Projekte / Design
Unter dem Begriff "Kreativitätstechniken" fasst man Methoden zusammen, die bei der Lösungsfindung unterstützen. Eine dieser Methoden ist die Reizbildanalyse. Ich möchte diese Methode aufgreifen und sie um Fachinhalte aus der Bionik (Lernen von der Natur) und TRIZ (Theorie des erfinderischen Problemlösens) ergänzen. Ziel ist es, ein Kartenset zu gestalten, das man ohne Vorkenntnis zur Inspiration intelligenter Ideen für technische und Business-bezogene Fragestellungen nutzen kann.
Rottenmann
400 €
12.000 € Fundingziel
7
Fans
7
Unterstützer
Projekt beendet

Projekt

Finanzierungszeitraum 19.06.18 00:10 Uhr - 28.07.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum August - Oktober 2018
Fundingziel 12.000 €
2. Fundingziel 24.000 €
Bei Erreichen des ersten Fundingziels ist es möglich, ein Minimum von 100 Standardsets zu produzieren. Dadurch wird der Vorverkaufspreis realistisch.
Bei Erreichen des zweiten Fundingziels ist es möglich, erste Mutationen zu erstellen und 80 Standardsets kostenlos für Ausbildungsstätten anzubieten.
Kategorie Design

Worum geht es in dem Projekt?

Da muss ich jetzt glatt etwas ausholen - ich bitte um etwas Lese-Geduld!

Wissenschaftlicher Hintergrund
Im Rahmen des Innovationsmanagement-Studiums an der FH Campus02 in Graz haben wir uns verstärkt mit sogenannten "Kreativitätstechniken" zur Ideenfindung und Ideenevaluierung beschäftigt. Bei meinen beiden Bachelor-Arbeiten habe ich mich dann intensiver mit der Kombination von TRIZ, der Theorie des erfinderischen Problemlösens und Bionik, dem Lernen von der Natur auseinandergesetzt.

In der Natur finden wir unzählige Beispiele für erfolgreiche Lebensstrategien und elegante technische Lösungen. TRIZ ist ein Methodenkoffer, der auf dem menschlichen Erfindungsgeist und dem Wissen in Patenten aufbaut.

Sustainable Design
Ich bin nach wie vor von dieser Kombination überzeugt. Insbesondere deswegen, weil man damit gutes Design gestalten kann - unter Berücksichtigung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Faktoren.

Die Idee
Bereits seit längerer Zeit überlege ich, wie man einen guten Einstieg in diese anspruchsvollen Methoden gestalten könnte - so dass man sie in einem ersten Schritt ohne spezielle Vorkenntnisse nutzen kann. Die Reizbildanalyse erscheint mir dafür sehr gut geeignet - sie nutzt Impulse von Bildern, um neue Denk-Wege gehen zu können.

Daher möchte ich 40* Karten gestalten, die auf der Vorderseite optisch reizvolle Pflanzen und Tiere zeigen - und auf der Rückseite ihre besonderen Strategien auf eine technische und eine Business-relevante Frage umlegen. So kann man sich einfach inspirieren lassen, etwas lernen, und existierendes Wissen auf die eigene Fragestellung umlegen.

Die DIN A5 Karten werden in einer ansprechenden Set-Schachtel angeboten, mit einem kleinen Handbuch. So hat man ein kompaktes, feines Werkzeug für sich selbst und für Team-Workshops.

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*Die Zahl 40 ist für TRIZ-Menschen leicht nachvollziehbar - der Methodenkoffer bietet 40 technische Lösungsprinzipien an.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Es soll ein Kartenset entstehen, welches man ohne spezielle Vorkenntnisse verwenden kann, wenn man sich ein neues Geschäftsmodell überlegt, oder vor einer technischen Herausforderung steht, in einem Team Ideen und Lösungen sucht oder sich einfach selbst inspirieren lassen möchte.

Vorkenntnisse stören natürlich nicht - sie sollen nur kein K.O.-Kriterium darstellen.

Die beiden wichtigsten Zielgruppen sind Ausbildungsstätten und Unternehmen.

Für Ausbildungsstätten ist es ein guter Einstieg zum Training einer methodischen Lösungsfindung, mit einer interessanten wissenschaftlichen Basis.

Für Unternehmen ist es ein interessantes Workshop-Tool - sowohl hausintern, als auch für AnbieterInnen von Workshops.

Übrigens - das Set lässt sich natürlich auch individuell "branden". Sollte das von Interesse sein - bitte einfach Kontakt aufnehmen!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Nun ja ... alle, welche dieses Kartenset verwenden können und wollen haben die Möglichkeit, auf diese Weise die Realisierung zu unterstützen, ein Set vorzubestellen bzw. in Folge zu erwerben. Da ist der Grund greifbar.

Für andere Menschen kann ein Grund sein, dass man mit so einem Produkt einen neuen Respekt vor unserer natürlichen Umgebung erzeugen kann - man sieht Lebewesen mit ganz anderen Augen, wenn man sich mit Bionik beschäftigt.

Was man respektiert, schützt man - das ist zumindest für mich persönlich eine echte Triebfeder. Und ich vermute stark, dass ich damit nicht allein stehe. Wenn wir dieses Wissen und dieses Mindset schon in den Schulen verankern, bieten wir kommenden Generationen die Basis für völlig neue Innovationen, die tatsächlich "sustainable" sind.

Zudem - das Produkt an sich kann nach Cradle-to-Cradle Prinzipien gedruckt werden. Es kann also nicht nur "Sustainable Design" anregen, es steht auch selbst dafür. Ich wäre sehr stolz, so ein Produkt auf den Markt bringen zu können.

Daher hoffe ich, dass ich einerseits Unterstützerinnen und Unterstützer für dieses Produkt begeistern kann, weil sie es einfach gut einsetzen können - und andererseits das Thema "Lernen von der Natur" wieder einen Schritt weiter in unsere Ausbildungs- und Arbeitswelt bringen kann.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Verwendung
Ich habe nicht die finanziellen Möglichkeiten, das Projekt selbst zu stemmen - daher möchte ich die Finanzierung so versuchen. Das Geld wird auf meinem Girokonto und auf meinem Online-Sparbuch deponiert.

Der Finanzierungsbetrag hält mir a) den Rücken frei, um mich auf die fachliche und optische Gestaltung der Karten konzentrieren zu können und b) ist es die Basis für die tatsächliche Produktion der Sets.

Recherche
Ich habe einen ersten Grundstock an Ideen und biologischen Beispielen gesammelt. Diesen Grundstock gilt es aufzustocken. Die Beispiele aus der Natur muss ich fachlich sauber recherchieren und klar verständlich darstellen.

Das braucht Zeit, ähnlich wie für eine wissenschaftliche Arbeit. Und genau diese Zeit kann ich mir mit Hilfe des Finanzierungsbeitrages nehmen.

Entgelt für fachliche Unterstützung
Den Löwenanteil der Arbeiten schaffe ich eigenständig. Doch ist mir etwas finanzieller Spielraum wichtig, um besonders aussagekräftige Naturaufnahmen zukaufen zu können. Und ich kann mich dann bei den Menschen, die mir bei der fachlichen Gestaltung mit Rat und Tat zur Seite stehen, mit einigen Sets bedanken.

Produktionskosten
Nicht zuletzt wird damit natürlich auch die Produktion der ersten Standard-Karten-Sets, des kleinen Handbuchs und der Set-Schachteln finanziert. Es ist geplant, den Druck nach Cradle-to-Cradle Prinzipien zu realisieren - damit das Produkt an sich bereits einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft darstellen kann.

Sponsoring für Schulen
Wenn das zweite Finanzierungsziel erreicht wird, kann ich interessierten Ausbildungsstätten - wie zum Beispiel Höheren Technischen Lehranstalten - das Standard-Set kostenlos zur Verfügung stellen. Damit bringt man das Thema gleich zu Beginn einer technischen Ausbildung ein - und das kann wirklich nicht schaden!

Wer steht hinter dem Projekt?

Tja, das bin einfach ich - Elke Barbara Bachler, Ing, BSc, Jahrgang 70, Chemotechnikerin, Mutter, WebDesignerin, Innovationsprojektmanagerin, wohnhaft in der Steiermark, Österreich, aktuell im Bereich Training und WebDesign selbstständig.

Ich darf jedoch auf Design-, TRIZ- und Bionik-affine Menschen zählen, wo ich mir wertvolles Feedback einholen kann. Also eine One-Woman-Show, die in ein exzellentes Leistungsnetzwerk eingebettet ist.

Dieses Projekt ist ein Grundpfeiler meiner Selbstständigkeit. Ich möchte darauf aufbauend weitere Produkte schaffen, wenn entsprechende Nachfrage entsteht - das Set bietet sich z. B. sehr gut für themenspezifische Mutationen an.

Impressum
kreaWERFT
Elke Barbara Bachler
Westrandsiedlung 323/14
8786 Rottenmann Österreich

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Die kreaWERFT
Ich bin seit Mai 2018 wieder selbstständig unterwegs.
Wichtige Daten zu meiner Person finden sich auf meiner Business-Webseite: Impressum
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Weitere Informationsquellen
Mein englischer Weblog: ideentheke.at
Die Landingpage zu meinen Bionik-Kanälen: biognosis-blog.com
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