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Eine Lösung für die weltweite Umweltverschmutzung durch Plastik ist längst überfällig. Jeder Einzelne von uns ist betroffen und verantwortlich, aber wir alle können auch ein Teil der Lösung sein. Wir modifizieren die Grünalge Chlamydomonas reinhardtii (Chlamy), sodass sie in der Lage ist, den Kunststoff PET umweltfreundlich zu recyclen, wobei auch Mikroplastik zugänglich wird, was bei konventionellen Recyclingmethoden bislang nicht möglich ist.
12.298 €
10.000 € 2. Fundingziel
280
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
 ChlamyYummy - Damit ist Plastik gegessen
 ChlamyYummy - Damit ist Plastik gegessen
 ChlamyYummy - Damit ist Plastik gegessen
 ChlamyYummy - Damit ist Plastik gegessen

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.06.19 10:05 Uhr - 31.07.19 23:59 Uhr
Fundingziel 3.000 €

Um das volle Potenzial unserer Idee auszuschöpfen und im praktikablen Maßstab zu realisieren, planen wir die Optimierung des Plastikabbaus in einem Bioreaktor.

2. Fundingziel 10.000 €

Wir wollen unsere Idee in die Welt hinaustragen. Dazu reisen wir nach Boston ans MIT, um unser Projekt vorzustellen - denn Forschung lebt vom Austausch.

Kategorie Umwelt
Stadt Kaiserslautern
Worum geht es in dem Projekt?

Jede PET-Flasche, die heute ins Meer geworfen wird, verschmutzt unsere Umwelt für 450 Jahre. Schon heute zeigt die globale Verschmutzung durch Plastik katastrophale Auswirkungen, und noch schlimmer - auch zukünftige Generationen sind davon betroffen. Über 5 Billionen Plastikteile verschmutzen unsere Meere, der Hauptteil davon ist Polyethylenterephthalat (PET).

In unserem Forschungsprojekt entwickeln wir ein so noch nie da gewesenes, innovatives Bio-Recyclingverfahren für PET. Die bisherigen Recyclingmethoden hierfür sind unzulänglich und bieten keine Lösung für die Umweltbelastung durch Mikroplastik.

Indem wir eine Grünalge so modifizieren, dass sie PET enzymatisch in seine Grundbausteine zerlegt, bieten wir einen biologischen Lösungsansatz. Die entstehenden Grundbausteine werden aufgereinigt und für die (Neu-)Synthese von PET und Ethanol, einem Biotreibstoff, verwendet. Damit wird nicht nur das PET aus der Umwelt beseitigt, sondern auch fossile Rohstoffe (z.B. Erdöl) geschont.

Ein weiterer großer Vorteil unseres Verfahrens ist die spontane Anlagerung der Grünalge an Plastikpartikel - dadurch wird auch Mikroplastik für den Abbau zugänglich.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unsere Zielgruppe? Genau DU - und damit jeder und jede Einzelne. Denn das Problem betrifft uns alle. Und noch viel wichtiger: Es kann auch nur von uns allen gemeinsam gelöst werden.

Wir engagieren uns dafür, einen Gegenpol zu bilden. Ein Gegenpol, der es mit den immer größer werdenden Mengen an Müll aufnehmen kann. Damit möchten wir die Umwelt entlasten.

Mit unserem Projekt bieten wir eine nachhaltige Alternative, welche die Massen an Plastik umweltfreundlich entsorgt. Dadurch wird nicht nur die Entsorgung, sondern auch die Wiederverwendung der einzelnen Bausteine möglich. Die Idee hierbei ist, Ressourcen, welche für eine konventionelle Plastikproduktion notwendig sind, zu schonen und dem alten Plastik einen Mehrwert zu geben.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil wir zusammen Verantwortung übernehmen wollen.

Fakt ist: Es gibt bisher kein Recyclingverfahren für Mikroplastik, nicht einmal eines, mit dem sich Mikroplastik aus der Umwelt entfernen ließe. Wir müssen radikal andere Wege gehen, um dem Problem Herr zu werden - das heißt forschen und vor allem außerhalb von gängigen Lösungsansätzen denken. Wir bringen den neuen Hoffnungsträger.

Doch dieses Projekt können wir nicht alleine stemmen, wir brauchen Eure Unterstützung.
Wir müssen JETZT handeln, um zukünftigen Generationen einen sauberen Planeten zu überlassen - wir dürfen diese Verantwortung nicht einfach abgeben!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Durch Deine Unterstützung rückt die Verwirklichung unseres Traumes von einer Welt ohne unnötigen Plastikmüll in Reichweite!

Da wir komplett ehrenamtlich arbeiten, fließen die gesamten Crowd-Funding-Einnahmen in die Umsetzung unseres Projekts.
Dazu gehört zum einen die Beschaffung von Labormaterialien z.B. zur Durchführung der Analysen unserer Abbauprodukte, Enzym-Aktivitätstests und für die Wachstums-Optimierung im Bioreaktor. Zum anderen auch Reisekosten nach Boston zur Vorstellung unseres Projekts vor einer internationalen Community - damit wird die Idee groß.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind ein Team aus engagierten Nachwuchswissenschaftlern, die gemeinsam an eine Idee glauben. Wir alle sind Studierende der Technischen Universität Kaiserslautern, hauptsächlich aus den Fachbereichen der Biologie, Physik und Verfahrenstechnik.

Aber nicht nur unser Team kämpft für eine plastikfreie Zukunft, sondern auch zahlreiche Unterstützer der Universität. Darunter die Arbeitsgruppe Molekulare Biotechnologie, geleitet von Prof. Dr. Schroda und die Arbeitsgruppe Mikrobiologie von Prof. Dr. Frankenberg-Dinkel.

Zahlreiche weitere Studierende, Dozenten, Freunde und auch Familienmitglieder stehen hinter unserer Vision - sei auch Du ein Teil einer sauberen, grünen Zukunft.

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Impressum
iGEM Team TU Kaiserslautern
Marcel Meyer
Paul-Ehrlich-Straße 23
67663 Kaiserslautern Deutschland