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Projekte / Journalismus
Deutsche Kolonien in Paraguay - unser Abschlussfilm in Südamerika
Projekt: 45-minütige Reportage Dreh: im August 2013 Fertigstellung: bis März 2014 Deutsche in Südamerika? Wenn man darauf zu sprechen kommt, hört man oft einen Satz: "Alles Nazis!" Wahrheitsgemäß sind nach dem 2. Weltkrieg viele Nationalsozialisten nach Südamerika geflohen. Trotzdem: Paraguay ist schon seit 1920 ein beliebtes Auswanderungsland. Wir wollen in unserer Reportage möglichst viele Facetten des Deutschtums in Paraguay aufzeigen.
Hannover
3.774 €
3.500 € Fundingziel
114
Fans
68
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Deutsche Kolonien in Paraguay - unser Abschlussfilm in Südamerika

Projekt

Finanzierungszeitraum 16.04.13 14:31 Uhr - 31.05.13 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 3.500 €
Stadt Hannover
Kategorie Journalismus

Worum geht es in dem Projekt?

Grüne Tannen und Schwarzwälder Kirschtorte kann man natürlich besonders in einer Region Deutschlands genießen: Dem Schwarzwald, im und rund um den Südwesten Baden-Württembergs. Doch die Kuckucksuhren und die berühmte Sahnetorte sind nicht nur im Rest Deutschlands ein Exportschlager, sondern auf der ganzen Welt. Zum Beispiel auch in Paraguay.
Mitten in Paraguay, einem der wenigen Binnenstaaten Südamerikas, gibt es zum Beispiel ein kleines Schwarzwaldorf. Zwei Deutsche betreiben hier eine Plantage und wünschen sich, dass darauf ein Dorf entsteht. Sie haben ein Schwarzwaldrestaurant und verkaufen Grundstücke auf ihrer Plantage. Einzige Auflage: Der Schwarzwald-Look der Häuschen. Die deutschen Auswanderer sind keine Seltenheit. In Paraguay leben sehr viele Deutsche, die ihre Kultur in Südamerika leben und pflegen.

Diese Menschen und Geschichten werden wir im Format einer Fernseh-Reportage darstellen. Die Länge des fertig produzierten Films beträgt ca. 45 min.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Der Film spricht eine breite Zielgruppe an. Wir begeben uns auf eine Reportage-Reise. Wir möchten verschiedenen Facetten des Deutschtums in Paraguay dokumentieren: Vom Deutschstämmigen, dessen Eltern schon in Paraguay geboren sind bis zum Neu-Einwanderer, der erst seit einigen Jahren dort lebt. Sicherlich sind diese persönlichen Geschichten in Deutschland für alle Zuschauergruppen interessant.

In unserem Film möchten wir gezielt die Kultur der Deutschen in Paraguay dokumentieren. Wir werden die deutsche Kolonie Independencia besuchen. Der Deutsch-Paraguayer Ricardo Hartmann, dessen Urgroßeltern schon Anfang des 20. Jahrhunderts auswanderten, wird uns seine deutsche Schule und deutsche Supermärkte zeigen und uns zu deutschen Stammtischen begleiten. Er selbst lebt nicht mehr in der Kolonie und auch darüber möchten wir mit ihm sprechen. Vor einigen Jahren versuchte seine Familie einen Neustart in Deutschland, welcher aber misslang. Die Familie fühlte sich in dem Land, aus dem sie eigentlich stammt, nicht heimisch. Auch dieses Thema wollen wir ansprechen: Wenn man zwischen zwei Kulturen aufwächst, welches Land bezeichnet man dann als seine Heimat?

Anders als Ricardo ist Walter Schäffer nicht in Paraguay geboren, sondern hat das Land vor etwa 30 Jahren zu seiner Wahlheimat gemacht. Dort betreibt er ein Reiseunternehmen. Walter bietet Abenteuertouren durch ganz Südamerika an  in einer alten Ente. Frei nach dem Motto: Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen, liebt er das Gefährt, in dem man auch zu zweit übernachten kann. Seinen Tourgästen zeigt er neben den Sehenswürdigkeiten vor allem eines: Sein Paraguay. Walter tourt durch Südamerika und hat allerlei Geschichten im Gepäck, die er gern am gemütlichen Lagerfeuer preisgibt. Ich sage gern: Ich will nicht nur dein Geld, ich will auch deine Freundschaft, erzählt Walter begeistert. Er hat sich bewusst gegen ein Leben zwischen neu-und alteingesessenen Deutschen in einer Kolonie entschieden und hat eine polarisierende Meinung zu den Neu-Einwanderer, die seiner Meinung nach jede Menge Unruhe nach Paraguay bringen. Trotzdem sagt er auch: Das Deutschtum ist in Paraguay nicht wegzudenken. Deswegen ist es sicherlich interessant, neben den inmitten der Paraguayer lebenden Walter auch die sogenannten Neu-Einwanderer zu treffen und zu fragen: Warum seid ihr hier und was erhofft ihr euch besseres? Dieser Kontrast ist spannend!

Wir wollen uns also auf eine Reportage-Reise begeben, deren Ausgang noch nicht ganz klar ist. Wollen möglichst viele Facetten des Deutschtums darstellen, die es in Paraguay zu entdecken gibt und diese zu einer interessanten und spannenden filmischen Geschichte verweben. Wir möchten persönliche Geschichten von Menschen erzählen, die dem Zuschauer unseres Films die Kultur der Deutsch-Paraguayer nahe bringt.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Das Thema unseres Films wurde bisher wenig filmisch dargestellt. Wir möchten ganz besondere Menschen in Paraguay treffen, die gemeinsam als Puzzelteile ein Ganzes ergeben. Eine runde Geschichte, die dem Deutschen im heimischen Wohnimmer Fragen beantwortet wie zum Beispiel: Wie wird die deutsche Kultur gelebt und gepflegt, inwieweit hat sie sich mit der Paraguayischen vermischt? Warum wandern so viele Menschen aus Deutschland nach Paraguay aus und was erhoffen Sie sich dort?

Die Dreharbeiten finden für drei bis vier Wochen im August 2013 statt. Danach begeben wir uns in die Postproduktionsphase, die wir im Februar 2014 abschließen werden. Zu diesem Zeitpunkt haben wir unseren Film fertig gestellt und werden beginnen ihn auf DVD zu pressen und verschiedenen Interessenten (TV-Stationen, Festivals) vorzustellen.

Wir sehen in unserer Abschlussfilmidee großes Potenzial. Jedoch fehlen uns zur Umsetzung noch die finanziellen Mittel - gerade als Studenten. Unsere Reportage wollen wir professionell umsetzen und brauchen daher Eure Unterstützung!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

An Ideen und Kontakten für und in Paraguay mangelt es unserem dreiköpfigen Team nicht. Wie weiter oben zu lesen, haben wir zum Beispiel mit "Enten-Walter" bereits jetzt regen Kontakt, er möchte uns vor Ort helfen, wie er nur kann und auch Ricardo hat uns seine Unterstützung zugesagt.

Da wir selber so gespannt sind auf den fertig Film, möchten wir ihn unbedingt umsetzen. Doch dazu fehlt es uns am Finanziellen, vor allem die Flüge sind sehr kostspielig. Dafür möchten wir das Geld vordergründig nutzen.
Die Technik für die Produktion und Postproduktion bekommen wir von der HS Hannover gestellt, jedoch nicht die Versicherung der Geräte. Auch hier ist das Geld gut angelegt. Desweiteren benötigen wir das Geld für allgemeine Kosten wie zum Beispiel: Unterkunft, Catering, Drehgenehmigungen, Mietwagen, Postproduktion (Sprecher).

Wer steht hinter dem Projekt?

Eileen Florian, Claudia Jordan und Andy Kujath studieren momentan im zweiten Semester an der HS Hannover den Masterstudiengang Fernsehjournalismus. Im dritten Semester ist angedacht, einen Abschlussfilm zu produzieren. Wir drei gestalten den Film von der Pre- bis zur Postproduktion komplett selbst. Aber natürlich stehen uns die Dozenten der Hochschule beratend zur Seite.

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