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Projekte / Film / Video
Freund oder Feind - Doku über Menschen und Hunde
Im Dokumentarfilm "Freund oder Feind" geht es um die ambivalente Beziehung zwischen dem Menschen und seinem ältesten Haustier, dem Hund. Chronologisch wird die Entwicklung dieser einzigartigen Gemeinschaft von der Domestikation bis heute mit packenden Bildern, emotionalen Geschichten und spannenden wissenschaftlichen Erkenntnissen erzählt.
Nürnberg
7.675 €
7.500 € Fundingziel
153
Fans
60
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Freund oder Feind - Doku über Menschen und Hunde

Projekt

Finanzierungszeitraum 10.02.15 14:55 Uhr - 06.05.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum bis Ende 2015
Fundingziel 7.500 €
Stadt Nürnberg
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Die ältesten fossilen Funde von Hunden sind um die 14.000 Jahre alt und stammen aus einem Doppelgrab, das in der Nähe von Bonn gefunden wurde. Somit ist der Canis familiaris das älteste Haustier des Menschen. Doch was bewegte den Hund dazu, sich so eng an den Menschen zu binden?
Das romantische Bild, dass der Mensch den Hund erschaffen hat, indem er Wolfswelpen zähmte, ist nach neuesten Erkenntnissen ein Märchen. Höchstwahrscheinlich hat sich der Hund als Abfallfresser auf den Müllhalden der Steinzeitmenschen selbst domestiziert. Doch weil Wölfe und Menschen in ähnlichen sozialen Strukturen leben und beide darauf angewiesen sind, durch eine ausgeklügelte Kommunikation und sogenannte "Spiegel-Neuronen" im Gehirn mit ihren Sozialpartnern zu interagieren, konnte sich zwischen diesen beiden Tierarten eine erstaunliche Beziehung entwickeln. Hunde sind sogar genetisch auf das Zusammenleben mit Menschen programmiert.

Die frühesten Bildnisse von Hunden zeigen Jagdszenen. Sie stammen von Felsmalereien aus dem Mittleren Osten und sind 8000-9000 Jahre alt. Bereits 4000 v.Chr. sind auf ägyptischen Abbildungen die ersten Hunderassen zu erkennen. Der Mensch hat also früh gelernt, sich den einstigen "Abfallfresser" als Jagdhund, Wachhund, aber auch schon als reinen Begleithund zu Nutzen zu machen. Doch auch der Hund profitiert vom Zusammenleben mit dem Menschen: Er ist eines der erfolgreichsten Säugetiere des Planeten mit geschätzten 400 Millionen Individuen (und ist somit 1000 x häufiger als sein vom Aussterben bedrohter Stammvater Wolf) und ist ebenso wie der Mensch weltweit verbreitet. Tatsächlich gibt es kein Volk auf der Erde das nicht mit Hunden in Gemeinschaft lebt.

Während früher der praktische Nutzen des Hundes überwog steht heutzutage in den Industrienationen vor allem der emotionale Nutzen im Vordergrund. So haben zahlreiche wissenschaftliche Studien bewiesen, dass das Zusammenleben mit Hunden die psychische und körperliche Gesundheit des Menschen und somit seine Lebensqualität entscheidend fördern. Gerade in unserer anonymen Massengesellschaft werden Hunde mittlerweile als Sozialpartner immer wichtiger. So werden viele Hunde als vollwertige Familienmitglieder angesehen und sind durch das Geschäft mit Futtermitteln, Zubehör, die tierärztliche Versorgung etc. zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Doch es gibt zu wenig Gesetze, die den Hund schützen, und zu viele, die ihm schaden. So darf fast uneingeschränkt mit Hunden gezüchtet und gehandelt werden, während immer strengere Hundegesetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Freiheit der Vierbeiner und ihrer Halter massiv einschränken. In manchen Schweizer Kantonen dürfen bestimmte angeblich gefährliche Hunderassen, sogenannte Kampfhunde, gar nicht mehr gehalten werden, was zur Folge hat, dass diese massenweise abgegeben, ausgesetzt und eingeschläfert werden. Die Medien schüren diese Hysterie noch, während in der Realität nur sehr wenige Vorfälle passieren, in denen Hunde Menschen ernsthaft verletzen. Der illegale Welpenhandel in Europa boomt. In regelrechten Fabriken vor allem in Osteuropa werden jedes Jahr abertausende von Hunden unter grausamen Bedingungen "produziert" und im reicheren Mitteleuropa billig verkauft. Aber auch hierzulande gibt es Tierschutzskandale. Viele Rassehunde sind überzüchtet. So können Bulldoggen wegen ihrer völlig deformierten Schnauzen kaum noch atmen und über die Hälfte der Dobermänner stirbt an der Herzkrankheit DCM. Viele Züchter und Vereine vertuschen diese Probleme aber aus Angst vor einem Imageschaden und einem geringeren Welpenabsatz.

So ist der Hund im 21. Jahrhundert mehr denn je ein Spielball unserer Emotionen. Er wird aus falsch verstandener Liebe krank gezüchtet und fett gefüttert und hat mittlerweile mit den gleichen Zivilisationskrankheiten wie sein Partner Mensch zu kämpfen. Auf der anderen Seite wird er als Straßenhund erschlagen oder muss ein trauriges Leben mit Maulkorb und Leine fristen, wenn er der falschen Rasse angehört. Es gibt wohl keinen Menschen, der ein neutrales, gleichgültiges Verhältnis zu Hunden hat. Von manchen wird er gehasst und gefürchtet, von anderen wiederum geliebt und als Familienmitglied nach seinem Tod beerdigt und betrauert. Doch all dies hält den Hund nicht davon ab, auch im 21.Jahrhundert an unserer Seite zu bleiben, ging er doch schon die letzten 15.000 Jahre mit dem Menschen durch sämtliche Höhen und Tiefen. Die Frage ob der Hund der beste Freund des Menschen ist muss also umgedreht werden: ist der Mensch der beste Freund des Hundes - oder sein schlimmster Feind?

http://freundoderfeind.de/

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel des Films ist es, über die Beziehung zwischen Mensch und Hund objektiv aufzuklären. Hundefreunde sollen zum Nachdenken gebracht werden über ihr Verhältnis zu ihren Vierbeinern. Und Menschen, die Hunden ablehnend gegenüber stehen soll vor Augen geführt werden, dass diese Tiere seit vielen tausend Jahren zum Menschen gehören und keine unzeitgemäßen und störenden Luxusartikel oder Hobbies sind.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es gibt bereits einige kürzere Fernsehdokus und -reportagen über Hunde, die sich mit einzelnen Themen wie der Rassehundezucht oder dem illegalen Welpenhandel beschäftigen. Aber bisher gibt es keinen langen Dokumentarfilm, der die einzigartige Beziehung zwischen Menschen und Hunden in all ihren Facetten ergründet. Diese Lücke soll "Freund oder Feind" füllen, der eine Länge von 60-90 Minuten haben soll.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld werden die Ausgaben für das Ausleihen der Technik, für die Reisen zu den Drehorten und die Unterkunft und für Werbemaßnahmen wie Homepage etc bezahlt. Dabei arbeitet das gesamte Team erstmal unentgeltlich und durch das Crowdfunding wird auch nur ein Teil der Kosten gedeckt. Der Rest wird von mir privat vorgestreckt. Der fertige Film wird dann als Video on Demand online gegen eine geringe Gebühr für jeden zu sehen sein.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht die Regisseurin des Films, Ruth Stolzewski, der Kameramann Julian Kazmierczak und der Tonmann und Cutter Ronny Müller.

Ich, Ruth Stolzewski, bin selbst langjährige Hundehalterin und seit einigen Jahren als selbstständige Regisseurin tätig. In letzter Zeit habe ich bereits einige kürzere und längere Infofilme und Dokus über Hunde realisiert, die mehrere zehntausend Klicks auf Youtube haben. Mehr Informationen über mich und meine bisherigen Filme gibt es auf:

www.ruth-stolzewski.de

Mit meinem Kameramann Julian Kazmierczak habe ich schon mehrere Filme gemeinsam realisiert. Er hat bereits an zahlreichen Kurzfilmen, Dokus und Kinofilmen mitgewirkt. Julian liebt Hunde, hat zur Zeit aber nur einen "Dauerpflegehund". Hier der Link zu seinem Showreel:

http://vimeo.com/42112408

Auch Ronny Müller kenne ich schon sehr lange. Wir haben zusammen an der Filmschule L4 in Berlin studiert und schon oft zusammen gearbeitet. Ronny ist eher der Katzenmensch aber kommt auch mit Hunden prima klar. Das ist sein Showreel:

http://vimeo.com/11134614

Projektupdates

07.05.15

Juhu, wir haben es geschafft! Das Fundingziel ist erreicht und sogar noch mehr! Ich danke allen Unterstützern und Werbetrommlern und ganz besonders auch meinem Team, ohne das ich diesen Film gar nicht machen könnte!

06.05.15

Der Countdown läuft: Nur noch 12 Stunden um das Crowdfunding-Ziel zu erreichen! Es fehlen noch etwa 20%! Ich setze auf eure Unterstützung! Wäre doch schade, wenn dieser schöne Film nicht realisiert werden könnte. https://www.youtube.com/watch?v=Smjx2iBQqkU&feature=youtu.be

05.05.15

So, nur noch ein Tag Crowdfunding! Dank zahlreicher Unterstützungen - und dabei auch einige größere - haben wir jetzt schon gut 60% der Fundingsumme erreicht. D.h. aber auch, dass 40% noch fehlen. Jetzt kommt es auf euch an! Ich habe das Ende der Crowdfunding-Kampagne auf meinen Geburtstag gelegt, in meinem grenzenlosen Optimismus, dass ich das schönste Geburtstagsgeschenk ever erhalten werde ;)

27.04.15

Endspurt! Wir haben nur noch 9 Tage um das Crowdfunding-Ziel zu erreichen. Wenn wir es nicht erreichen bekommen wir leider gar nichts und die bisherigen Spenden werden zurück überwiesen. Darum haben wir aus dem in NRW gedrehten Material einen neuen Trailer geschnitten um euch einen kleinen Vorgeschmack auf den späteren Film zu geben. Der wird nämlich super :) Mit eurer Hilfe! Also: bitte fleißig liken, teilen und unterstützen! https://youtu.be/Smjx2iBQqkU

23.02.15

Die ersten drei Interviewpartner stehen fest! Wir freuen uns sehr, dass wir drei anerkannte Experten für unseren Film gewinnen konnten: die Populationsgenetikerin Prof. Irene Sommerfeld-Stur, den Leiter der Schweizer Albert-Heim-Stiftung und VIzepräsidenten des Instituts für die Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung Dr. Andrea Meisser und den Gründer des österreichischen Wolfsforschungszentrums und Autor zahlreicher Hundebücher Prof. Kurt Kotrschal. Mehr Infos gibt es in unserem Blog.

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