Projekte / Social Business
Die Kaffeeseife ist ein modernes upcycling Produkt, das von Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe in Wuppertal handgefertigt wird. Im Herstellungsprozess liegt der Fokus auf der Entfaltung der Mitarbeiter. Diese können täglich bestimmen, welchen Schritt sie machen möchten. Wir sagen somit monotonem Arbeiten "Ade`!".
2.745 €
13.500 € Fundingziel
136
Fans
93
Unterstützer
28 Tage

Projekt

Finanzierungszeitraum 23.07.18 11:35 Uhr - 14.09.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum bis Februar 2019
Fundingziel 13.500 €
Durch Deine Hilfe erwerben wir eine neue Seifenmaschine für die Lebenshilfe in Wuppertal (12.000 EUR) und haben ein Restbudget zur Optimierung unserer Seife.
Kategorie Social Business

Worum geht es in dem Projekt?

Die Kaffeeseife ist ein Produkt, das von Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe Wuppertal handgefertigt wird. Mit dieser Seife haben wir einen Herstellungsprozess geschaffen, der sinnstiftend ist und den Beteiligten viel Spaß bereitet. Anstatt auf monotone Arbeitsmuster, setzen wir auf kreativen Freiraum und Entfaltungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Für die Herstellung der Kaffeeseife werden 6 Schritte benötigt. Täglich kann der Mensch mit Behinderung entscheiden, welcher Schritt durch ihn/sie gestaltet. Die Betreuer in der Seifenwerkstatt begleiten jeden Menschen mit Behinderung individuell bei der Herstellung.

Die Kaffeeseife ist ebenfalls ein modernes Upcycling Produkt. Wir verwenden Kaffeesatz als Inhaltsstoff in der Seife, um einen natürlichen Peelingeffekt zu erzeugen. Somit befindet sich in unserer Kaffeeseife kein Mikroplastik! Wir verzichten ebenfalls auf Palmöl und nutzen natürliche Substrate.

Kaffeeseife macht aus einem nützlichen Alltagsgegenstand ein starkes Statement.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Bisher verkauften wir schon 4.000 Kaffeeseifen. Hierdurch zeigten wir den herstellenden Menschen mit Behinderung, dass ihr Produkt wertgeschätzt wird und im Umkehrschluss somit ihre Arbeit. Ebenfalls demonstrierten wir, dass wirklich ökologisch wertvolle Produkte eine hohe Nachfrage haben – warum sollte also nicht konsequent auf Mikroplastik und Palmöl verzichtet werden? Wenn es ein Team aus Studierenden der Universität zu Köln schafft, dann schaffen es auch andere Kosmetikanbieter!

Das Konzept funktioniert und wir wollen nun noch mehr Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz in der Seifenwerkstatt in Wuppertal bieten. Hierzu benötigen wir eine weitere Seifenmaschine, die wir durch dieses Crowdfunding finanzieren möchten. Durch Ihre Arbeit soll ebenfalls der Gedanke des Upcyclings verbreitet werden, denn jeder Käufer eines Stücks Kaffeeseife denkt aktiv um und setzt ein Statement für nachhaltigen und sozialen Konsum.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Hierfür gibt es zwei gute Gründe:

Zum einen gibt es viele Werkstätten in Deutschland, die Menschen mit Behinderung beschäftigen. Diese benötigen in ihrem Leben die Unterstützung ihrer Betreuer und ihre Routine. Kaffeeseife unterstützt ihre Arbeit und stellt das Sein von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft in den Vordergrund - etwas, das viel zu selten geschieht.
Zum anderen steht die Kaffeeseife für nachhaltigen Konsum. Wir wollten nicht nur ein Produkt für Menschen mit Behinderung entwerfen, das ihnen Freude in der Herstellung bereitet, sondern auch ein Statement zur Schonung unserer natürlichen Ressourcen setzen.

Der Durchschnittsverbrauch eines Deutschen liegt bei 6,8 kg Kaffee pro Jahr (Tchibo Kaffee Report, 2012). Umgerechnet werden somit ca. 544 Mio kg Kaffee pro Jahr allein in Deutschland verbraucht. Oftmals brühen wir unseren Kaffee nur auf und der Kaffeesatz wird daraufhin entsorgt. Hier wollen wir etwas ändern: Kaffeesatz kann wieder verwendet werden. Eine Möglichkeit ist die Nutzung in der Seife als Stabilisator und natürliches Peeling.
In vielen Kosmetika wird Mikroplastik genutzt um genau diese Effekte zu erzeugen. Hierdurch werden pro Duschvorgang im Durchschnitt 100.000 Plastikteilchen in unser Abwasser gespült (Greenpeace, Plastik in Kosmetik). Wir verzichten darauf und verwenden unseren Kaffeesatz als natürliche Alternative.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Zur Herstellung der Seife werden spezielle Maschinen benötigt. Die Maschinen limitieren unsere Herstellung der Kaffeeseife und beschränken die Anzahl der Menschen mit Behinderung, die in der Seifenwerkstatt arbeiten dürfen.
Um genau dies zu steigern, werden wir mit dem Geld eine neue Maschine für 12.000€ erwerben. Hierdurch können weitere Menschen mit Behinderung an der Produktion der Kaffeeseife teilhaben und wir verdoppeln unsere Produktion.

In dem Betrag ist auch ein Marketingbudget von 1.500€ eingerechnet. Dieses nutzen wir, um die Kaffeeseife in Deutschland bekannter zu machen und die Nachfrage für die Seife zu erweitern, denn wir wollen eine langfristige und nachhaltige Beschäftigung ermöglichen!

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht zum einen die Lebenshilfe Wuppertal, die für Produktion und Logistik verantwortlich ist und unser Team aus Studierenden bei Ihrer Arbeit berät.

Zum anderen steht hinter dem Projekt ein Team von Studierenden der Universität zu Köln, die mit der Lebenshilfe gemeinsam das Produkt entworfen haben und das Marketing und den Vertrieb koordinieren. Die Gruppe aus Studierenden ist über den Verein Enactus an der Universität zu Köln e.V. organisiert. Hierdurch wird sozialverantwortliches Handeln erlernt und Wissen aus dem Studium kann sofort angewendet werden.

Impressum
Enactus an der Universität zu Köln e.V.
Ägidiusstr. 14
50923 Köln Deutschland

Wir sind eine Studierenden Initiative, die unternehmerisch die Welt verbessern will.
Vertretungsberechtigte Person: Nikolaos Bizogias
Vereinsregister Amtsgericht Köln: 19086

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