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Projekte / Musik
Konzert zum Westfälischen Frieden
Anlässlich des Jahrestages des Westfälischen Frieden, der am 24. Oktober 1648 geschlossen wurde, möchte der Stadtheimatbund Münster das Konzert für den Frieden mit Solisten, Orchester und drei Chören in der Lambertikirche Münster aufführen.
Münster
3.528 €
3.500 € Fundingziel
7
Fans
17
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Konzert zum Westfälischen Frieden

Projekt

Finanzierungszeitraum 06.09.16 15:31 Uhr - 07.10.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 23. Oktober 2016
Fundingziel 3.500 €
Stadt Münster
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

Am 24. Oktober 1648 wurde in Münster und Osnabrück der Westfälische Frieden geschlossen – endlich fand der Dreißigjährige Krieg ein Ende. In Erinnerung an diesen Friedensschluss soll am 23. Oktober 2016 das »Konzert zum Westfälischen Frieden« in der Lambertikiche in Münster aufgeführt werden. Im Mittelpunkt steht die Messe für den Frieden, die der deutsch-polnische Musiker Jan Szopinski 1997 komponierte. Umrahmt wird dieses Werk zeitgenössischer sakraler Musik durch zwei weitere Musikstücke: Mit »Konzert in d-moll« für Oboe und Streicher (Transkription für Sopransaxophon) des Barockkomponisten Alessandro Marcello werden die Zuhörer in die Zeit des Westfälischen Friedens entführt. Daran anschließend führt das »Nederlands Begeleidigsorkest« gemeinsam mit dem »Kammerorchester St. Nikolai« (Kalkar) das bekannteste Werk des amerikanischen Komponisten Samuel Barber, das »Adagio für Streicher«, auf. Dieses Werk der neoromantischen Periode fand aufgrund seiner hohen emotionalen Intensität bereits vielfach als Filmmusik Verwendung und leitet in beeindruckender Weise zur 1996 entstandenen »Messe für den Frieden« des Komponisten und Chorleiters Jan Szopinski über, den Höhepunkt des Konzertes bildet.

Eine Reihe von prominenten Musikern hat sich zur Teilnahme am »Konzert zum Westfälischen Frieden« bereit erklärt. Als Solisten konnten die Sopransängerin Danuta Dulska (Polen) und der Tenor Fabian Strotmann (Deutschland) gewonnen werden. Magdalena Lapaj (Polen/Deutschland), die bereits auf vielen anerkannten Bühnen im In- und Ausland zu hören war, spielt als Solistin auf dem Sopransaxophon. Begleitet werden die Musiker vom international renommierten Nederlands Begeleidingsorkest und dem Kammerorchester St. Nicolai Kalkar. Ein eigens für dieses Konzert zusammengestellter Projektchor aus Münster, ein Jugendchor aus Kalkar und die Mädchenkantorei und der Knabenchor aus Osnabrück runden das Ensemble unter der Leitung von Jan Szopinski ab – so gelingt es, Brücken zu bauen von den Niederlanden über Deutschland bis Polen.
Die Zusammenarbeit von Laienmusikern und professionellen Musikern, die schon auf den besten Bühnen der Welt konzertiert haben, ist wichtiger Bestandteil des Programms. Denn auf diese Weise sollen Laien und junge Musiker, die Möglichkeit bekommen, gemeinsam mit Profis auf der Bühne zu stehen.

Der Westfälische Frieden

Der Westfälische Friede von Münster und Osnabrück war ein welthistorisches Ereignis - mit Folgen bis in die Gegenwart. Heute ist die Botschaft des Westfälischen Friedens besonders eindringlich: Nicht kämpfen, sondern verhandeln! Das war das Motto des Westfälischen Frieden. Es hat angesichts der Konflikte dieser Welt nichts an Eindringlichkeit verloren. Mit dem Westfälischen Frieden von 1648 gelang zum ersten Mal in Europa die Beilegung politischer und konfessioneller Konflikte durch Diplomatie und Vermittlung auf der Grundlage eines internationalen Kongresses - das ist die Aufforderung des Westfälischen Friedensschluss an die Gegenwart. In den tatsächlichen Vereinbarungen, die 1648 getroffen wurden, aber auch in dem Grundgedanken und dem Mut zur Verhandlung ist der Friede von Münster und Osnabrück bis heute maßgeblich für die europäische Kultur und die Europäische Union.

Aus diesen Gründen hat der Stadtheimatbund der Stadt Münster beschlossen, neben dem traditionellen Historienspiel des Stadtheimatbundes am 25. Oktober, das 2016 ebenfalls im neuen Gewand aufgeführt wird, auch mit einem Konzert des Friedens zu gedenken. Denn noch immer – und gerade heute – gilt: PAX OPTIMA RERUM – Frieden ist das höchste Gut.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Als Hommage an den Westfälischen Frieden verbindet das Konzert musikalische Hochkultur mit der allgegenwärtigen Aufgabe, Frieden zu schaffen und zu bewahren. Deshalb möchte der Stadtheimatbund Münster mit diesem Konzert ein weites Publikum ansprechen. Denn es geht nicht nur um Musik, ebenso wichtig ist uns, mit der Musik ein Zeichen zu setzen. Mit diesem Konzert soll an den Friedensschluss in der Vergangenheit und unsere Verantwortung für den Frieden in der Gegenwart erinnert werden. All diejenigen, denen der Frieden am Herzen liegt, und die ein Zeichen setzen wollen, bitten wir um Unterstützung.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Ebenso wichtig ist das Konzert für den Frieden als Bestandteil des Gedenkens an den Westfälischen Frieden, dessen Bedeutung noch heute weit über Münster hinaus ausstrahlt. Kultur und Frieden gehören zusammen. Die Stadt Münster tritt durch dieses Konzert einmal mehr als Friedensstadt auf. Das Konzert wird dazu beitragen, die Friedenskultur zu verbreiten. Die Bürger setzen durch ihre Unterstützung des Konzertes ein Zeichen für den Frieden.

Dadurch, dass jungen Musiker aus den Niederlanden, Deutschland und Polen zusammen zu konzertieren, gelingt ein künstlerischer Zusammenschluss von Menschen, die nicht vergessen wollen, dass der Friede tagtäglich neu erarbeitet werden muss.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Solisten und Musiker haben auf ihre üblichen Honorarsätze verzichtet. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung für ihren Auftritt. Zudem werden die Fahrtkosten für die Mitwirkenden übernommen. Weitere Kosten entstehen durch die Anmietung des Equipments für die Aufführung und die Aufzeichnung des Konzertes. Mit einem kleinen Imbiss wird schließlich für das Wohl der 200 Musiker und Helfer gesorgt, die sich den ganzen Tag für das »Konzert für den Frieden« einsetzen. Der Landesmusikrat unterstützt das Projekt. Der Stadtheimatbund wird sich mit eigenen finanziellen Mitteln in dieses Projekt einbringen. Dennoch ist die Crowdfunding-Kampagne notwendig, um alle Kosten begleichen zu können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Organisiert wird das Projekt vom Stadtheimatbund Münster e.V. Er ist der Dachverband der Vereinigungen zur Kultur- und Heimatpflege in Münster. Gegenwärtig haben sich über 35 Mitgliedsvereine im Stadtheimatbund zusammengeschlossen. Neben der Koordination und der Unterstützung seiner Mitgliedsvereine verfolgt der Stadtheimatbund eigene Projekte. Ein wichtiger Schwerpunkt, der sich auch im Konzert für den Frieden ausdrückt, ist die Friedensarbeit im Bewusstsein, dass Münster als Stadt des Westfälischen Friedens und der Stadtgesellschaft eine besondere Verantwortung zukommt.
Die Gelder sind knapp. Daher hat sich der Stadtheimatbund mit diesem Projekt dazu enstchlossen, erstmalig eine Crowdfunding-Kampagne zu starten. Denn auch wenn es viele Menschen noch nicht glauben wollen: Heimatvereine und Heimatverbände befassen sich inhaltlich zwar oft mit der Vergangenheit – sie stellen sich aber auch den Herausforderungen der Gegenwart. In diesem Sinne hofft der Stadtheimatbund mit dem Crowdfunding-Projekt, neue, zukunftsweisende Finanzierungsquellen zu erschließen.

Partner

Der Landesmusikrat NRW unterstützt dieses Konzert, bei dem Laienmusiker (insbesondere auch junge Sänger) die Möglichkeit erhalten, zusammen mit Berufsmusikern zu konzertieren.

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