Crowdfunding beendet
Mit eurer Unterstützung wollen wir geflüchteten Frauen, insbesondere Betroffenen sexualisierter Gewalt und aus dem Menschenhandel, eine hoffnungsvolle Zukunft ermöglichen. Wir wollen sie darin bestärken, ihr Selbstvertrauen zurückzuerlangen und ihr Leben erneut selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.
903 €
Fundingsumme
23
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 Made all the difference
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 24.02.21 12:35 Uhr - 31.03.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum ab 12. April 2021
Startlevel 700 €

Für die ersten 10 Einzelsitzungen bei Fachtherapeut*innen. Danach für weitere Einzelsitzungen, Anschaffung von Geräten für Onlinesprechstunden und Material.

Kategorie Community
Stadt Karlsruhe

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wir, das atman Projekt in Kooperation mit dem Justice Project, begleiten Frauen jeglicher Herkunft auf ihrem Weg in eine hoffnungsvollere Zukunft nach erlebter Gewalt und Traumatisierung. Stabilisierende Einzelsitzungen, Wochenend- und Nachtbereitschaft von Fachtherapeut*innen und dem atman-Team sind für die Frauen und ihre Kinder überlebenswichtig. Sie stärken, ihnen Hoffnung und die Möglichkeit geben, Traumata zu bewältigen, in einer Gemeinschaft, in der sie sich sicher fühlen, die sie auffängt, damit sie neuen Mut und Selbstvertrauen gewinnen - das ist unsere Vision.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Zentrales Ziel des atman Institutes ist es, traumatisierten Geflüchteten und Migrant*innen (insbesondere Frauen mit Gewalterfahrungen) durch therapeutische Einzelsettings und Begleitung eine schnelle Hilfe anzubieten, damit sie Selbstwirksamkeit und eine hoffungsvolle Lebensperspektive entwickeln können. So gelingt auch Integration!

Unsere Zielgruppe sind Geflüchtete und Migrant*innen, die auf ihrer Flucht oder in ihrem Heimatland traumatisiert wurden und nun in Deutschland leben. Oftmals bekommen Menschen im Asylverfahren oder während einer Duldung keine therapeutische Unterstützung genehmigt. Aufgrund von Sprachbarrieren ist es auch für Migrant*innen schwer, eine reguläre therapeutische Unterstützung anzunehmen. Hier bietet unser Projekt mit einem Team aus Fachtherapeut*innen, Sozialpädagog*innen und geschulten Kulturmittler*innen eine erste Hilfestellung an.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Bisher gibt es für die betroffenen Frauen keine schnellen therapeutischen Angebote oder Hilfestellungen. Diese Lücke wollen wir mit unserem besonderen Projekt schließen.

Wir wollen Frauen, die grausamster Gewalt und Unterdrückung ausgesetzt waren helfen, sich aus den Strukturen des Menschenhandels zu befreien. Bisher leben sie zwar hier, jedoch nicht unter oder gar mit uns. Sie sind für viele unsichtbar, ihre Schicksale bleiben uns verborgen. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, Betroffenen aus der Dunkelheit ihrer Traumata zu helfen, ihnen wieder den Glauben an das Gute, an das Leben und das Miteinander zu vermitteln.

Ein nicht bearbeitetes Trauma kann bis in die dritte Generation vererbt werden und die Integration und den Weg zurück in die Gesellschaft erheblich beeinträchtigen. Wir betrachten daher unsere Arbeit auch für eine offene Gesellschaft als relevant.

Unsere Klient*innen über uns:

„What I learned with you still helps me when everything else overwhelms me”

"I felt that someone cares!"

“I slept for 6 hours the first time since 4 years”

“Chaque fois que je suis ici, je ressens de la joie. Tu es mon aide quand je ne peux plus”

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das gespendete Geld wird v.a. für therapeutische Einzelsitzungen zur Stabilisierung in Akutfällen eingesetzt. Unsere freiberuflichen Therapeut*innen arbeiten zum Teil ehrenamtlich oder mit sehr geringem Honorar unter Regelsatz für unsere Klientinnen aus dem Menschenhandel (Regelsatz ca. 100-120€, bei uns 70€ manchmal mit Material oder ehrenamtlichen Anteil inbegriffen). Doch selbst diese geringen Honorare können wir leider ab 2021 für unsere spezielle Zielgruppe nicht mehr garantieren.

Wer steht hinter dem Projekt?

Unser Projekt ist ein gemeinsames Projekt des atman Instituts des fka - Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V. und The Justice Project e.V.

Wir sind ein engagiertes Team von Sozialpädagog*innen, Fachtherapeut*innen und Kulturmittler*innen, die mit viel Liebe und Geduld diese meist sehr schwierigen Fälle begleiten.
Die Motivation für unsere Arbeit ist das Einstehen für Menschenrechte. Indem wir Frauen und ihren Kindern in der schwierigen ersten Zeit nach dem Austritt aus dem Menschenhandel beistehen, folgen wir unserer Vision. Mit niederschwelligen Gruppenangeboten und therapeutischen Einzelsitzungen versuchen wir, die unterschiedlichen Begabungen in unserem Team für die Frauen einzusetzen.

Um weiterhin Einzelsitzungen zu ermöglichen und Wochenendbereitschaften für den Akutfall aufrechtzuerhalten, brauchen wir eure Unterstützung ab Frühjahr 2021!

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