Crowdfunding beendet
Es geht um die Bedingungen von Flucht gestern, heute und morgen. Wir leben im Zeitalter der Migration - und es lohnt sich anzuschauen, warum Menschen fliehen müssen - und ob wir als Menschen genug Herz haben, anderen Menschen in Not zu helfen, auch wenn sie uns in den Medien zunächst als „gesichtslose Masse“ präsentiert werden.
5.037 €
Fundingsumme
58
Unterstütz­er:innen
 Alle in einem Boot

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 16.08.17 12:05 Uhr - 15.09.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Dreh Sep/Okt 17 | März 18 Prem
Startlevel 4.500 €
Kategorie Film / Video
Stadt Berlin

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Worum geht es in dem Projekt?

Vor unseren Augen sterben täglich Menschen im MIttelmeer, die durch Krieg und Vertreibung gezwungen sind, Schleppern viel Geld zu bezahlen, um dann mit windigen Booten eine lebensgefährliche Flucht über das Mittelmeer anzutreten. Diese Menschen haben verdient - unabhängig davon, wo sie Asyl finden werden. Dass europäische Politiker vor dieser Katastrophe die Augen versperren, ist ein Skandal. Allein in diesem Jahr sind bereits wieder 3000 Menschen im Mittelmeer ertrunken.

Die Geschichte handelt von einer Schauspieltruppe, die im Theater das Schicksal jüdischer Flüchtlinge auf der St. Louis 1939 erzählen wollen. Die St. Louis fuhr von Hamburg nach Kuba und wurde dort abgewiesen - eine Irrfahrt begann, mit der Drohung, nach Hamburg zurückzukehren… Neben dem Theater ist eine Flüchtlingsunterkunft - und ein Schauspieler kommt auf die Idee, die Flüchtlinge in das Theaterstück zu integrieren - was wir auch vorhaben: Wir werden mit echten Flüchtlingen drehen!

„Dogville meets Woody Allen im Stil von Ganz oder gar nicht“ - so beschreiben wir aktuell unser Projekt. Es gibt hochdramatische Szenen über Flucht damals wie heute - und es gibt durchaus humorvolle Szenen, die aus dem culture clash resultieren.

Der Film ist so ungewöhnlich, dass im Vorfeld die üblichen Förderer (Fernsehen oä) ausscheiden; aber er hat bei Gelingen gute Chancen, über Festivals, Kinostart, Streaming, Free-TV, DVDs etc. verbreitet zu werden und mehrere Millionen Menschen im In- und Ausland zu erreichen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe ist ein Kinopublikum mit dem Herz auf dem richtigen Fleck und Vorliebe für Filme wie "Ganz oder gar nicht“, „Ziemlich beste Freunde“, Lubitsch „Sein oder Nichtsein“ oder aktuell „Willkommen bei den Hartmanns“.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wem sein Gestaltungsspielraum via Gebührenzahlung an ARD und ZDF zu wenig ist, hat hier die Chance, auch mit einer kleinen Summe ein ungewöhnliches, unzensiertes und mutiges Stück Kino mitzufinanzieren - das nicht nur für Mitmenschlichkeit kämpft, sondern auch mit den Mitteln den Kinos anrührt und zum Lachen bringt. Es geht um ein Platz für Menschen - und auch um ein Platz für Kunst.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir brauchen jeden Cent, um überhaupt so ein gewaltiges abendfüllendes Projekt mit 20 Drehtagen zu stemmen. Wir stecken alles Geld und Kraft in die bestmögliche Ausgestaltung und Herausbringung des Filmes.
Das Team umfasst 25 Menschen, und es sind noch mal 25 Darsteller. Sie stellen ihre Gagen zurück, um diesen Film möglich zu machen. Wir werden sie bestmöglich mit Speis und Trank versorgen - und hoffentlich mit ihnen ein kleines bleibendes Stück Kinogeschichte schreiben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Produzent Christof Düro, Schauspieler, Dozent, Geschichtenerzähler, der eine lange Erfahrung mit Theater und Kino in verschiedenen Funktionen hat.

Produzent Tobias Stille, der auch das Buch schrieb und Regie führt; er hat vor 25 Jahren als Produzent bei UFA begonnen und arbeitet seitdem als Regisseur und Drehbuchautor für Film, Funk, TV.

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