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Projekte / Film / Video
Seit vier Jahren begleiten wir ehrenamtlich Menschen in der Lausitz bei ihrem Kampf gegen den Braunkohlenbergbau, der droht, ihnen alles zu nehmen. Ganze Dörfer und ihre Einwohner_innen müssen den Kohlebaggern weichen. Der Film AUF DER KIPPE zeigt, was es bedeutet auf historischem Grund zu leben und nicht zu wissen wie lange noch. Es ist ein Film über und für die Menschen in ihrem Widerstand gegen die klimazerstörende und gesundheitsschädliche Verstromung der Braunkohle.
Lüneburg
7.430 €
12.000 € Fundingziel
164
Fans
145
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Auf der Kippe - Dokumentarfilm

Projekt

Finanzierungszeitraum 23.02.2015 14:12 Uhr - 22.03.2015 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 22.03.2015 - 31.05.2015
Fundingschwelle 7.000 €
Fundingziel 12.000 €
Stadt Lüneburg
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

AUF DER KIPPE ist kein klassischer Dokumentarfilm, der über Filmförderung Tausende Euros bekommen hat. Die Idee zu AUF DER KIPPE ist gewachsen in vier Jahren ehrenamtlicher Arbeit. Wir möchten mit diesem Film den Menschen in der Lausitz eine Stimme geben, damit ihre Interessen gehört werden.

Mehr als 136 Orte oder Ortsteile mussten in der Lausitz in den vergangenen knapp 100 Jahren dem Energiehunger unserer Gesellschaft weichen, einfach weil unter ihnen Kohle liegt. Mit den Dörfern verschwindet Jahrhunderte alte Kultur und damit die Heimat der Menschen.

Diese Doku ist ein Film für die Betroffenen. In bewegenden Interviews erzählen die Menschen, die wir heute zu unseren Freunden zählen von ihren Ängsten und der Ungerechtigkeit, die sie empfinden. Sie berichten von der Ohnmacht, die sie manchmal überkommt aber wichtiger noch: Sie beweisen Stärke und Kampfeswillen.

Keine Entscheidung ist entgültig, so lange die Dörfer noch stehen. Ja, ihre Heimat steht AUF DER KIPPE aber es gibt noch Hoffnung, die Dörfer und mit ihnen auch unser Klima zu retten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es, den Film AUF DER KIPPE so schnell wie möglich fertigzustellen und auch in den kommenden Jahren die Entwicklung zu begleiten. Wir haben die Hoffnung, dass der Film der Problematik mehr Gehör verschafft und dass es in der Zukunft ernsthafte Lösungen in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gibt, die die weitere Zerstörung der Natur und Kultur verhindern und eine echte Energiewende ohne Kohlekraft durchzusetzen.

Dieses Projekt richtet sich an alle, denen das Thema am Herzen liegt und die finden, dass der Film AUF DER KIPPE unabhängig von Vorführrechten nutzbar sein sollte und jederzeit kostenlos angeschaut werden kann. Die Zielgruppe des Films sind nicht nur Menschen, die bereits im Widerstand gegen die Kohle aktiv sind, sondern auch jene, denen die Problematik bisher noch gar nicht bewusst ist. Der Film soll zu Bildungszwecken eingesetzt werden, egal ob in Schule, Universität oder bei politischen Veranstaltungen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

In dem Dokumentarfilmprojekt stecken schon jetzt viele Stunden Arbeit. Wir werden den Film auf jeden Fall zu einem erfolgreichen Ende bringen. Damit das aber keine weiteren vier Jahre dauert, bitten wir um eure Unterstützung. Wir möchten den Film so schnell wie möglich abschließen, da es gerade JETZT wichtig ist, den Lausitzer_innen und ihrem Widerstand alle Aufmerksamkeit zu schenken.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir haben in den vergangenen Jahren viele Stunden ehrenamtliche Arbeit in das Projekt gesteckt, mussten jedoch erkennen, dass wir nicht alles selbst umsetzen können. Wir werden andere Expert_innen um ihre Unterstützung bitten und möchten sie dafür angemessen bezahlen. Es müssen etwa 200 Stunden Filmmaterial gesichtet werden und ein schlüssiges, gut strukturiertes Drehbuch geschrieben werden. Wir werden noch mindestens einmal in die Lausitz fahren, um abschließende Interviews zu drehen. Wir werden eine_n guten Sprecher_in für den Off-Kommentar engagieren und nach dem Schnitt muss der Ton professionell abgemischt werden. Anschließend geht der Film in die Farbkorrektur und es werden Titelanimationen und Grafiken erstellt.

Wir haben für unseren Film zwei unterschiedliche Funding-Stufen angegeben: 7.000 Euro als Fundingschwelle und 12.000 Euro als eigentliches Fundingziel. Was bedeutet das?

Zuallererst heißt das, das Projekt gilt als finanziert und realisierbar, wenn wir die Schwelle von 7.000 Euro erreicht haben. Für uns bedeutet das, dass wir das Geld ausgezahlt bekommen und das Projekt zur angegebenen Deadline auch umsetzen können. In der eigentlichen Produktion können wir damit aber nicht alle unsere Wünsche realisieren.

Deshalb: Weiterspenden auch wenn die FUNDINGSCHWELLE erreicht ist: Alles was darüber hinaus zusammenkommt, stecken wir in die Professionalisierung des Endprodukts: Wir haben beispielsweise einen Musiker gewinnen können, der auf Erfolgsbasis für uns arbeitet. Unser großes Ziel ist es, die beiteiligten Menschen fair zu bezahlen! Wir können den Film so dann auch zum kinotauglichen ColorGrading geben und beispielsweise eine Soundmischung im Kinoton-Studio in Auftrag geben.

Und wenn noch mehr zusammen kommt:
Ganz oben auf unserer Wunschliste stehen auch Flugaufnahmen über Tagebaue aber auch noch intakte Gebiete, die es so vielleicht bald nicht mehr geben wird. So etwas ist richtig teuer und auch dafür würden wir Geld investieren. Außerdem könnten wir als Verein größere Stückzahlen der DVDs / Datenträger produzieren lassen und an Bildungsträger verschicken und noch aufwendigere Animationen in Auftrag geben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stecken "Überzeugungstäter_innen":

Der moving media e.V. betreibt das Videoportal graswurzel.tv. Seit 2006 veröffentlichen die Videojournalist_innen dort Videos zu Protest und Widerstand. Der moving media e.V. stellt dieses Material Bildungsträger_innen und einer interessierten Öffentlichkeit zu Bildungszwecken zur Verfügung.

Die Projektstarter:

Marco Kühne - studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg und verfasste seine Magisterarbeit zum Thema der "Bergbaubedingten Umsiedlung im Lausitzer Braunkohlenrevier"; seit 2006 ist Marco als Kameramensch und Produzent bei dem Onlineportal graswurzel.tv aktiv.

Jan Hargus - studierte ebenfalls Angewandte Kulturwissenschaften und setzte sich in seiner Abschlussarbeit mit der Frage des "Bürgerjournalismus in Onlinemedien" auseinander. Auch er ist bei dem Onlineportal graswurzel.tv aktiv und gründete 2010 gemeinsam mit Marco die Filmproduktionsfirma 2SPOT mit Sitz in Lüneburg.

Was ist die Fundingschwelle?

Um das Projekt fertig stellen zu können, benötigen wir mindestens 7.000 €. Darüber hinaus eingenommenes Geld würden wir gern benutzen, um eine große Werbekampagne zu starten und unsere Auftragnehmer_innen fair zu bezahlen. Sollten 12.000 € zusammen kommen, dann könnten wir eben auch eine Aufbereitung für Kino (Audiomixdown & spezielles Colorgrading) vornehmen.
Impressum
moving media e.V.
Munstermannskamp 1
21335 Lüneburg Deutschland

Vertreten durch:
Jonathan Happ
Marco Kühne
Suse Neubronner

Kontakt:
Telefon: 015127150527
E-Mail: redaktion@graswurzel.tv

Registereintrag:
Eintragung im Vereinsregister.
Registergericht:Amtsgericht Lüneburg
Registernummer: NZS VR 200935

Quelle: http://www.e-recht24.de

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