Crowdfunding beendet
Deutsch als FreundInsprache ist ein Programm im Herzen Innsbrucks, das Fremdsprachlern ermöglicht, auf spielerische Weise und am Alltag orientiert die Deutsche Sprache zu erlernen.
6.764 €
Fundingsumme
77
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 Deutsch als FreundInsprache
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 Deutsch als FreundInsprache

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 03.06.18 20:47 Uhr - 22.07.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Neuer Durchlauf: 11.09.2018
Startlevel 6.000 €

Mit erfolgreicher Realisierung können wir mindestens 8 Lernwillige ganzjährig fördern und in unser Programm aufnehmen!

Kategorie Community
Stadt Innsbruck

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Worum geht es in dem Projekt?

Unser wundervolles Programm Deutsch als FreundInsprache - Beziehungsweise Lernen ermöglicht es MigrantInnen und EU-BürgerInnen auf spielerische Weise und am Alltag orientiert die deutsche Sprache zu erlernen.
Ganz nach dem Motto "Auf Augenhöhe" liegt es uns am Herzen, Integration zu leben, indem der Dialog gesucht und auch die einheimische Bevölkerung aktiv eingebunden wird.

Dabei liegen uns die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche der TeilnehmerInnen sehr am Herzen und bilden somit die Basis unserer Arbeit:

Wir treffen uns regelmäßig in Cafés und anderen öffentlichen Lokalitäten wie etwa auch der Innsbrucker Markthalle, in welchen die TeilnehmerInnen animiert und angeleitet werden, sich auf neue Situationen einzulassen und Menschen anzusprechen - eine perfekte Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und Hemmschwellen abzubauen.
http://www.diebaeckerei.at/
https://treibhaus.at/

Um zudem ausreichend Abwechslung bieten zu können, kooperieren wir mit vielen anderen lokalen Vereinen und Projekten:

  • Wir kochen in regelmäßigen Abständen im Innsbrucker KochLokal für die dortigen BesucherInnen und genießen gemeinsam kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt. http://spielraumfueralle.at/
  • Sobald es das Wetter zulässt führen wir unsere Schützlinge zum InnsGartl und übernehmen in Kooperation mit dem Verein Freipflanzen diverse Gartenarbeiten. Ganz nach der Devise Sharing is Caring können hier Kontakte geknüpft, neues Wissen über Pflanzen und Gemüse erworben sowie durch eigenständiges Handeln Integrationsmöglichkeiten kennen gelernt werden.https://freipflanzen.at/
Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Deutsch lernen mal anders - Das Erlernen der Sprache im Alltag und durch Integration!

Aber wie sieht nun ein typisches Zusammentreffen aus?
Hier ein kleines Beispiel für Euch:
Unsere TeilnehmerInnen treffen sich mit unserer Sprachtrainerin und freiwilligen Ehrenamtlichen in der Bäckerei (s.o.), um dort die geplanten Rezepte für das heiß geliebte gemeinsame Kochen am kommenden Tag durchzusprechen.
Was bedeutet Esslöffel (EL)? Für was stehen die Begriffe Backzeit, köcheln lassen oder Petersilie?
Bevor der Kochlöffel geschwungen wird, werden bei einem gemeinsamen Einkauf in der Markhalle alle benötigten Zutaten besorgt, die die TeilnehmerInnen selbst beim Bauern an dessen Stand bestellen. Damit auch nichts vergessen wird, müssen die Teilnehmer natürlich eine Einkaufsliste erstellen!
Durch diesen Alltagsbezug fällt es den Lernenden wesentlich leichter, sich die Begriffe einzuprägen, da sie selbst aktiv teilnehmen und auch handeln müssen.

Wir haben das Programm im Nov `17 als Pilotprojekt ins Leben gerufen und konnten auch schon einigen Teilnehmern zu einer erfolgreich abgelegten Sprachprüfung verhelfen. Ein Zertifikat, das sie sich hart erarbeitet haben!

Es liegt uns zudem auch am Herzen, Arbeit in den Bereichen Bewusstseinsbildung, Wissensvermittlung über Randgruppen, Minderheiten und Diskriminierung zu leisten.
Dabei richtet sich die Zielgruppe an Personen ab 18 Jahren mit Migrations- und Fluchterfahrung unterschiedlicher Herkunft.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Unser Projekt ist in jeweils 8-wöchige Programmdurchläufe mit je 3 Tagen pro Woche und durchschnittlich 10 Teilnehmern gegliedert - begleitet werden wir dabei immer von unserer professionellen Sprachtrainerin.
Nach Ablauf eines Programmdurchlaufs haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit auch weiterhin an allen Aktivitäten teilzunehmen und können somit auch ihre sozialen Kontakte aufrecht erhalten.

Unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen fungieren dabei als TutorInnen und helfen der Sprachtrainerin dabei, die individuellen Ziele der TeilnehmerInnen zu verwirklichen (etwa das Bestehen der Sprachzertifikatsprüfungen A1, ...B2).
Leider werden derzeit nur nicht arbeitstätige MigrantInnen und EU-BürgerInnen mit öffentlichen Mitteln gefördert - Asylbewerber oder gar anerkannte Geflüchtete etwa werden somit von jeglicher Förderung ausgeschlossen. Obwohl diese lernwillig und motiviert sind, haben viele seit Monaten keine Lernhilfe erhalten.

Wir versuchen dennoch auch nicht mit öffentlichen Geldern geförderte Asylbewerber mit unserem Programm unter die Arme zu greifen. Hierfür stemmen wir sehr viel der anfallenden Arbeit mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen - aber dadurch sind uns leider auch Grenzen gesetzt.

Und nun kommt Ihr ins Spiel!
Wir würden gerne unsere Türen weiterhin auch für nicht öffentlich geförderte TeilnehmerInnen offen halten und noch weiter öffnen!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Um dieses besondere Programm aufrecht erhalten zu können, sind wir auf Förderungen angewiesen.
Hier in Österreich können AsylbewerberInnen leider nur Kurse bis A2 besuchen - dies auch nur in den Asylheimen. Anerkannte Geflüchtete, also solche mit einem positiven Asylbescheid, werden generell nur im Rahmen von Öif (Österreichischer Integrationsfonds) zertifizierten Kursen unterstützt.

Da wir mit unserem Konzept jedoch auf eine alternative Art des Lernens zurückgreifen und zudem noch ein zu junger Verein (Pilotprojektphase startete im Nov` 17) sind, entsprechen wir nicht der strengen Auflagen (bspw. fester Klassenraum und bestimmte Tischhöhe), um zertifiziert werden zu können.

Wir brauchen somit Euch, um diese Zielgruppe weiterhin bzw. auch vermehrt von unserem Programm profitieren zu lassen!
Bislang haben wir so viel es uns möglich war mit ehrenamtlicher Unterstützung lieber Menschen stemmen können. Leider gehen uns dennoch langsam die Ressourcen aus - also fasst Euch ein Herz und greift uns unter die Arme! :)

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt Deutsch als FreundInsprache - Beziehungsweise Lernen wurde von Ayse Maluhan, Sozialarbeiterin in Innsbruck, im November `17 im Rahmen eines Pilotprojektes ins Leben gerufen:

"Ich nenne das Projekt Deutsch als FreundInsprache. Nicht Fremdsprache. Nicht Zweitsprache, sondern die Sprache der Freundschaft."

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Deutsch als FreundInsprache
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