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Projekte / Musik
elole – Grenzgänge
In Zeiten, in denen Grenzen eine erstarkte Bedeutung zugemessen wird, setzt sich elole mit Grenzüberschreitungen aller Arten auseinander. „Grenzgänge“ präsentiert Stücke von Ligeti, Yun, Wolff und Lucier in den vier möglichen Triobesetzungen aus Klaviertrio und Horn. Eine großzügige Vergabe von Karten über die Kulturloge Dresden überschreitet die Grenzen um die Hochkultur. In der elole.werkstatt steht Wolffs Stück im Mittelpunkt und das Publikum kann eine eigene Version des Werkes erproben.
Dresden
3.520 €
3.500 € Fundingziel
14
Fans
23
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 elole – Grenzgänge

Projekt

Finanzierungszeitraum 14.09.16 20:47 Uhr - 11.10.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Oktober/November 2016
Fundingziel 3.500 €
Stadt Dresden
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

Grenzen gibt es unter vielen Gesichtspunkten: Territorial, kulturell, sozial, alltäglich. Diese verschiedenen Ebenen von Grenzen stehen miteinander in Beziehung. So ist es in gewisser Weise egal, auf welchem Gebiet man sich mit Grenzen auseinandersetzt. Ein genauer Blick auf die Grenzziehung erlaubt es einerseits, sie zu überschreiten, andererseits eröffnet er Möglichkeiten um die Unterschiede, die durch die Grenze bezeichnet wurden, wach zu halten und diese Unterschiede produktiv zu nutzen.
Alle Werke des Abends stehen für ein solches Unterfangen. Sie überschreiten Grenzen: Die zwischen Tradition und Avantgarde, die zwischen Korea und Europa, die zwischen Werk und Spontaneität und die zwischen Rhythmus und Tonhöhe. Sie stammen von vier wegweisenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. Dass die Stücke sehr gegensätzlich sind und trotzdem untereinander Beziehungen entstehen lassen, macht das Programm attraktiv. Nicht zuletzt gibt es einen Wechsel zwischen ruhigeren Stücken auf der einen Seite und andererseits unmittelbar mitreissender Musik.
Das System Kultur (wie Niklas Luhmann sagen würde) hat den Vorteil, einen Raum zu eröffnen, in dem die Gesellschaft Verhalten erproben kann. Grenzgänge eröffnet die Möglichkeit zu einem solchen Ausprobieren, im Konzert gleich unter vier verschiedenen Gesichtspunkten. Die elole.werkstatt konzentriert sich auf eines dieser Stücke und gibt dem Publikum die Möglichkeit bereits im Vorfeld des Konzertes durch die Teilnahme an einer interaktiven Probe ein tieferes Verständnis der Musik des Konzertes zu erlangen. Einblicke in Probenprozesse, Einzelheiten interpretatorischer Unterschiede, die Gelegenheit zum Nachfragen bei den Musikern und nicht zuletzt die Möglichkeit, einen Teil des Stückes von Christian Wolff selber zu erproben, eröffnen eine Wahrnehmung, wie sie während des Konzertes nicht möglich ist.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe sind all jene, die aufgeschlossen gegenüber ungewohnter Musik sind. Deren Neugier auf das, was es jenseits der täglich überall laufenden Musik auch noch gibt, wach ist. Denen es nicht reicht, passiv das immer schon Gehörte ein weiteres Mal präsentiert zu bekommen. Freunde von Musik, deren Hören keine Nebentätigkeit zulässt.

Wenn es gelingt, dieser Aufgeschlossenheit ein schönes Konzert zu bieten, die Neugier in einzelnen Bereichen zu erfüllen und dadurch mehr Neugier zu wecken, eine aktive Rezeption zu wecken so dass das Hören für einen Abend zur Haupttätigkeit wird, dann haben wir unsere Ziele erreicht.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Kultur ist nicht einfach ein Spaß, den sich unsere Gesellschaft gegen die Langeweile am Abend leistet. Sondern Kultur ist ein wesentlicher Aspekt aller sozialen Entwicklung. Gerade Kulturbereiche die am Rande der (medialen) Aufmerksamkeit stehen, haben es aber überall schwer, sich auch zu behaupten. Eine Unterstützung dieses Projektes liefert einen kleinen Mosaikstein in diesem Zusammenhang. Das ist doch etwas!
Die Förderung durch die Crowd soll es uns auch ermöglichen, über die Kulturloge Dresden eine große Anzahl Freikarten zu vergeben – die an Menschen mit geringem Einkommen weitergegeben werden. Dazu gehören selbstverständlich, im Rahmen dieses Projektes aber besonders wichtig, auch Asylsuchende und Flüchtende.

Kurz: Kulturförderung von der Basis für die Basis.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

- Saalmiete
- Werbung
- Ein Mitschnitt des Konzertes
- GEMA
- Dankeschöns und Gebühren für Startnext
- Reise- und Organisationskosten
- Honorare für die Musiker

Wer steht hinter dem Projekt?

"elole heißt die fast anarchische Antwort (...) auf die spiegelglatten Strukturen der Klangerlebnisgesellschaft. Stefan Eder (Klavier), Uta-Maria Lempert (Violine) und Matthias Lorenz (Violoncello) schaffen konzertante Momente voller Spannung, in denen der Augenblick wieder atmen kann, weil Zuhörer und Interpreten gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen." (Kulturmagazin dresdner, 09/03)

Den Mittelpunkt der Arbeit von elole bildet heutige Musik in ihrer ganzen Vielfalt. Diese dient gleichermaßen als Folie für herausragende Werke auch des frühen 20. Jahrhunderts, die ebenfalls im Repertoire des Trios zu finden sind. Das im Herbst 2001 gegründete elole-Klaviertrio widmet sich, teilweise im Rahmen unkonventioneller Konzertformen, intensiv der Frage, weshalb neue Musik geschrieben, geprobt und gehört werden sollte.

In der sich ergebenden Zusammenarbeit mit Komponistinnen und Komponisten setzt elole die Schwerpunkte darauf, Neukompositionen anzuregen und strebt eine langfristige Zusammenarbeit an. Seit seiner Gründung hat das Trio über vierzig Werke uraufgeführt und vier Porträtkonzerte befreundeter Komponisten gespielt. Im Herbst 2006 hat es den internationalen Kompositionswettbewerb "Dresden 2006 - Klang↔Stadt↔Stille" veranstaltet. Den Höhepunkt der Jubiläumssaison 2011 bildete ein "Geburtstagskonzert" mit 3 Uraufführungen im Oktober beim Tonlagen-Festival.

Die Musiker des Trios beschränken sich nicht auf das bloße Spiel ihrer Instrumente, sondern begeben sich in ihren Konzeptionen auf die Suche nach sinnvollen Erweiterungen von Konzerten im üblichen Sinne. So kam es bereits zur Zusammenarbeit mit Tänzern, zur Verknüpfung von Musik und Texten, zur Integration von Live-Elektronik bis hin zu einer abendfüllenden Konzert-Performance.

Das zuweilen elitäre Konzept der althergebrachten Konzertsituation, die auf dem Gegensatz aktiven Darbietens und passiven Hörens beruht, wird von elole hinterfragt. Das Trio schafft Konzertsituationen, die es den Interpreten wie auch den Zuhörern ermöglichen, aus den klassischen Rollenmustern herauszutreten.

Daniel Costello, gebürtiger New Yorker, ist seit 2001 als stellvertretender Solohornist der Anhaltischen Philharmonie Dessau tätig.

Im Bereich der Neuen Musik arbeitete Daniel Costello 2008-2011 mit Zinc & Copper Works zusammen, wo er mikrotonale Stimmungen, Halbventiltechnik und andere erweiterte Spieltechniken erforschte. Als Mitglied der Ostravska Banda, einem internationalen Ensemble für Neue Musik aus Tschechien, tritt er in ganz Europa auf und außerdem als Solist beim Jazz am Wendelstein, LeipJAZZig Orchester, Leipziger Bach Orchester und beim RADAR Ensemble. Des Weiteren war er als Musikdirektor des Encore Brass Quintett für mehr als 25 Uraufführungen verantwortlich. Kürzlich hat Daniel Costello ein Buch über experimentelle Spieltechniken für Blechblasinstrumente für den Musikverlag Breitkopf & Härtel ins Englische übersetzt.

Impressum
elole e.V.
Böhmische Straße 21
01099 Dresden Deutschland

Vertretungsberechtigt: Matthias Lorenz, Uta-Maria Lempert, Stefan Eder
Steuernummer 202/140/18803
VR 6952 im Vereinsregister des Amtsgerichts Dresden

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