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Projekte / Bildung
Schulbeginn im syrischen Erbin
Millionen Syrerinnen und Syrer sind auf der Flucht, doch wir dürfen auch diejenigen nicht vergessen, die Syrien nicht verlassen können oder wollen. Darunter auch viele Kinder. Während in Deutschland überall das neue Schuljahr angefangen hat, hatten die Kinder im syrischen Erbin bei Damaskus „bombenfrei“. Wegen anhaltender Bombardierungen konnten die Schulen hier nicht wie geplant öffnen. Wenn es im Oktober hoffentlich losgeht, brauchen Kinder und Lehrer_innen Stifte, Hefte, Heizöl und mehr.
Damaskus
7.913 €
1.000 € Fundingziel
131
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111
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Schulbeginn im syrischen Erbin

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.10.15 12:04 Uhr - 10.12.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Im kommenden Schulhalbjahr
Fundingziel 1.000 €
Stadt Damaskus
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Mehr als vier Millionen Menschen sind seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges 2011 aus Syrien geflohen. Das Leben zu Hause war nicht mehr auszuhalten. Allein im August kamen 1.300 Menschen in Syrien ums Leben, davon über 300 Kinder. Noch immer leben aber viele Menschen im Land. So auch in Erbin bei Damaskus. Trotz des anhaltenden Konflikts und der desolaten humanitären Situation. Sie sind der Gefahr von Bombardierungen ausgesetzt, haben keine bzw. nur eine eingeschränkte Wasser- und Elektrizitätsversorgung und können sich aufgrund von Preissteigerungen oft weder Nahrungsmittel noch Heizöl leisten.

Um den Kindern in Erbin trotz dieser Situation einen Alltag und eine Zukunft zu ermöglichen, setzt sich das Basiskomitte von Erbin seit 2013 für einen kontinuierlichen Schulunterricht ein. Die Schulen müssen unter der Erde liegen und haben keine Fenster, damit die Schülerinnen und Schüler vor den anhaltenden Luftangriffen geschützt sind und nicht von Splittern verletzt werden. Neben der Sicherstellung der Bildung und der Aufrechterhaltung eines Alltags für die Kinder hat sich das Komitee zum Ziel gesetzt, den konservativ-islamischen Gruppierungen im Bildungssektor etwas entgegenzusetzen und so viele liberale Werte wie möglich in den Unterricht einzubringen.

Kinder, Eltern und Lehrer_innen hoffen, dass die Bombardierungen bald nachlassen und die Schulen endlich wieder öffnen. Damit ein wenig Alltag einkehrt. Damit die Hoffnung auf eine Zeit ohne Krieg und Gewalt bestehen bleibt. Damit das Leben weitergehen kann.

Genau wie die Kinder in Deutschland benötigen die syrischen Schüler_innen zum Schulbeginn Hefte, Stifte und Lehrbücher und ihre Räume müssen beheizt werden. Und die engagierten Lehrerinnen und Lehrer sollen wenigstens eine kleine Aufwandsentschädigung erhalten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

2.400 Schülerinnen und Schüler werden im kommenden Schuljahr von 180 Lehrkräften in sechs verschiedenen Schulen unterrichtet. Die selbstorganisierten Schulen, die das lokale Basiskomitee in Erbin betreibt, sollen sicherstellen, dass keine Lücke in der Schulbildung der Generation von Kindern entsteht, die unter den schwierigen Bedingungen einer Stadt im Kriegszustand aufwachsen müssen.

Außerdem ermöglichen die Schulen den Kindern und Jugendlichen aus der alltäglichen Atmosphäre der Gewalt herauszukommen und so etwas wie Alltag zu erleben. Die vom Komitee betriebenen Schulen sind auch deshalb so wichtig, weil sie die einzigen unabhängigen Schulen in Erbin sind. Sie verfolgen, im Gegensatz zu den von den konservativ-islamischen und islamistischen Gruppierungen betriebenen Schulen, einen liberalen Lehrplan.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Eine grundlegende Bildung sowie eine psychische Entlastung durch einen geregelten Schulalltag sind für Kinder und Jugendliche in Erbin wichtig, um Zukunftsperspektiven zu schaffen und von Gewalt und Hunger abzulenken.

Der liberale Lehrplan der Schulen kann außerdem einer Radikalisierung der Schülerinnen und Schüler entgegenwirken. Durch den Erhalt der Schulen wird zudem die soziale Selbstorganisation in einem von der Regierung nicht mehr kontrollierten Gebiet unterstützt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Alle Spenden kommen dem Erhalt des Unterrichts in den sechs unabhängigen, vom Komitee geführten, Schulen in Erbin zugute. Mithilfe der gespendeten Beträge können die laufenden Kosten für den Schulbetrieb sowie die Aufwandsentschädigungen für Lehrer_innen abgedeckt und Unterrichtsmaterialien angeschafft werden.

Fundingschwelle 1.000,- Euro: Für 1000,- Euro können genügend Stifte für das kommende Schulhalbjahr gekauft werden.

Fundingschwelle 2.400,- Euro: Für 2.400,- Euro kann ein Schreibheft für jedes Kind angeschafft werden.

Fundingschwelle 5.666,- Euro: Für 5.666,- Euro kann genügend Heizöl für das kommende Schulhalbjahr angeschafft und der Generator gewartet werden.

Fundingschwelle 13.333,- Euro: Für 13.333,- Euro können 180 Lehrerinnen und Lehrer ein Schulhalbjahr lang eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Schulen werden von einem lokalen Basiskomittee in Erbin betrieben, das seit 2013 von Adopt a Revolution und medico international unterstützt wird.

Das Basiskomittee besteht aus Leuten, die sich für zivile Strukturen in Erbin stark machen. Es gründete sich im Sommer 2011 zu Beginn des damals noch friedlichen Aufstands und organisierte neben den unabhängigen Schulen auch Suppenküchen für Flüchtlinge, eine Feuerwehr, eine Müllabfuhr, eine juristische und eine medizinische Kommission und ein Medienzentrum.

Adopt a Revolution wurde im Herbst 2011 angesichts der anhaltenden brutalen Verfolgung des friedlichen Aufstands gegen das Regime von Bashar Al-Assad von syrischen und deutschen Aktivst_innen in Deutschland ins Leben gerufen. Adopt leistet finanzielle Unterstützung in Syrien und Wissenstransfer zwischen den Zivilgesellschaften dort und hier.

Medico international leistet seit mehr als vierzig Jahren Hilfe für Menschen in Not und arbeitet an der Beseitigung der strukturellen Ursachen von Armut und Ausgrenzung. Kernpunkt ist die partnerschaftliche Kooperation mit Akteurinnen und Akteuren in Afrika, Asien und Lateinamerika. Seit 2011 unterstützt medico Projekte in Syrien und leistet an verschiedenen Orten des Landes humanitäre Nothilfe.

Impressum
medico international e.V.
Ramona Lenz
Burgstraße 106
60389 Frankfurt/Main Deutschland

Partner

Adopt a Revolution wurde im Herbst 2011 von Aktivstinnen und Aktivisten in Deutschland ins Leben gerufen. Adopt leistet finanzielle Unterstützung in Syrien und Wissenstransfer zwischen dort und hier.

medico international leistet seit fast fünfzig Jahren in Afrika, Asien und Lateinamerika Hilfe für Menschen in Not. Seit 2011 unterstützt medico auch in Syrien Projekte und leistet an verschiedenen Orten des Landes humanitäre Nothilfe.

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