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Projekte / Community
"Grünstadtgeflüster" ist die Vision in ganz München interkulturelle Begegnungsstätten in Form von urbanen Gemeinschaftsgärten zu schaffen. Begegnung durch ein verbindendes Element: das Gärtnern. Mindestens 1/3 der Beetflächen ist für Mitbürger mit Fluchterfahrung (insbesondere Familien) vorgesehen. Mit der Unterstützung durch das Kulturreferat entsteht zur Zeit ein Proto-Garten, der „Grünstreifen“. Mit den dort gesammelten Erfahrung sollen weitere Flächen erschlossen und Gärten gestaltet werden.
11.893 €
18.000 € Fundingziel
191
Fans
468
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Grünstadtgeflüster

Projekt

Finanzierungszeitraum 21.03.17 11:16 Uhr - 02.05.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Mai 2017 bis November 2019
Fundingschwelle 10.000 €
Fundingziel 18.000 €
Stadt München
Kategorie Community

Worum geht es in dem Projekt?

„Grünstadtgeflüster“ ist ein leiser aber immer lauter werdender Vorbote interkultureller Verständigung. Es erzählt Geschichten eines wertschätzenden Miteinanders und des aufeinander zu Gehens, es erzählt von Dir und von mir, wie wir miteinander eine Gesellschaft der Offenheit und Vielfalt mit Neugierde für den/das Unbekannte aufbauen. Ein Flüstern das durch die Straßen Münchens weht, an den Hausfassaden wiederhallt, sich zu einem Chor aus Echos multipliziert und zu einem kollektiven „Grünstadtsummen“ wird.

Gemeinschaftsgärten als Orte interkultureller Verständigung
Unsere Vision ist es an mehreren Orten in München Flächen für grüne Oasen im grau-urbanen Raum zu schaffen, in denen interkulturelle Freundschaft und Wertschätzung in der Präsenz der Natur wachsen und Früchte tragen können.
Wir nehmen uns das weltweit bewährte Konzept von Gemeinschaftsgärten zum Vorbild, da diese Experimentierräume für ein gutes Leben in der Stadt bilden. Gemeinschaftsgärten wohnt eine ungezwungene Atmosphäre inne, die das Leben urteilsfrei bejaht.
Wir wollen, dass unsere Gärten dauerhaft Wurzeln schlagen und Orte des interkulturellen Lernens, des Ankommens und der Offenheit schaffen.
Mindestens 1/3 der Beetflächen ist für Mitbürger mit Fluchterfahrung (insbesondere Familien) vorgesehen. Das Projekt arbeitet mit naheliegenden Unterkünften und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe zusammen und baut langfristige Kooperationen auf.

Pilotprojekt „Grünstreifen“ im Bürgerpark Oberföhring
Aktuell entwickeln wir in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat ein Pilotprojekt. In diesem Jahr öffnet der interkulturellen Gemeinschaftsgarten „Grünstreifen“ im Bürgerpark in Oberföhring. Dieser führt durch sein natürliches Umfeld die Münchner Bevölkerung mit Kunst, sozialem & ökologischem Engagement zusammen. Es entstehen knapp 100m² Beetfläche, die von einer Gartengemeinschaft von bis zu 50 Nutzern zum Anbau von Gemüse und Kräutern genutzt und gepflegt wird. Unserer Idee entsprechend wird ein Drittel der Fläche für Menschen mit Fluchterfahrung zur Verfügung gestellt.
Auf der Grundlage der dort gesammelten Erfahrung sollen in den nächsten Jahren weitere Flächen in München und Umland erschlossen werden.

Der Münchner Filmemacher Nicolas Humbert, dessen Dokumentation „Wild Plants“ in den letzten Monaten im Kino zu sehen war und die Wissenschaftlerin und Autorin Christa Müller (u.A. „Urban Gardening – Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt“) sind Projektpaten der Idee „Grünstadtgeflüster“.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Willkommen ist jeder
Für die große gesellschaftliche Aufgabe „Integration“ braucht es uns alle. Uns hilft ein Ort der interkulturellen Verständigung Vorurteile und Ängste abzubauen; die neuen Mitbürger unterstützt er beim Einleben in die unvertraute Gesellschaft.

Von Viertel zu Viertel wird ein anwohnerspezifisches Nutzerverhältnis konzipiert. Aber mindestens 1/3 der Beetflächen ist für Menschen mit Fluchthintergrund (insbesondere Familien) vorgesehen. Wir arbeiten mit nahe liegenden Unterkünften zusammen und bauen langfristige Kooperationen auf. Die Teilhabe vereinfacht es den Geflüchteten Kontakt zu den Einheimischen zu finden und in gemeinsamen Aktionen Freundschaften aufzubauen.

Bildung & Nachhaltigkeit
Die entstehenden Nutzergemeinschaften legen Wert auf Nachhaltigkeit und umweltschonende Produktion, aber auch ein bewusster Umgang mit der Natur und den landwirtschaftlichen Erzeugnissen spielt eine Rolle.
Monatliche Angebote aus Workshops, Vorträgen und interaktiven Aktionen zu Pflanzen, Gärtnern und Handwerk, sowie Erlebnis-Angebote für Kinder und Jugendliche, befähigen die Nutzer in ihrem Umgang mit Pflanzen und Erde und tragen über das Projekt hinaus zu einem größeren Bewusstsein und Verständnis in Begegnung mit der Natur und unsere Verantwortung als Mensch bei.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Das Konzept „Grünstadtgeflüster“ wurde für den Deutschen Integrationspreis der Hertie-Stiftung nominiert. Insgesamt 50 Integrationsprojekte präsentieren der breiten Öffentlichkeit bis zum 02. Mai ihre Vorhaben mit Hilfe einer Crowd-Funding-Kampagne. Die 20 Projekte, die bis zum 11. April die meisten Unterstützer für ihre Vision begeistern konnten, erhalten von Hertie zusätzlich 5.000 bis 15.000€ direkt auf ihre Kampagne einbezahlt. Das bedeutet, dass unser Fundingziel nicht alleine durch Euch Privatpersonen getragen werden muss.
Alle Projekte, die bis zum 02. Mai die Fundingschwelle von 10.000€ erreichen, sind automatisch für den Deutschen Integrationspreis 2017 nominiert und haben die Chance auf insgesamt weitere 100.000€ Zuschuss für die Realisierung ihrer Konzepte.

Warum ist „Grünstadtgeflüster“ so wichtig für München?
Stelle Dir vor, in jedem Stadtteil gäbe es ausreichend Flächen für Familien und Einzelpersonen, die sich einen Ort zum Aufhalten, zum Spielen und zum Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern wünschen. Was, wenn diese Orte gemeinschaftlich organisiert wären und die Gemeinschaften sich zudem ganz bewusst für die Integration von geflüchteten Menschen einsetzen würden?
Würden wir einen Teil der Beete für Familien und Menschen mit Fluchterfahrung zur Verfügung stellen, könnten wir ihnen so Raum schaffen, um am alltäglichen sozialen Leben Teil zu haben.
Könnten wir damit unseren neuen Mitbürgen nicht Türen öffnen um Freundschaften zu schließen und uns alle miteinander vertraut zu machen?
Ein Gemeinschaftsgarten ist für uns der beste denkbare Ort für ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe, sowie der Begegnung und das Bauen an Brücken hin zu einem gemeinsamen Miteinander.

Dein Ideeller Support zählt!
In dieser Crowdfunding-Kampagne geht es darum, dass uns möglichst viele Menschen unterstützen, unabhängig von der Höhe des Beitrages.
Für uns ist es wichtig auch der Politik zu zeigen, wie viele Bürger hinter unserer Idee stehen und diese als wertvolles Konzept einer solidarischen und toleranten Gesellschaft betrachten.
Die Anzahl der Unterstützer entscheidet letztendlich nicht nur über den Erfolg im Rennen um den Deutschen Integrationspreis, sondern auch darüber, wie weit wir unser Projekt darüber hinaus vorantreiben können. Je mehr Menschen wir für unser Vorhaben begeistern können, desto größer ist die Durchschlagskraft mit der wir in die Verhandlungen mit dem Stadtrat und den verwaltenden Ämtern treten können.

Lasst uns gemeinsam den Deutschen Integrationspreis nach München holen - München hat es sich verdient!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Unser erstes Ziel ist es, die Fundingschwelle von 10.000€ zu erreichen. So verbleibt die Chance auf den deutschen Integrationspreis der Hertie-Stiftung, der diesen Herbst verliehen wird.

Einen Teil der Summe aus Funding und Preisgeld möchten wir in die Weiterentwicklung und Realisierung des Pilotprojektes im Bürgerpark in Öberföhring stecken. Das ermöglicht den Bau kostenfreier Beetflächen für Menschen mit Fluchterfahrung, sowie die Umsetzung von Angeboten rund um "Permakultur", "Urbanes Gärtnern" und "Do-It-Yourself".

Die verbleibenden finanziellen Mittel werden für die Erschließung neuer Flächen verwendet, auf denen neue interkulturelle Gemeinschaftsgärten entstehen können.
Wir benötigen etwa 6.000€ um jeweils einen weiteren geeigneten Standort für gemeinschaftliches Gärtnern zu finden, sowie die Planungen und Vorbereitungen zu gewährleisten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Der erste interkulturelle Gemeinschaftsgarten "Grünstreifen" wird unter der Trägerschaft des Atelierhaus FOE e.V. entwickelt, der ebenfalls im Bürgerpark Oberföhring angesiedelt ist.

Im Laufe diesen Jahres wird ein eigener gemeinnütziger Verein gegründet, der die Erschließung und Entwicklung interkultureller Gemeinschaftsgärten als Satzungszweck erfüllt. Unter dessen Trägerschaft wird der Gemeinschaftsgarten "Grünstreifen" dann weiter geführt, sowie die neuen Gärten organisiert sein.

Wir sind die Menschen hinter "Grünstadtgeflüster":

  • Emanuel Eitle, Gründer der Kulturjurten (in drei Städten aktiv), sowie der Jugendinitiative Weltkinder (mit dem Jugend Hilft Preis 2014 ausgezeichnet.) entwickelte im Auftrag des Kulturreferates das Konzept und ist aktuell für die Organisationsentwicklung und Finanzierung zuständig. Durch seine Kontakte in den Stadtrat, Bezirksausschüsse und Referate der Stadt bringt er die besten Voraussetzungen mit, langfristig in Zusammenarbeit mit diesen neue Flächen für interkulturelles Gärtnern zu erschließen.
  • Julia Leinweber (Veranstaltungs-Managerin) u.A. tätig für die Whitebox und das Münchner Dok.fest, ist zuständig für die Entwicklung Planung und Ausführung unserer breit angelegten Veranstaltungsreihe rund um die Themen "Permakultur", "Natur Erleben", "Urban Gardening", sowie "Selbstgemacht". Außerdem unterstützt sie administartiv überall dort, wo Bedarf ist.
  • Nadja Sidorkin Medien und Kommunikationswissenschaftlerin und Networking-Talent. Sie baut für das Vorhaben wertvolle Kooperationen und Partnerschaften mit fördernden Unternehmen, Projektpaten sowie Initiativen und Institutionen der Flüchtlingsarbeit auf.
  • Nadja hat mehrere Jahre im PR und Marketingbereich einer Münchner Bank gearbeitet. Aktuell arbeitet sie selbstständig in der Familienberatung und begleitet Eltern in den ersten Lebensjahren. Zudem berät sie freiberuflich Startups, Mompreneurs und Gründungsinitiativen.
  • Julia Baumhauer ist studierte Europäische Ethnologin (B.A.) und studiert aktuell Betriebswirtschaftslehre. Beruflich ist Sie in der freien Wirtschaft beschäftigt, ehrenamtlich arbeitet Sie in der Flüchtlingshilfe. Sie arbeitet uns aus dem Hintergrund zu und vermittelt wertvolle Kontakte. Mit ihrem interkulturellen Wissen, steht Sie uns auch beratend zur Seite.
  • Wir bedanken uns bei Julia Behr (BA Kommunikationswissenschaft) für Ihren großen Anteil an der Verfassung der Beschreibungstexte.


Kooperationspartner & Unterstützer:
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Kooperationspartner im Bereich „urbane Gärten“ :


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Partnerprojekte im Bereich „Integration von Menschen mit Fluchthintergrund“:

Materialsponsoren:

Die Crowdfunding-Kampagne wird unterstützt durch

Projektpaten sind:

Impressum
Atelierhaus FOE e.V.
Oberföhringer Str., 156
81295 München Deutschland

Vereinsregister
Amtsgericht München V. R. Nr. 11690

Vorstand:
1. Vorstand: Shirin Damerji
Schriftführerin: Simone Braitinger
Schatzmeisterin: Yvonne Leinfelder

Kuratiert von

Deutscher Integrationspreis

Integration geht uns alle an – Damit auch in Zukunft innovative Integrationsprojekte erfolgreich umgesetzt werden können, schreibt die Gemeinnützige Hertie-Stiftung den Deutschen Integrationspreis aus. Der Preis besteht aus zwei Teilen: Der Finanzierung und der Auszeichnung.

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Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

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