Crowdfunding-Finanzierungsphase
Das Hilfetelefon schwierige Geburt – Österreich soll die erste Anlaufstelle für Frauen und Paare sein, die von einer schwierigen und / oder belastenden Geburt betroffen sind und darüber mit neutralen und spezifisch dafür ausgebildeten Frauen sprechen wollen.
255 €
Startlevel 4.500 €
4
Unterstütz­er:innen
27Tage
Martin Hutter
Martin Hutter vor 8 Tagen
Dr. Katja Krempler
Dr. Katja Krempler vor 13 Tagen
Kergi Leitgeb
Kergi Leitgeb vor 19 Tagen
Anja Smolak
Anja Smolak vor 39 Tagen

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 21.12.22 18:52 Uhr - 01.03.23 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Start: 10.01.2023
Startlevel 4.500 €

Mit dem Geld soll die Installation der Telefonanlage, sowie der monatliche Beitrag für die Telefongebühren von drei Jahren abgegolten werden.

Kategorie Community
Stadt Wien

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Worum geht es in dem Projekt?

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sich Erfahrungen vor und während der Geburtsphase maßgeblich auf Mutter und Kind auswirken. Hinzu kommt, dass Frauen, die eine schwierige Geburt erlebt haben, sich oft nicht trauen davon zu erzählen. Sie machen sich Selbstvorwürfe und schämen sich, weil sie ihr „Mutterglück“ noch nicht gefunden haben. Erlebt eine Frau die Geburt als erschreckend, kann ihr Selbst- und Weltbild ins Wanken geraten.

Mit der Initiierung eines Hilfetelefons wollen wir nicht nur Betroffene eine Möglichkeit geben, sich durch Gespräche zu entlasten, sondern auch gesellschaftlich zu sensibilisieren. Wir wollen einerseits dafür sorgen, dass Geburt und die unmittelbare Zeit danach kein Tabuthema mehr sind (egal, wie der Verlauf vonstatten ging) und dass andererseits gewaltvolle, grenzüberschreitende Maßnahmen nicht mehr als Norm einer Geburt betrachtet werden.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Hilfetelefon schwierige Geburt - Österreich wendet sich an Frauen, wie auch deren Partner*innen, die eine subjektiv belastende oder schwere Geburt erlebten oder sich nach der Geburt schlecht umsorgt fühl(t)en.

Das Hilfetelefon schwierige Geburt – Österreich soll die erste Anlaufstelle für Frauen und Paare sein, die von einer schwierigen und / oder belastenden Geburt betroffen sind und darüber mit neutralen und spezifisch dafür ausgebildeten Frauen sprechen wollen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Geburt des eigenen Kindes ist für die meisten Frauen und ihre Partner*innen ein außergewöhnliches Ereignis. Es ist das erste große Abenteuer zwischen Mutter und Kind (und Vater / Partner*in). Die meisten Eltern wünschen sich einen sanften und natürlichen Verlauf. Ob eine Frau dieses Ereignis jedoch als bewegend oder erschreckend erlebt, hängt von sehr vielen Faktoren ab. Einige Frauen, sowie ihre Partner*innen können das Geburtsgeschehen als übermächtige Bedrohung erleben, der sie sich hilflos ausgeliefert fühlen. Die Empfindungen, aber auch das Erlebnis selbst haben auch einen erheblichen Einfluss auf die zukünftige Mutter-Kind-Beziehung.

Eltern, die einen schwierigen Start gemeinsam oder getrennt erlebt haben, können in deren Fürsorge sehr eingeschränkt agieren. Sie sind tendenziell weniger belastbar, ihnen fehlt oft die Kraft und die Begleitung eines Kindes, welches unter anderem von heftigen Gefühlsschwankungen durchzogen ist, fällt zunehmend schwer. Wenn dann auch noch unverarbeitete Geburtserlebnisse, sowohl bei der Mutter, als auch beim Kind, als auch beim Vater oder dem*der Partner*in dazukommen, kann das Familienleben gesamt stark darunter leiden. Im schlimmsten Fall kann die Fürsorge für das Kind nicht mehr gewährleistet werden.

Mit einer finanziellen Unterstützung können nicht nur Betroffene abgeholt, aufgefangen und begleitet werden, sondern auch Kinder unterstützt und beschützt werden. Dies hat zudem Folgen für die gesamte Gesellschaft. Kinder, die von Anfang an in einer sicheren Bindung aufwachsen, können gesund groß werden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Für die Arbeit benötigen wir eine Telefonleitung, welche monatlich gezahlt werden muss. Mit dem Geld, das wir einnehmen, kann dieser Posten gedeckt werden.
Am Telefon selbst sitzen ehrenamtlich sehr gut ausgebildete Personen aus dem Bereich Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit. Das Ziel ist es, diesen Frauen in Zukunft ein Wertschätzungsbeitrag in Form von Aufwandsentschädigungen auszahlen zu können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Hilfetelefon schwierige Geburt - Österreich ist ein Projekt des österreichischen Vereins Rückhalt. Der Verein Rückhalt ist ein ehrenamtlich geführter, nicht gewinnorientierter Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Eltern und Bezugspersonen in der Zeit um Schwangerschaft, Geburt und frühe Kindheit begleitend und beratend zur Seite zu stehen.

Der Verein Rückhalt besteht aus ausgebildeten Krisenbegleiter*innen für Schwangerschaft, Geburt und Familie. Diese arbeiten gemäß ihren Grundberufen in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern, wie etwa Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Pädagogik, Physiotherapie u.ä.

Das Projektteam Hilfetelefon schwierige Geburt - Österreich besteht aus vier Frauen des Vereins, mit Petra Regl als Leitung und Mag.a Sandra Mauz als Stellvertreterin. Ihre Arbeit findet auf ehrenamtlicher Basis statt.

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