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Projekte / Film / Video
Ein Filmprojekt, das die tragikomische Geschichte eines Mannes erzählt, dem Zaubertricks einfach so passieren. Der daran zerbricht und das Ganze gar nicht mehr magisch findet.
Chemnitz
685 €
660 € Fundingziel
42
Fans
21
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Das Kaninchenproblem - Eine magische Tragödie

Projekt

Finanzierungszeitraum 14.06.2013 17:07 Uhr - 16.07.2013 23:59 Uhr
Fundingziel 660 €
Stadt Chemnitz
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Es geht um einen Film, der in seiner Länge von etwa 20 Minuten von unglaublich kreativen Menschen und der Chemnitzer Filmwerkstatt produziert wird. Etwa 10 Drehtage und 28 Darsteller und Statisten benötigen wird.

Es geht um einen Mann, dem Magie einfach so passiert. Eine Taube, die aus einem Wäschetrockner fliegt, ein Plastikblumenstraus, der aus dem Briefkasten poppt. Das ist Anfangs ganz amüsant, aber die Magie vertreibt den Alltag vollends und alles sonst so bezaubernde macht plötzlich das Leben unmöglich. Macht diesen Mann selbst unmöglich in seiner Umwelt. Aus Zauber wird Leiden und am Ende des gescheiterten Suizids steht ein Blick auf den Weg dahin im Rahmen einer Selbsthilfegruppe, deren stummer Teilnehmer jeder Zuschauer ist.

Der Drehbeginn ist bereits auf den 8. August festgelegt. Schnitt und Postproduktion soll Anfang Oktober beendet sein. Ihr könnt also das Ergebnis eurer Unterstützung bereits in wenigen Wochen bewundern.

Anmerkung: Die Bilder stammen natürlich von vorangegangenen Drehs. Am Licht seht ihr unseren Kameramann Christian, an der Kamera den Oberbeleuchter Domenik und am Besen Regieassistentin Sarah - verrückt!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel ist natürlich ein fertiger Film. Zielgruppe sind natürlich Filmfreunde, Festivals und mit ganz, ganz viel Glück auch die Zuschauer diverser Kurzfilmnächte in den öffentlich-rechtlichen Anstalten. Es wurde schon so manche Produktion der Chemnitzer Filmwerkstatt dort gesichtet. Das Internet ist für Filmemacher ja immer der letzte Ausweg, wir hoffen einfach, dass euch der Film vorher auf anderen Kanälen erreicht.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Vielleicht geht es euch darum, ein kleines Projekt enthusiastischer Filmemacher zu unterstützen. Vielleicht um eine originelle Geschichte, die in faszinierenden Bildern auf euren Schirm kommen soll. Vielleicht geht es aber auch um nicht weniger als einen kleinen Beitrag zum Filmstandort Deutschland, von dem erwartet wird, dass große Produktionen aus dem Nichts kommen und der Nachwuchs sich irgendwie findet. Und nicht zuletzt geht es euch vielleicht auch darum, das stiefmütterlich behandelte Genre Kurzfilm ein wenig nach vorn zu bringen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wer hat, dem wird gegeben.
Zumindest in der Kulturförderung ist das leider so. Denn auch wenn 15 Menschen unentgeltlich 14 Tage lang arbeiten, wird das oft nicht als Eigenleistung anerkannt. Hier ist für Stiftungen meist nur Bares Wahres. Wir haben bei verschiedenen Stellen Gelder beantragt, aber selbst bei Zusage brauchen wir euch, um die Mittel abzurufen!

Es gibt daher zwei Möglichkeiten
1. Wir bekommen eine Förderzusage von X Prozent Zuschuss, wobei jeder Cent von euch die Ausgeschüttete Summe erhöht. Dann können wir alle Requisiten und Drehorte und die Postproduktion bezahlen und vielleicht sogar den Kameraleuten, Beleuchtern und Schauspielern, die in den letzten Jahren stets kostenlos gearbeitet haben, am Ende des Drehs noch ein paar Euro in die Hand drücken.

2. Es gibt keine Förderzusage. Dann benötigen wir eure Unterstützung umso mehr, um wenigstens die Requisiten für den Film zu beschaffen und den Rest wieder mit übermenschlich viel Engagement aller Beteiligten zu stemmen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht zunächst erstmal die Chemnitzer Filmwerkstatt e.V.. Ein gemeinnütziger Verein, der seit 1991 eine innovative Plattform ist, die auch für unkonventionelle Ideen und Experimente offen steht und so die Basis für den Aufbau einer jungen und kreativen Filmkultur schafft und schon manchem Talent zur großen Festivalauftritten in Berlin oder Cannes verhalf. Sie steht dem Film mit Personal und Licht- und Tontechnik zur Seite.

Die Kamera übernimmt Christian Scheunert, Student der Filmakademie Baden Württemberg. Er bringt neben verdammt viel Talent seine Erfahrungen aus Studium und Drehs mit ans Set. Und zeigt uns, was mit der hollywoodtauglichen Red One, Dolly und ferngesteuerten Drohnen alles möglich ist.

Zu sehen ist in der Hauptrolle Sebastian Tessenow, Absolvent der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy, danach Ensemblemitglied in Essen und seit 2011 am Schauspielhaus Chemnitz engagiert.

Buch und Regie kommt von mir, Michael Chlebusch. Es wäre mein ungefähr zehnter Kurzfilm. Zuletzt konnten wir mit "Vier Räder bis zum Horizont" das Programm des Filmfest Dresden und des "Festival Finale" in Pilsen bereichern. Wettbewerbsgewinne in Bielefeld und Chemnitz waren auch schon dabei.

Dazu kommen natürlich noch viele, viele weitere talentierte und aus vielen Projekten Filmerfahrene Mitwirkende für Regie, Ton, Ausstattung, Aufnahmeleitung, Licht, Script undundund. Das wird auch dieses Mal wieder das beste Team der Welt!

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