Login
Registrieren
Newsletter

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen.

Projekte / Journalismus
Die katholische Kirche in Deutschland ist reich. Jedes der 27 Bistümer verwaltet Vermögen zwischen einigen hundert Millionen und sechs Milliarden Euro. Wie die Kirchen diese enormen Beträge investieren, weiß bislang niemand. Dabei legen die Bistümer auch mithilfe der Kirchensteuern Milliarden an. Deshalb wollen wir das Bistum Köln exemplarisch auf Auskunft verklagen. Wir wollen wissen, ob das Geld auch Firmen zugute kommt, die mit Kohle und Öl handeln und damit das Klima schädigen
2.136 €
2.000 € Fundingziel
33
Fans
58
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 21.12.16 11:42 Uhr - 11.01.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Solange die Klage läuft
Fundingziel 2.000 €
Stadt Köln
Kategorie Journalismus

Worum geht es in dem Projekt?

Wir wollen exemplarisch das Erzbistum Köln dazu verklagen, ihre Finanzanlagen offen zu legen. Die Diözese ist eine der reichsten in Deutschland, berühmt für ihren gotischen Dom und mit zwei Millionen zahlenden Kirchenmitgliedern die größte Gemeinde in Deutschland.
Mit der Auskunftsklage wollen wir einen Präzedenzfall schaffen, um am Ende Auskunft zu erhalten von allen 27 katholischen Bistümern und den 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland.
Falls wir gewinnen, müssen sie verraten, wie sie ihr Vermögen aus Immobilien, Verpachtungen und Kirchensteuern investiert haben. Jeder und jede Gläubige würde zum ersten Mal erfahren, nach welchen Kriterien die Kirche das Geld der Gläubigen anlegt. Und auch, ob die Kirche mit ihren Anlagen klimaschädliche Firmen unterstützt. Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf Deutschland sind von erheblichem öffentlichem Interesse. Wissenschaftler gehen derzeit davon aus, dass eine Erderwärmung um 2 Grad unumkehrbaren Schaden anrichtet. Der Haupttreiber der Erderwärmung sind Emissionen aus dem Verbrauch von fossilen Energien wie Kohle, Erdöl und -gas.
Es ist wichtig, zu erfahren, welche öffentlichen Einrichtungen in fossilen Rohstoffe investieren.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir wollen erstmals eine umfassende Aufklärung über die Finanzanlagen der Kirchen in Deutschland schaffen. Wo fließen die dutzenden Milliarden hin, die die Kirche auch über die Kirchensteuer einnimmt? Die Kirchen als hohe moralische Instanz in Deutschland interessieren dabei sowohl Gläubige und Mitglieder als auch Atheisten und Kritiker: Sie erfüllt eine Vorbildfunktion. Daher sind ihre Finanzanlagen von besonderer Bedeutung.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil es für uns alle, ob Kirchenmitglieder oder nicht, interessant ist, wie eine der wichitgsten Institutionen unserer Gesellschaft ihr Vermögen anlegt. Und weil häufig schon alleine die Offenlegung der Finanzanlagen dazu führt, Geld besser und weniger klimaschädlich anzulegen. Das hat schon eine unserer früheren Recherchen, die Offenlegung der Finanzanlagen für die Pensionsgelder von Beamten gezeigt: Sobald die Anlagen öffentlich sind, diskutieren die verantwortlichen Gremien genauer und kritischer darüber, wo Geld hinfließen soll.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden das Geld nutzen, um unsere Auskunftsklage juristisch durchzusetzen. Wir können davon ausgehen, dass die katholische Kirche in Deutschland gute Anwälte bezahlen wird, um ihre Intransparenz vor Gericht zu verteidigen. Denn mit unserer Auskunftsklage steht ein Grundsatzurteil an, dass sich auf alle Bistümer in Deutschland und auch auf die evangelischen Landeskirchen auswirken wird. Deshalb ist es wichtig, dass wir gut beraten vor Gericht ziehen - und notfalls auch in die zweite Instanz gehen können.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Recherchezentrum CORRECTIV kämpft für die Transparenz der Kirchen.

Die Anfrage an das Kölner Bistum wurde von der correctiv-Reporterin Annika Joeres eingereicht.
Die Klage wird vom Recherchezentrum CORRECTIV erarbeitet und eingereicht. In den ersten Instanzen kämpfen wir ohne Anwalt.

Über den Fortgang des Verfahrens berichten wir laufend auf unserem Blog zu den Auskunftsrechten correctiv.org/kaempft.

Impressum
correctiv
David Schraven
Huyssenallee 11
45128 Essen Deutschland

Einzeln vertretungsberechtigt:
David Schraven
Steuernummer 112/5754/1437
Handelsregister Essen
HRB 25135

Kuratiert von

CORRECTIV

Wir von CORRECTIV wollen Crowdfunding für journalistische Projekte vereinfachen und versprechen drei Sachen: Wir prüfen alle Projekte vorab, ob sie umsetzbar sind. Wir garantieren den erfolgreichen Abschluss aller geförderter Recherchen. Wir helfen Geldgebern dabei, Steuern zu sparen. ...

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

43.178.214 € von der Crowd finanziert
4.837 erfolgreiche Projekte
835.000 Nutzer

Sicherheit

Ist uns wichtig, deshalb halten wir uns an diese Standards:

  • Datenschutz nach deutschem Recht
  • Sichere Bezahlung mit SSL
  • Sichere Transaktionen über unseren Treuhänder Secupay AG
  • Legitimation der Starter nach deutschem Recht

Bezahlmethoden

Kreativität gemeinsam finanzieren - Entdecke neue Ideen oder starte dein Projekt!

© 2010 - 2017 Startnext Crowdfunding GmbH