Crowdfunding beendet
Der Katalog „Klara Meinhardt – Kontakt. Cyanotypien” zeigt anhand meiner künstlerischen Arbeit die Bandbreite, Vielfältigkeit und die Möglichkeiten des Edeldruckverfahrens Cyanotypie. Der Katalog versammelt Reproduktionen zentraler Arbeiten und stellt sie in Beziehung zu meinen Skulpturenserien. Die begleitenden kunstwissenschaftlichen Texte führen in Form eines Gesprächs durch die zentralen thematischen Scherpunkte: Fluidität, Fragment und Fierceness.
2.374 €
Fundingsumme
33
Unterstütz­er:innen

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 24.11.21 21:38 Uhr - 23.12.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Januar - März 2022
Startlevel 2.000 €

Druckkosten für einen Künstlerinnenkatalog

Kategorie Kunst
Stadt Leipzig

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Worum geht es in dem Projekt?

Eure Unterstützung ermöglicht mir die Veröffentlichung eines Katalogs, der die wichtigsten Entwicklungen meiner künstlerischen Arbeit mit Cyanotypie dokumentiert. Als eines der ersten fotografischen Verfahren besticht die Cyanotypie durch ihre Lichtechtheit und durch den beim Prozess entwickelten Farbstoff Berliner Blau. Die ersten fotografischen Abzüge mit dieser Technik reichen bis ins Jahr 1843 zurück. Mit meinem Katalog möchte ich anhand meiner künstlerischen Arbeit die Bandbreite, Vielfältigkeit und die Möglichkeiten dieser besonderen Technik aufzeigen. Die Gestaltung übernimmt Christian Doege, Grafiker und Meisterschüler an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Mit seinen innovativen Ideen wird der Katalog zum Künstlerinnenbuch. Gedruckt wird in Sonderfarben, um der Farbe Blau einen besonderen Stellenwert zu geben.
Im Katalog finden sich Reproduktionen zentraler Arbeiten und Ausstellungen mit dem Schwerpunkt meiner künstlerischen Auseinandersetzung mit Cyanotypie, aber auch Auszüge meiner Skulpturenserien. Kernpunkt bilden die Werkserien, in denen ich das Grenzgängerische zwischen Bild, Skulptur und Performance thematisiere. Dem ergänzend hinzugefügt zeige ich eine Auswahl meines digitalen Bildarchives an Inspirationsquellen, all jenen Dingen, die mich zu einer Arbeit inspiriert haben: urbane Architektur, Museumsexponate, Pflanzen, Schatten und Objekte im öffentlichen Raum.
Hannah Beck-Mannagetta (Kuratorin der Ausstellung Zero Waste im MdbK Leipzig, 2020) schreibt einen begleitenden Text. Ein Gespräch zwischen Sarah Sigmund (Kunstwissenschaftlerin, Berlin/München) und Annekathrin Kohout (Medienwissenschaftlerin, Leipzig) wird durch die thematischen Schwerpunkte führen. Der MMKoehn Verlag hat die Veröffentlichung zugesagt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit Eurer Hilfe kann ich den Katalog veröffentlichen. Als Ressource dient er zur Verbreitung des Edeldruckverfahrens Cyanotypie. Er hilft mir bei der Vermittlung meiner Arbeit: bei Ausstellungen, im Gespräch mit Sammler:innen und Kurator:innen. Durch die Veröffentlichung in einem Verlag wird der Katalog in Buchhandlungen mit Schwerpunkt zeitgenössische Kunst, Architektur, Fotografie, Design und Theorie vertreten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Dieser Katalog wird die erste Monografie zu meiner künstlerischen Arbeit sein. Seit zwei Jahren verfolge ich das Ziel zur Gestaltung und Veröffentlichung. Die erheblichen Druckkosten schaffe ich nicht allein aufzubringen. Dafür brauche ich Eure Hilfe! Als Dankeschön bekommt ihr Original Cyanotypien und natürlich den Katalog!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Crowdfunding Kampagne fließt das Geld direkt in die Finanzierung des Druckes in einer lokalen Druckerei. Je mehr Geld zusammenkommt umso höher wird die Auflage. Mit Eurer Beteiligung könnt Ihr mich dabei unterstützen!

Wer steht hinter dem Projekt?

Texte von Hannah Beck-Mannagetta, Annekathrin Kohout und Sarah Sigmund.
Gestaltung: Christian Doege, Leipzig

Ich studierte bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und performative Künste und Bildhauerei an der Akademie für Bildende Künste Wien. Meinen Meisterschülerabschluss absolvierte ich 2015 im Fachbereich Medienkunst, Klasse für Installation und Raum, an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seitdem arbeite ich freischaffend in Leipzig. In meiner künstlerischen Arbeit untersuche ich das Spannungsverhältnis zwischen Zweidimensionalität, Relief und Skulptur. Mit meiner Spezialisierung auf das Edeldruckverfahren Cyanotypie gelingt mir die Transformation von flachen Bildvorlagen hin zu skulpturalen Interventionen. Ich nutze dieses alte fotografische Verfahren in neuen Gebrauchsformen, indem ich Kontaktübertragungen von Zeichnungen, Fotografien und Objekten in mehreren Ebenen schichte. Bei einigen dieser belichteten Leinwände nehme ich das Motiv aus der Fläche heraus, indem ich es durch Zuschnitt in die Form von Kleidung bringe und von Modellen performen lasse.

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