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Projekte / Bildung
"Leben in Deutschland - spielend integrieren"
Ja, wir können es tatsächlich schaffen, die Geflüchteten an unsere Kultur heranzuführen und in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dazu muss man mit kleinen Schritten beginnen. Deshalb haben wir ein Spiel erfunden, das Spaß macht und informiert. Hier werden Fragen zu Leben und Kultur in Deutschland gestellt und verschiedene Antworten zur Auswahl gegeben („multiple choice“). Die SpielerInnen würfeln sich durch Deutschland und lernen auf ihrer Entdeckungsreise ihr neues Gastland kennen.
8.314 €
8.000 € Fundingziel
46
Fans
91
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 14.04.16 11:36 Uhr - 08.07.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum circa 8 - 10 Wochen
Fundingziel 8.000 €
Stadt Darmstadt
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Mit unserem Integrationsspiel „Leben in Deutschland – spielend integrieren“ möchten wir erreichen, dass sich Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern mit Menschen ihrer neuen Heimat gemeinsam zum Spiel an einen Tisch setzen, um spielend zu lernen, wie Deutschland funktioniert. Es soll zur Zusammenarbeit der Kulturen beitragen und zum Miteinander in unserer Gesellschaft führen.
Freude am Spiel ist in allen Kulturen zu finden. Über das Spiel können wir Informationen liefern und in ersten Schritten einen Beitrag zur Integration leisten. Das Spiel soll nicht belehrend wirken, sondern es soll vor allen Dingen in der Gruppe Spaß bereiten.
In der Spielgruppe kann das Leben in Deutschland an alle Teilnehmer vermittelt werden, auch wenn Mitspieler ohne Lesekenntnisse dabei sind. Denn das Spiel schließt niemanden aus. Unabhängig vom Alter und Bildungsniveau kann in der Gruppe Deutschland spielend erfahren werden und zugleich erste Impulse zum Erlernen der deutschen Sprache setzten.
Unser Brettspiel ist gewissermaßen eine Reise durch Deutschland. Mehrere Spieler, im Alter zwischen 14 und 99 Jahren, machen sich würfelnd auf den Weg, um am Ende Berlin zu erreichen. Auf diesem Weg trifft man auf Felder, denen bestimmte Spielkarten zugeordnet sind. Auf diesen Karten sind Fragen auf Deutsch und auf Arabisch in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gestellt, und zugleich werden alternative Antworten gegeben (multiple choice). Ein Spieler aus einer Gruppe liest die Fragen vor, die anderen Spieler müssen diese Fragen beantworten. Richtige Antworten werden belohnt, auf falsche Antworten folgen „Spielstrafen“. Man kann aber auch zufällig „Aktionskarten“ ziehen.
Auch wenn es sogenannte „Deutschland-Guides“ in verschiedenen Sprachen gibt, die Deutschland erklären, so muss doch die Anzahl der
• „primären Analphabeten“ (ohne schriftsprachliche Kompetenzen)
• „funktionalen Analphabeten“ (mehr oder weniger gering ausgebildete elementare Kompetenzen im Lesen und Schreiben, die für den Besuch eines allgemeinen Integrationskurses oder eines Integrationskurses für andere spezielle Zielgruppen aber nicht ausreichen) und der
• „Zweitschriftlerner“ (bereits in einer nicht-lateinischen Schrift alphabetisiert)
berücksichtigt werden.
Laut der sogenannten Level-One Studie (leo), der Universität Hamburg von 2011, leben in Deutschland etwa 7,5 Millionen Analphabeten. Davon sprechen 3,1 Millionen nicht Deutsch als Muttersprache, das bedeutet, sie haben Deutsch nicht als erste Sprache gelernt. Sehr viele von ihnen sind Migranten. Wie hoch die Analphabeten-Rate unter Migranten und Flüchtlingen ist, erfasst keine Statistik.
Knapp 50 % der syrischen Flüchtlinge verfügen laut einer aktuellen Studie nicht über grundlegende Bildungskenntnisse. Zu dieser Einschätzung sind Wissenschaftler des Münchner Ifo-Instituts nach einer Auswertung von Zahlen aus türkischen Flüchtlingslagern gekommen.
Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030
sind unter Punkt 4:
„Bildung ist ein Menschenrecht – sie befähigt Menschen, ihre politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Jedes Kind hat das Recht auf eine Schulausbildung, und jeder Mensch ein Anrecht darauf, seine grundlegenden Lernbedürfnisse zu befriedigen – ein Leben lang. Bildung ist der Schlüssel für eine zukunftsfähige Entwicklung und deshalb ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungspolitik.“

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Spiel ist eine Integrationshilfe für Geflüchtete und Asylsuchende. Es geht darum, Deutschland kennen zu lernen. Jedes Land hat seine Eigenarten, die anfangs vielleicht ungewöhnlich erscheinen mögen. Wenn man sich aber entscheidet, in Deutschland zu leben, entscheidet man sich gleichzeitig auch dafür, ein Teil dieser Gesellschaft zu werden. Dies setzt voraus, dass man sich über dieses neue Land informiert; dass man ein Demokratieverständnis bekommt und Kultur, Regeln, Geschichte und die Besonderheiten von Land und Leuten lernt. All dies wird durch die Fragen und Antworten in dem Spiel vermittelt.
Das Spiel kann diesen Lernprozess erleichtern. In der Gruppe tauscht man sich aus, gibt sich Rat und sammelt gemeinsam neue Erfahrungen. Die Zielgruppe ist hierbei die Altersgruppe ab 14, die neu in unser Land gekommen ist und der wir „spielend“ helfen wollen, sich in unser Land einzuleben.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Mit der Unterstützung des Projektes kann vielen Geflüchteten das Leben in Deutschland von Anfang an näher gebracht werden.
Wir alle sind aufgefordert, auf die große Herausforderung zu reagieren, die mit dem Zuzug vieler Menschen verbunden ist, welche aus größter Not in unser Land geflüchtet sind. Mit öffentlichen Mitteln allein ist die Integrationsaufgabe nicht zu bewältigen. Aber schon mit einem kleinen Beitrag kann jeder mithelfen, die neue Herausforderung in unserem Land zu meistern.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung der Produktionskosten kann eine Erstauflage des Spiels in Höhe von 1.000 Exemplaren (Deutsch/Arabisch) realisiert werden.
Das Spiel soll dann zum Selbstkostenpreis an Sammelunterkünfte, Sprachkurse, Vereine, Schulen, Volkshochschulen, Jugendeinrichtungen, internationale Cafés und an Privathaushalte abgegeben werden.
Je mehr Mittel für dieses Projekt also über das Crowdfunding gesammelt werden, desto günstiger wird das Spiel für die Abnehmer. Darüber hinaus wären die geplanten Übersetzungen in weitere Sprachen (Dari, Farsi, Tigrinya, u.a.) gesichert.

Wer steht hinter dem Projekt?

Deutsch-Syrischer Verein zur Förderung der Freiheiten und Menschenrechte e.V., Darmstadt
Siamak Darvishi, Grafik und Design
Claudia und Abdulhamid Al Jasem, Übersetzung
LiD-Team, Gabriella Hünnekens, Idee und Organisation
Weiter stehen uns mit Rat und Tat Flüchtlingsbeauftragte aus verschiedenen Städten, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und Deutsche mit Migrationshintergrund aus den entsprechenden Herkunftsländern zur Seite – und das mittlerweile bundesweit.


Impressum
LiD-Team
Gabriella Hünnekens
Chopinweg 6
64287 Darmstadt Deutschland

www.lid-integration.de
kontakt@lid-integration.de
Telefon: 06151.9819786
Mobil: 017622611868

Partner

Der Deutsch-Syrische Verein zur Förderung der Freiheiten und Menschenrechte e.V. (DSV) ist eine deutsche, gemeinnützige anerkannte Nichtregierungsorganisation und wurde 2011 von Syrern und Deutschen syrischer Herkunft gegründet. Er entstand

Kuratiert von

RefugeesWelcome

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