Crowdfunding beendet
Nicht direkt mitreden zu können, wenn es um Entscheidungen geht, die das eigene oder das Leben der Familie verändern, ist frustrierend genug. Gar nicht erst gesehen oder gehört zu werden umso mehr. Mit unserer Arbeit helfen wir Menschen und ihren Communities, diese Ohnmacht dauerhaft in die Fähigkeit zur politischen Mitgestaltung von unten zu verwandeln. Gemeinsam mit anderen, auf der Basis persönlicher Beziehungen. Egal welches Alter, welchen Pass oder welche Weltanschauung die Menschen haben.
8.183 €
Fundingsumme
30
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Das war eine beachtliche Crowd-Finanzierungsrunde."

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 21.08.20 16:18 Uhr - 23.09.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2020-2021
Startlevel 3.000 €

Hiermit können wir 30 Einzelgespräche und zwei Gruppentreffen organisieren (und wir erreichen das erste Matchfunding-Ziel der gemeinnützigen Hertie-Stiftung!)

Kategorie Community
Stadt Berlin

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Worum geht es in dem Projekt?

Eine starke Stimme organisieren wir durch den Aufbau und die Begleitung sogenannter Bürgerplattformen. Was wir tun, heißt Community Organizing auf breiter gesellschaftlicher Basis. Und das haben wir vor:

Die Berliner Bürgerplattformen wollen wachsen.

Bis Anfang 2021 sollen mindestens 10 neue Gruppen aus weiteren Stadtbezirken aufgenommen werden können. Das braucht Zeit: ehrenamtliche aber eben auch hauptamtliche Zeit, die bezahlt werden muss. Für Einzelgepräche, Kleingruppentreffen und gemeinsame Aktionen.

Derzeit sind 60 Mitgliedsgruppen (Vereine, Moscheen, Kirchen, Initiativen, Kitas, Schulen) aus vier Berliner Stadtbezirken in sogenannten Bürgerplattformen (Broad Based Community Organizations / Citizen Organizations) organisiert.

Auf der Basis gemeinsamer Interessen, verlässlicher persönlich-öffentlicher Beziehungen, Vertrauen und demokratischer Grundwerte arbeiten sie gemeinsam an Lösungen für eine bessere Stadt – im Kleinen wie im Großen.

Sie sind politisch unabhängig und finanzieren sich durch eigenes Geld (Beiträge der Mitgliedsgruppen), Spenden sowie z.T. durch Stiftungs- und Projektgelder. Mit dem Geld werden vor allem die Organizer*innen finanziert; Sachkosten und Overhead halten wir bewusst klein.

Erfolge
In den vergangenen 20 Jahren konnten die Bürgerplattformen zahlreiche Erfolge in sehr unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens feiern, z.B.

  • die Ansiedlung des HTW in Oberschöneweide,
  • strukturelle Verbesserungen im Jobcenter Berlin-Mitte,
  • Aufwertung des Leopoldplatzes im Wedding,
  • Verbesserungen bei der ärztlichen Versorgung in Randbezirken,
  • Einrichtung innerstädtischer Begräbnismöglichkeiten für Muslime,
  • Rettung einer Fähre uvm.
Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Für die Arbeit der Bürgerplattformen:

  • Menschen und Organisationen, die keine oder eine zu kleine Stimme haben
  • Communities, die noch nicht oder zu wenig gehört werden
  • zivilgesellschaftliche Organisationen und Gemeinschaften, die an Zusammenarbeit und an der Vergrößerung ihres Horizontes interessiert sind - egal wie klein oder groß, ob mit oder ohne Rechtsform

Als Spender*innen und Unterstützer*innen:

  • Menschen, die Lust haben, sich für Demokratie einzusetzen
  • die langfristige und vielfältige Strukturen unterstützen wollen
  • die Interesse an einer starken Zivilgesellschaft haben
  • die das Engagement anderer Menschen wertschätzen wollen
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
  • Weil Du Vielfalt und Unabhängigkeit genauso wichtig findest wie wir.
  • Weil auch Du überzeugt bist, dass es sich lohnt, in „Demokratie von unten“ zu investieren.
  • Weil Du sicher sein willst, dass Dein Geld auch einen langfristigen Nutzen hat.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Durch euer Geld und eure Unterstützung können wir mehr Trainings, mehr Aktionen und mehr persönliche Gespräche durchführen oder auch kleine Stipendien für die Teilnahme an Trainings bereitstellen.

Das heißt, wir können Community Organizer*innen bezahlen und ausbilden. Deren Aufgabe ist es, möglichst viele Menschen darin zu trainieren und zu begleiten, aktive, selbstbewusste und mutige Bürgerinnen und Bürger zu sein, egal welches Alter, welchen Pass oder welchen Namen sie haben.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das DICO Team
Wir sind ein Team aus erfahrenen und jungen Organizer*innen, das sich in den letzten zwei Jahren sehr verjüngt und diversifiziert hat. Wir alle teilen die Leidenschaft, Menschen über sich hinaus wachsen zu sehen. Wir glauben an den hohen Wert einer lebendigen und pluralen Demokratie, an die Fähigkeit und den Willen der Menschen, miteinander für das Gemeinwohl einzutreten, und an die Kraft von Vielfalt, Kreativität und Gemeinsinn.

  • Andreas Richter - Senior Organizer & Teamleitung
  • Nirilalaina Andriamiharisoa - Organizer
  • Murat Künar - Organizer
  • Sami Atris - Organizer
  • Charlotte Campbell - Trainee Organizerin/ Werkstudentin

Die Institutionen
Das DICO (Deutsches Institut für Community Organizing) ist das Kompetenzzentrum für den Aufbau von Broad-based Community Organizations (= Bürgerplattformen) in Deutschland. Wir arbeiten vor allem in der CO-Tradition der Industrial Areas Foundation (IAF), die von Saul Alinsky gegründet worden ist.

Seit 20 Jahren begleiten wir in Berlin und Nordrhein-Westfalen sogenannte Bürgerplattformen.

Die DICO gGmbH ist die operative und gemeinnützige Körperschaft für den CO-Alltag; das DICO Institut in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB) der Platz für Lehre und Forschung.

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