Crowdfunding beendet
Museum Hoch 3 - Integration durch Interaktion
Mit unserer Museumsbesucher-Netzwerk-Idee "Museum Hoch 3" möchten wir mittels Videokonferenzsystem und einer Website drei Museen in Malawi, Georgien und Deutschland miteinander verknüpfen und so Plattformen für die Besucher schaffen, um sich über Kontinente hinweg persönlich auszutauschen. Eine Website und drei Workshops in den drei Ländern sollen die Basis für dieses partizipative Projekt schaffen. Sie sollen in jedem Fall und bitte mit Eurer bzw. Ihrer Hilfe stattfinden.
10.241 €
Fundingsumme
191
Unterstütz­er:innen
Charlott Roth
Charlott Roth Projektberatung "Eindrucksvoll wie hier die Kraft der Crowd sichtbar wurde."
Gefördert von kulturMut 2015
Cofunding 6.100 €
Datenschutzhinweis
Datenschutzhinweis
 Museum Hoch 3 - Integration durch Interaktion
 Museum Hoch 3 - Integration durch Interaktion
 Museum Hoch 3 - Integration durch Interaktion
 Museum Hoch 3 - Integration durch Interaktion
 Museum Hoch 3 - Integration durch Interaktion

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 12.10.15 12:00 Uhr - 10.11.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 01.03.2016 bis 28.02.2018
Startlevel 10.000 €
Kategorie Bildung
Stadt Frankfurt am Main

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Mit "Museum hoch 3" möchten wir es AusstellungsbesucherInnen ermöglichen, sich per Videokonferenz international zu einem Austausch zusammenzufinden und miteinander agieren zu können. Unter "Integration" verstehen wir dabei den Einbezug verschiedenster Sichtweisen durch direkte Interaktion. Wir wollen nicht übereinander reden sondern miteinander!
Der Besuch der jeweiligen ersten drei Museen (in Karonga, Tbilisi Frankfurt) soll mithilfe von »Museum3« zur Erweiterung des Erlebnisses Museumsbesuch durch die Reflektion der Inhalte aus verschiedenen regionalen und gesellschaftlichen Blickwinkeln führen.
Ein verbindendes Thema dabei ist die Frage nach dem Ursprung der Menschheit und ihrer Ausbreitung aus Afrika, zu dem unsere drei Häuser seit langem schon wissenschaftlich zusammenarbeiten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit der späteren Einrichtung dreier Videokonferenzsystemräume wollen wir zunächst den BesucherInnen der Partnermuseen in Deutschland, Malawi und Georgien die Möglichkeit geben, sich persönlich und individuell interaktiv miteinander über die Ausstellungsinhalte und vieles mehr auszutauschen.
"Museum Hoch 3" soll einen gleichberechtigten, internationalen Dialog zwischen Menschen bedeuten, die ein Museum als öffentlichen, für jeden zugänglichen Ort besuchen. Damit möchten wir u.a. realistische und differenzierte Gesellschaftsbilder auf allen Seiten fördern und Horizonte erweitern - Ihre bzw. Eure eingeschlossen!
Ziel ist, dass MuseumsbesucherInnen die eigenen Standpunkte hinterfragen und sich für andere Sichtweisen öffnen. Dadurch wird interkulturelles und globales Lernen gefördert und so trägt unser Projekt in internationalem Kontext zur Gleichberechtigung von Wissen und Erfahrung bei.

Zielgruppe von Museum hoch 3 sind dementsprechend zunächst MuseumsbesucherInnen im Cultural & Museum Centre Karonga (Malawi), im Museum of Georgia/Georgian National Museum in Tbilisi (Georgien) und im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main, die an den drei Orten jeweils durch MitarbeiterInnen der Museumspädagogik angeleitet werden. Hierzu gehören vorrangig geführte Gruppen (z.B. Schulklassen oder Erwachsene), aber natürlich auch Individualbesucher - bitte seien Sie bzw. bitte seid auch dabei!
Somit werden verschiedenste Akteure angesprochen und einbezogen und langfristig ein Netzwerk aufgebaut.
Die »Museum3«-Website kann außerdem für Austausch, Diskussion und Verabredungen in den Museen genutzt werden können. Verlinkt mit den Internetauftritten der Partner und Social Media Plattformen, hoffen wir viele weitere, potentielle TeilnehmerInnen zu erreichen und zu begeistern.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Museen lassen sich je nach Interesse und Stimmung unterschiedlich nutzen - z.B. als Freizeitausflugsziel mit Familie und Freunden, als Treffpunkt für Diskussionen und Tagungen oder als persönlicher Lernort. Aber egal wie man es anstellt oder welche Motivation dahinter steckt - die Auseinandersetzung mit den Inhalten kann immer nur in einem begrenzten Rahmen stattfinden, denn schließlich müssen Ausstellungsmacher bei Objekten und Texten eine Auswahl vornehmen. Museumspädagogische Aktionen und Materialien können diese Grenzen erweitern, zusätzliche Informationen anbieten und auch neue Perspektiven liefern, aber uns reizt es, bei diesem Projekt nun weit darüber hinaus den individuellen Austausch zwischen Museumsbesuchern in verschiedenen Ländern anzuregen und damit nachhaltig zur Veränderung von Standpunkten beizutragen, die auf jeweils nur in begrenztem Maße verfügbaren und vorgefertigten Informationen basieren. Je mehr Menschen diese Idee unterstützen und sich später aktiv über die Videokonferenz-Räume und die Website daran beteiligen, desto größer der Effekt. Um gemeinsam mehr zu erreichen, alle Erfahrungen aus den drei Ländern einzubeziehen und damit die Grundlage zu schaffen, wollen wir in jedem Fall für die Akteure in den beteiligten Museen Workshops dazu abhalten und die Internetseite einrichten, auch wenn die Verbindung vielleicht erst später finanziert werden kann - ein entsprechender Großantrag läuft noch, denn Technik, Software und Organisation verursachen hohe Kosten.
Please help to connect!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei insgesamt 3 Workshops - der erste in Karonga, der zweite in Tiblisi und der Dritte in Frankfurt - wollen wir die Detailkonzepte für die museumspädagogische Begleitung von "Museum Hoch 3" partizipativ mit unseren PartnerInnen aus Malawi, Georgien und Deutschland entwickeln und uns über den Verlauf, Verbesserungsmöglichkeiten und die Ergebnisse intensiv austauschen. Für die Durchführung dieser Workshops und die Website hoffen wir auf Ihre bzw. Eure Unterstützung.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter unserem Projekt stehen die Teams der Paläonanthroplogie, der Museumspädagogik und des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt insgesamt, das Cultural and Museum Centre Karonga in Malawi sowie das Georgian National Museum mit seinen verschiedenen Einrichtungen in und um Tibilisi (Tiflis).

Unterstützen

Kooperationen

Cultural & Museum Centre Karonga

The Cultural and Museum Centre Karonga was built in 2004 to preserve and promote Karonga's rich natural and cultural heritage by providing unique opportunities for discovering, learning and building up awareness and sharing this endowment.

Georgian National Museum

The unification of ten different museums, the National Gallery, four house museums and two research centers in one system in 2004 formed the Georgian National Museum (GNM), the largest museum complex in the country today.

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde 1817 von engagierten Frankfurter Bürgern gegründet. Heute ist sie eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen und das Frankfurter Haus eines der größten Naturkundemuseen Europas.

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