Crowdfunding beendet
Erinnerst du dich an die Winter deiner Kindheit? Schlittschuhe, zeitgenössischer Tanz, eine Kamera und weit und breit kein Eis in Sicht. no(t)ice ist ein Projekt des IceLab Leipzig, das die Auswirkungen des Klimawandels - auch Extremwetterlagen - vor unserer Haustür durch Bewegung einfangen möchte. Am Ende wollen wir unsere Arbeit in Form einer Fotoreihe und Kurzfilmausstellung veröffentlichen. Dabei soll das durch das Projekt freigesetzte CO₂ mit einer Baumpatenschaft balanciert werden.
3.246 €
Fundingsumme
87
Unterstütz­er:innen
Charlott Roth
Charlott Roth Projektberatung "Das war eine beachtliche Crowd-Finanzierungsrunde."
Datenschutzhinweis
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 17.01.21 11:59 Uhr - 14.02.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Februar bis Mai 2021
Startlevel 2.500 €

Mit Erreichen des Minimalbetrages können wir das Projekt umsetzen und die Fixkosten decken.

Kategorie Umwelt
Stadt Leipzig

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Worum geht es in dem Projekt?

Erinnerst du dich?
Mein Nachbar erzählt immer gerne, wie er als Kind durch den Leipziger Winterschnee gestapft ist, wie er auf dem Karl-Heine-Kanal Schlittschuh laufen war. 55 Jahre später, kennen wir diese Geschichten eigentlich fast nur noch aus diesen Erzählungen.
Wir vom IceLab Leipzig wollen mit einer Foto- und Videoreihe ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.
Mit zeitgenössischem Tanz und Improvisationen auf dem Eis und in der Landschaft um Leipzig werden wir im Frühjahr 2021 auf die Folgen klimatischer Veränderungen vor unserer Haustür aufmerksam machen. Wir werden uns mit den Folgen des Klimawandels auf verschiedene Teilsysteme der Erde beziehen und kleinräumige Veränderungen betrachten, da diese auf globaler Ebene einen maßgeblichen Einfluss haben!

Das Projekt muss in diesem Frühjahr stattfinden, weil:

  • wir trotz allem auf der Suche nach Natureis sind
  • es ein Zeichen der Hoffnung für uns und unsere Tänzer*innen ist - sozial, wie auch finanziell!
  • auch im Jahr 2021 gilt: #fighteverycrisis
Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel ist es eine Fotoreihe von ca. 25 symbolhaften Bildern zu erstellen, welche das Thema Klimaschutz aus unserer tänzerischen Perspektive einfangen. Zudem werden bewegte Bilder in einigen Videosequenzen entstehen. Der künstlerische Aktivismus gibt uns die Möglichkeit, wissenschaftliche Fakten und emotionale Beweggründe, in Form darstellender Künste, der Gesellschaft aufzuzeigen und nahe zu bringen.

Wir wollen in diesen herausfordernden Zeiten Eis, Tanz, Mensch und Natur einen Ausdruck geben. Bilder können manchmal mehr sagen als Worte, wie wir bei einem unserer letzten Ausflüge auf der Suche nach Eis erkennen konnten. Unsere spontanen Aufnahmen dort hatten bereits eine überraschend große Reichweite.
Unsere Zielgruppe sind nachhaltig denkende Kunstschaffende und kunstliebende Umweltaktivist*innen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
  • Tanz auf und mit dem Eis hat dieses einmalige Potential die Menschen auf die zunehmenden Temperaturen und die damit einhergehende Eisschmelze aufmerksam zu machen
  • Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig ist bereits auf die Fundingaktion und das Projekt aufmerksam geworden und hat Interesse an einer Zusammenarbeit im Zuge der Ausstellung "Schnee von gestern" angemeldet.
  • Das durch unser Projekt produzierte CO₂ kompensieren wir mit einer Baumpatenschaft!
  • Unsere Fotografien werden auf recyceltem Papier einer Umweltdruckerei ausgestellt
  • Am Ende werden wir eine multimediale Ausstellung organisieren
  • Das IceLab Leipzig ist einzigartig mit seinen Projekten in der Verbindung von Eiskunstlauf, zeitgenössischem Tanz und aktuellen Thematiken
  • Jungen Kunstschaffenden für 2021 eine Perspektive geben!
  • Das Projekt zeigt den Unterstützenden und dem Publikum eine Möglichkeit im Lockdown weiter aktiv zu sein und sich gemeinsam für ein Ziel einzusetzen
  • Die Veröffentlichung kann in jedem Fall pandemie-konform erfolgen
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Kleinstbeträge können in die einfachsten Dinge fließen:

  • heißer Tee und Kaffee auf der Tour
  • Bananen oder Pausenkekse
  • ein paar Kilometer mit dem Teilauto
  • ein Parkplatzticket
  • eine Werbeannounce auf den Social Media für die Veröffentlichung
  • Bilderrahmen und Bilderdruck
  • Dankeschöns :)
  • Kosten für die Crowdfundingplattform

Mittlere Beiträge können alles mögliche bewirken:

  • stressfreies, konzentriertes Arbeiten, weil man sich nicht die ganze Zeit mit anderen Einkommen beschäftigen muss
  • Schneider*in für Kostüme
  • Fotograf*in und Filmemacher*in
  • Bilderdruck auf recyceltem Papier in großen Formaten
  • die Miete des Ausstellungsraums
  • die Finanzierung einer Plattform, über welche die Ausstellung in den digitalen Raum wandern kann
  • ein größeres Speichermedium für qualitativ hochwertige Aufnahmen
  • Online-Talk über unsere Arbeit mit Kunst und Klimawandel

Hauptposten:

  • Honorare für Tänzer*innen
  • Fahrten mit dem Teilauto - nicht alles geht mit dem Rad :)

Wir wollen unseren Tänzer*innen mit dem Projekt eine Perspektive geben. Besonders unsere studierenden Mitglieder sind von den harten Coronaschutz-Regeln in Leipzig stark betroffen. Viele Nebenjobs sind weggefallen, die finanzielle Situation ist kritisch. Alles, was nicht in die materielle Logistik fließt, geht deswegen zu 100% in die Honorare und Aufwandsentschädigungen.

Wir sind im Schnitt pro Tour 4 Stunden unterwegs, bevor wir uns wieder aufwärmen müssen. Dabei legen wir im Lockdown max. 30 km zurück, je nachdem wohin die Tour führt. Die Miete eines kleineren Carsharing-Autos von Teilauto kostet Folgendes:
4 Stunden Zeitpreis: ca. 11 Euro
30km Kilometerpreis: ca. 9 Euro
Geschätzt werden mindestens 10 Touren notwendig sein, um wirklich gutes Bewegungs- und Fotomaterial zu sammeln.
Insgesamt: ca. 200,-

Wer steht hinter dem Projekt?

Katja Grohmann ist Tänzerin, Choreografin, Visionärin und Erlebnispädagogin. Sie lief bis 2010 für Deutschland in der Meisterklasse Eiskunstlaufwettbewerbe und ist seit 2010 in Performances in Deutschland und den Niederlanden zu sehen gewesen. Seit 2014 arbeitet sie nebenberuflich in der Erlebnispädagogik und im Management der Fahrten und Expeditionen. Zahlreiche eigene Reisen brachten sie quer durch die kanadische Wildnis, in die schneebedeckten Berge der Schweiz und auf die Eisfelder Schwedens.
2020 gründete sie mit dem IceLab Leipzig die erste Plattform für Tanz und Bewegungsrecherche auf dem Eis in Mitteldeutschland.
Ihre Vision ist es, dass sich die Menschen in Kunst und Kultur ihrer Verantwortung bewusst werden und ihre Fähigkeiten und Arbeitsfelder nutzen, um ihren Beitrag für den Schutz unserer Erde zu leisten. (Instagram @icelableipzig)

Vivien Reichel ist ebenfalls Tänzerin beim IceLab Leipzig und Leipziger Tanztheater. Früher betrieb sie Eiskunstlauf als Leistungssport. Heute reist sie viel nach Skandinavien, um auf Wanderungen zu Fuß und mit dem Fahrrad die Natur hautnah zu entdecken und mit ihr zu sein. Aktuell studiert sie im 5. Semester Physische Geografie an der Universität Leipzig. Jeden Tag hört sie von den Auswirkungen der klimatischen Veränderungen und deren Folgen für unser aller Leben. Sie möchte die theoretischen Erkenntnisse aus dem Studium mit ihrer Kunst verbinden, um aktiv mit dem Medium Tanz den Klimawandel erfahrbar zu machen. Dabei steht vor allem der künstleriche Aktivismus im Vordergrund. (Instagram @hav.hest)

Die Pandemie hat gezeigt, dass wir Menschen fähig sind schnell zu handeln und sich zu verändern, wenn es sein muss. Das macht Hoffnung für die Zukunft - und für die Gegenwart, denn die Erwärmung und ihre Folgen können nur mit langfristiger Vorausplanung aufgehalten werden.

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