Projekte / Film / Video
Die sehr persönlichen Portraits der beiden jungen Eritreerinnen stehen für ein Leben in bewegten politischen Zeiten, für moderne Frauen, die ihre Rechte einfordern, sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen und sich und der nächsten Generation einen neuen Weg ermöglichen wollen. Der Film gibt den jungen Frauen eine Stimme und öffnet den Blick auf die junge Generation in Eritrea auf Augenhöhe.
11.565 €
10.000 € 2. Fundingziel
21
Fans
37
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 29.01.18 00:01 Uhr - 28.02.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum März 2018
Fundingziel erreicht 6.000 €
2. Fundingziel erreicht 10.000 €
Um die Kosten für Flüge, für Kamera- und Tonarbeit und die Ausleihkosten für Kamera- und Tontechnik zu decken, brauchen wir mindestens 6000 € von Eurer Seite.
Mit insgesamt 10000 € könnten wir zusätzlich Unterkunft, Verpflegung, Transport in Eritrea und Schnitt und Gestaltung eines Teasers finanzieren.
Stadt Bremen
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Die Freundinnen Helen und Fiori sind 27 Jahre alt, so wie das Land in dem sie leben, das vor 27 Jahren unabhängig wurde. Ihre Mütter waren am Kampf für die Unabhängigkeit und für eine Gesellschaft, deren Wert an der Stellung der Frau gemessen werden sollte, beteiligt. An dieses Selbstbewußtsein knüpfen die jungen Frauen an und engagieren sich für die Gleichstellung der Frauen und die Veränderung der immer noch extrem traditionellen, eritreischen Gesellschaft.
Der Film begleitet Helen und Fiori in ihrem Alltag. Sie erzählen von ihren Lebensgeschichten, Lebensplänen, Wünschen, Erfolgen, Enttäuschungen, von ihren Vorstellungen von Glück und der Suche nach ihrem ganz individuellen Weg mit allen Zweifeln und Verunsicherungen.

Ich bin mit Eritrea seit über 30 Jahren eng verbunden und unterstütze auch jetzt Projekte, wie Fachkräfteausbildung und Wasserprojekte. Ich habe eritreische Freunde dort und hier. Die Kultur ist mir vertraut. Eritrea ist für mich eine emotionale Heimat geworden und dieses Gefühl geben mir immer wieder die Frauen mit ihrem solidarischen Selbstbewusstsein.

Im Verlauf der Migrationsdebatte, der "Flüchtlingskrise", ist auch die eritreische Jugend in den Fokus gerückt. Die Negativschlagzeilen über Eritrea reißen nicht ab. Ich möchte mit diesem Film die Realität zeigen.

Die, die das Land kennen,auch Vertreter von UNICEF und UNDP, die dort tätig sind, beschreiben es als "Modell für Afrika". Die UNDP-Verantwortliche für Eritrea Christine N. Umotoni begründet das mit Fakten: seit 1993 sank die Kindersterblichkeit um zwei Drittel, die Sterblichkeitsrate der Frauen bei der Geburt sank um 78 %. Die Impfrate für Kinder stieg auf über 80 %. Masern, Polio und Malaria gelten als ausgerottet. Eritrea hat mit 0,6 % die niedrigste HIV-Rate Afrikas.
In Eritrea leben verschiedene Ethnien und religiöse Gruppen friedlich zusammen. Umotoni ist sicher, dass Gelder richtig investiert werden und äußert den Wunsch, dass mehr in Eritrea investiert wird, um das Land stabil zu halten.

Eritrea verkauft sich nicht für kurzfristige Gewinne an ausländische Konzerne, das Land setzt auf nationale Entwicklung. Im Gefolge der ungerechten Sanktionen der UN und USA gegen Eritrea hat auch die Europäische Union eine Embargopolitik gegen Eritrea eingeschlagen. Es fehlen internationale Investitionen im verarbeitenden Gewerbe, in der Food- und Agroindustrie, im Energie- und Tourismussektor. Und da liegt die Ursache für ein Problem der Jugend. Wo nicht produziert wird, werden keine Arbeitsplätze geschaffen. Für viele jugendliche Schulabgänger scheint der Weg ins Ausland die einzige mögliche Perspektive zu sein. Aus diesem Grund verlassen Collegeabsolventen immer wieder das Land. Bitter für ein Land, das seinem Anspruch und seiner Verpflichtung nachkommen will, seine Jugend gut auszubilden. Aber die Jugend will nicht warten, sondern ihre Kenntnisse und Erfahrungen jetzt einbringen, wie überall.

Der Film wird die Fragen stellen: Wie denken die jungen Menschen ? Was sind denn wirklich ihre Sorgen und Hoffnungen ?
Wie ist das Lebensgefühl der Jugend ? Wie sehen sie ihr Land ? Was bedeutet Unabhängigkeit für sie ? Wo sehen sie die positiven Entwicklungen und wo liegen die Schwierigkeiten ?

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mein Ziel ist es, eine Sensibilität für die Realität, das Denken und die Werte der jungen Frauen in Eritrea, wie Solidarität und Unabhängigkeit, zu vermitteln.
Ich möchte einen anderen Blickwinkel auf die Jugend und das Land ermöglichen.

Der Film wendet sich an alle, die authentische Informationen wollen und sich nicht mit stereotypen Berichten über Afrika zufriedengeben:
Krankheit, Kriege, Katastrophen, Korruption - für Eritrea kommt dazu der Vorwurf der Missachtung der Menschenrechte, ein Thema der Asyl- und Migrationsdebatte.

Menschenrechte sind ein Muss, davon sind die Eritreer überzeugt und haben dafür 30 Jahre für die Unabhängigkeit gekämpft.
Die elementaren Menschenrechte sind die auf Wasser- und Nahrungssicherheit, Gesundheitsversorgung, Bildung. Die sind garantiert.
Demokratische Strukturen bedeuten nicht zwangsläufig westliche Demokratie.
Gleichberechtigung der Geschlechter ist in Eritrea ein Grundrecht, für die Realisierung setzen sich Helen und Fiori ein.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Immer mehr Menschen suchen nach Antworten und Perspektiven bezüglich der Frage des fairen Umgangs der westlichen Länder und Wirtschaften mit Ländern, aus denen aktuell Migranten kommen.

Anstatt aus Deutschland beurteilen zu lassen, lassen wir die jungen Frauen und Männer in Eritrea zu Wort kommen und ermöglichen ein differenziertes Bild und einen differenzierten Blick.
Der Film wird die positiven Entwicklungen in Eritrea zeigen. Damit wird er auch einen Beitrag leisten zu der Debatte der Frage: Wie kann die Perspektive für ein afrikanisches Land und für Afrika aussehen ?

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei Erreichen des 1. Fundingziels zusammen mit den 2200 €, die ich aus der kulturellen Filmförderung Bremen bekommen habe, können wir die Kosten für Flüge, für Kamera- und Tonarbeit und die Verleihkosten für Kamera- und Tonausrüstung decken.
Mit dem 2. Fundingziel können wir Unterkunft, Verpflegung und Mietauto, Fahrer und Diesel in Asmara abdecken und den Schnitt und die Gestaltung eines Teasers (Vorschau) finanzieren.

Die Geschichte von Helen und Fiori ist Teil des Gesamtprojektes "Töchter der Revolution", das zusätzlich 2 Protagonistinnen im Tiefland in der Nähe der äthiopischen Grenze besucht , die unter sehr traditionellen Bedingungen leben.

Die Drehreise im März wird der Projektentwicklung dienen, dh wir besuchen Helen und Fiori und außerdem Menschen und Orte, die ich bis jetzt nicht kennengelernt hatte, wie Helens Mutter , die Talkrunden im Eritreischen Fernsehen, besuchen Jugendliche, die vom Ausbildungs- und Mikrokreditprogramm der Jugendorganisation mit Unterstützung von UNDP profitieren. Und wir entwickeln die Frage der Dramaturgie.
Nach unserer Reise soll ein Teaser geschnitten werden, mit dem ich im April den Antrag auf Produktionsförderung stellen will. Die Produktion wird im Sommer 2018 bis Januar 2019 stattfinden, sodass wir fast ein Jahr Gelegenheit haben, Helen und Fiori mit der Kamera zu begleiten und gespannt sein können, was in dieser Zeit passieren wird.
Ihr werdet natürlich von unserer Reise im März die Highlights zu sehen bekommen und auch während der Zeit der Produktion auf dem Laufenden gehalten werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Christine Vogelsang

Ich arbeite als freie, bildende Künstlerin und lebe in Bremen. In meiner künstlerischen Arbeit haben mich immer wieder Themen in Eritrea beschäftigt - die Jugend, das Ensemble der Architektur der Moderne in Asmara. Seit 5 Jahren beschäftige ich mich mit Dokumentarfilm und seit 2 Jahren recherchiere und schreibe ich zu meinem Thema der Frauen in Eritrea.
Ich unterstütze Eritrea seit über 30 Jahren, seit 1997 besuche ich das Land.
Ich war an der Gründung verschiedener Eritrea-Unterstützungs-Organisationen beteiligt. Aktuell arbeite ich im Vorstand des Eritrea Hilfswerks in Deutschland (EHD) und in der Deutsch Eritreischen Gesellschaft (DEG).

Impressum
Christine Vogelsang
Parkallee 113
28209 Bremen Deutschland

Kooperationen

Kuratiert von

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Schotterweg – Crowdfunding für Bremen bietet Projekten aus dem Land Bremen und dem Bremer Umland eine Möglichkeit, Unterstützung und Geld für ihre innovativen Ideen zu sammeln. Betrieben wird Schotterweg – Crowdfunding für Bremen von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WFB) und der BAB - D...

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