Crowdfunding beendet
Mit jedem Tag, den die Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie andauert, wird deutlicher, dass Kunst und Literatur ein Luxus sind. Während wir auf Konzerte, Theater, Museumsbesuche und Urlaubsreisen verzichten müssen, ist ein gedrucktes Buch in den Händen halten zu können, beinahe die einzige analoge Unterhaltungsform, die uns in der Einschränkung bleibt. Zu dieser möchte mein Buch einen Beitrag leisten - mit deiner Hilfe. Durch ein Literaturstipendium.
2.513 €
Fundingsumme
37
Unterstütz­er:innen
27.11.2021

Schon wieder Weihnachten - immer noch Corona

Agnes Gerstenberg
Agnes Gerstenberg3 min Lesezeit

Liebe Menschen, liebe Freunde, liebe Unterstützer*innen,

ich traue mich schon gar nicht mehr, auf den Kalender zu schauen. Wie die Zeit vergeht. Und mit jedem Tag denke ich mehr: "Ich schulde euch ein Buch!" Und nicht nur das, ich will, dass "Unberührt" endlich erscheint. Zu gern hätte ich, dass ihr es euch unter den Weihnachtsbaum legen und verschenken könnt, aber daraus wird auch dieses Jahr leider (noch) nichts.

Ich habe in den letzten Monaten wirklich viel Zeit und Mühe in die Bewerbung meines Manuskripts an kleine und große Verlage sowie Agenturen gesteckt. Bei einem Verlag habe ich es bis in die Lektoratssitzung geschafft. Das ist die Sitzung in der konkret über die Bücher entschieden wird, die in der kommenden Saison rausgebracht werden. Leider hat es am Ende dann nicht geklappt. Außerdem habe ich viele weitere, wirklich positive Rückmeldungen erhalten:

  • „...nun hören Sie doch rasch noch einmal von mir -- eine Kollegin hat gerade angefangen zu lesen und ist ziemlich begeistert. Wollen Sie uns vielleicht noch das Gesamtmanuskript zukommen lassen dann können wir den Text in seiner Gesamtheit beurteilen?"
  • Ich finde Ihre Art zu erzählen packend und insgesamt überzeugend. Ich habe mich rasch in die Geschichte hineinziehen lassen.
  • …ich möchte erst einmal betonen, dass es mir wirklich sehr gut gefällt, wie sie schreiben. Sie haben eine tolle Sprache & schaffen berührende Figuren (auch wenn der Titel anderes suggeriert…).
  • Wir haben Ihr Manuskript geprüft und mussten uns leider für eine Absage entscheiden. Dabei sehe ich hier literarische Qualität und attestiere Ihnen einiges an Talent.
  • Leider muss ich Ihnen schreiben, dass es nicht in unsere Programmplanung passt. Ich persönlich mochte aber die Buchvorstellung auf Startnext sehr und bin mir sicher, dass Sie bei einem anderen Verlag unterkommen werden.

Was macht man nun mit all diesen wundervollen Worten, die doch eine Absage bedeuten? Ich vermute, dass Corona meine Chancen nicht verbessert, denn auch solche Absagen haben mich erreicht: Leider können wir Ihren Text nicht prüfen, da wir auf absehbare Zeit keine neuen Bücher werden machen können.

Erst einmal möchte ich mich bei euch entschuldigen, dass ihr solange warten musstet und es immer noch tut! Danke. Aber ich verstehe auch, wenn ihr keine Geduld mehr habt. Deshalb möchte ich euch um eure Meinung bitten.
Da es der Buchbranche - wie vielen anderen Branchen - coronabedingt nicht gut geht und sich das wohl in absehbarer Zeit nicht ändern wird, überlege ich, alternative Wege einzuschlagen und denke über Selfpublishing nach. Bitte tut mir den Gefallen und nehmt an dieser Umfrage teil. Damit ich mir ein Bild machen kann, was ihr denkt:

https://www.menti.com/qkwtn7sxrr

Ich wünsche euch eine entspannte Vorweihnachtszeit und dass ihr gesund bleibt.

Alles Liebe,
Agnes

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