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Projekte / Technologie
Innovative Brustkrebsfrüherkennung: 3D-USCT
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: 1.600.000 Brustkrebsfälle treten pro Jahr weltweit auf. Obwohl die Brust kein lebenswichtiges Organ ist, sind die Chancen auf Heilung noch nicht so gut wie sie sein könnten. Rechtzeitig erkannt und lokalisiert, ist Brustkrebs sehr gut therapierbar. Unser innovatives Ultraschallverfahren verspricht Brustkrebs zu lokalisieren, bevor er riskant wird: ohne Kompression der Brust, ohne Kontrastmittel und ohne Strahlenbelastung.
Karlsruhe
32.426 €
30.000 € Fundingziel
195
Fans
153
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Innovative Brustkrebsfrüherkennung: 3D-USCT

Projekt

Finanzierungszeitraum 16.10.15 16:14 Uhr - 09.01.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum die Dankeschöns nächstes Jahr
Fundingziel 30.000 €
Stadt Karlsruhe
Kategorie Technologie

Worum geht es in dem Projekt?

Die Brustkrebsvorsorge, obwohl sie in den letzten Jahrzehnten weiter verbessert wurde, ist noch nicht perfekt: die übliche Röntgenmammographie komprimiert die Brust unangenehm und setzt den Körper einer Strahlenbelastung aus, um 2D-Projektionsbilder zu erzeugen. Standard-Ultraschallbildgebung ist schwer zu reproduzieren und resultiert in mit Artefakt- behafteten Bildern. Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) benötigt die Einnahme von Kontrastmitteln, ist teuer und kann zu falsch-positiven Diagnosen führen.

Hier setzt die 3D-Ultraschall-Computertomographie (3D-USCT) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) an, als eine innovative Alternative, welche die Vorteile der bekannten Methoden vereint und deren Nachteile vermeidet: 3D-USCT soll so unbelastend wie die Ultraschallsonographie sein, so verfügbar und erschwinglich wie die Röntgen-Mammographie und so gute 3D-Bilder wie MRT liefern.

Eine 3D-Ultraschalltomographie-Untersuchung ist nicht nur eine angenehmere und schonendere Diagnosemethode als Röntgenmammographie, sondern verspricht auch ein effektiver Beitrag für die moderne Brustkrebsvorsorge zu werden. Unser Verfahren liefert detailgenaue Rundumbilder mit verschiedenen Informationen der Brust und soll so Karzinome frühzeitiger erkennen und lokalisieren können. Das Experten-Team des KIT arbeitet seit vielen Jahren intensiv an der 3D-USCT. Eine am 2. Oktober angelaufene medizinische Studie am Universitätsklinikum Mannheim mit 200 Patientinnen soll die Wirksamkeit und Reproduzierbarkeit des neuen 3D-USCTs untersuchen und bestätigen. Parallel dazu soll die nächste Generation, der 3D-USCT 3.0, aufgebaut werden, mit dem weitergeforscht und zusätzliche klinische Studien durchgeführt werden können.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel dieser Crowdfunding-Kampagne ist es, die Öffentlichkeit über unser 3D-USCT-Projekt zu informieren und einzubinden, um Unterstützer und Fürsprecher für die nächsten Projektschritte zu gewinnen.

Das 3D-USCT-Projekt wendet sich hier an alle, die innovative Forschung zielgerecht unterstützen und beitragen wollen. Wir entwickeln in Karlsruhe den weltweit ersten 3D-USCT für Brustkrebsfrühdiagnose – werden Sie Teil dieses ehrgeizigen, innovativen Projektes. Und tragen Sie dazu bei, dass zukünftig hoffentlich weit weniger Frauen an Brustkrebs sterben müssen.
Mit Ihrer Unterstützung werden wir die 3D-USCT-Methode weiter optimieren, um diese in den klinischen Betrieb einführen zu können. Die nächsten Schritte stehen fest: neue, verbesserte Ultraschallwandler werden entwickelt und mit Ihrer Hilfe in eine neue Generation des 3D-USCT eingebaut. Damit der 3D-USCT seinem Ziel, baldigst in vielen Kliniken und Ärztehäusern den Frauen zu Verfügung stehen zu können, ein gutes Stück näher kommt: Helfen Sie uns diese Vision zu verwirklichen!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Weil es die angenehmste Methode ist, durch effiziente Früherkennung den optimalen Schutz vor einer bedrohlichen Erkrankung zu ermöglichen, die für viele Frauen ein großes Risiko darstellt.

Die Gründe auf einen Blick:

  • Innovative Methode zur Früherkennung von Brustkrebs
  • Ultraschallbasiertes Verfahren ohne Strahlenbelastung
  • Angenehme Untersuchungsmethode ohne Brustkompression
  • Multimodale Bildgebung für spezifische Ergebnisse
  • Kosteneffizientes Gerät für die Reihenuntersuchung


Gut zu wissen:
Der 3D-USCT ist als Eigendesign des Instituts für Prozessdatenverarbeitung (IPE) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entstanden, das die Forschung, Konzeption und Planung des Geräts sowie seiner Bestandteile verantwortet. Das Verfahren liefert mit einem Aufnahmeschritt drei verschiedene Bilder, welche unterschiedliche krebsindizierende Eigenschaften des Gewebes abbilden: Reflektivität, Schallgeschwindigkeit und Dämpfung. Insbesondere die 3D-Schallgeschwindigkeitsverteilung ist eine neue Qualität, die in der normalen Sonographie nicht erfasst werden kann. Von jeder dieser Eigenschaften ist bekannt, dass sie durch Brustkrebs verändert wird. Je mehr über einen Bildpunkt bekannt ist, desto eindeutiger kann „gutartig“ von „bösartig“ unterschieden werden. Diese Eigenschaft des Verfahrens verspricht eine zuverlässige Diagnose auch bei schwierigen Fällen.

Die Namen der Unterstützungslevel wurden von Tieren entliehen, die mit der Fähigkeit assoziiert sind sich mit (Ultra-)Schall zu orientieren. Mit teilweise wohlbekannten, teilweise überraschenden Mitgliedern.

Finanzielle Unterstützung kann als Spende beim Finanzamt gelten gemacht werden. Ab 200€ stellt das KIT gerne Bescheinigungen für das Finanzamt aus, unter 200€ reicht der Bank-Überweisungsbeleg als Nachweis gegenüber den deutschen Finanzämtern aus.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Mittel der Kampagne fließen in die Forschung und Entwicklung des neuen Prototyps mit optimierten Bildgebungsalgorithmen und nochmals verbessertem Design, um den Behandlungskomfort für die Frau zu perfektionieren und das 3D-USCT seiner Marktreife näher zu bringen. So kann es möglichst bald in Kliniken und Ärztehäusern zum Einsatz kommen, um dem Brustkrebs weltweit den Kampf anzusagen.
Für KIT-interne Projekte wurde eine angepasste Form der Schwarmfinanzierung entwickelt: das „Leveraged Crowdfunding“ oder auf Deutsch die „gehebelte Schwarmfinanzierung“. Bei großem Zuspruch und Beteiligung durch Projektförderer wird dies als Bestätigung des technologischen Potentials und der gesellschaftliche Relevanz der Idee interpretiert: das KIT wird die erreichten Projektgelder bis zu einer Obergrenze von 30.000 € spiegeln. (http://www.kitcrowd.de/home/ueber-kitcrowd/kit-lever/ )

Wer steht hinter dem Projekt?

Mit Expertenwissen und viel Herzblut arbeiten wir seit Jahren gemeinsam am KIT im Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik (IPE) an der Konzeption und Entwicklung des weltweit ersten 3D-USCT.
Hinter dem 3D-USCT-Projekt, angesiedelt am KIT Campus Nord in Eggenstein-Leopoldshafen, steht das Karlsruher Institut für Technologie, eine Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft (http://www.kit.edu/index.php ).

Initiiert von Prof. Hartmut Gemmeke und geleitet von Dr. Nicole Ruiter wird die 3D-USCT von einem interdisziplinären, internationalem Team aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und vielen Studenten vorangetrieben: Ernst, Julia, Weiyap, Ajinkya, Swati, Xiaoli, Bo, Francesca, Alexander, Benjamin, Bernhard, Denis, Danah, Thomas, Volker, Rainer, Heinz, Volker, Wolfgang, Lars, Lutz, Thomas, Tibor, Till, Fridtjof, Dietmar, Nicolas, Sascha, Peter, Suren, Aleksndr, Shreyank, Gourav, Nikesh, Rajkumar, Andrey, Alexey, Roman und viele mehr!

Stellvertretend für die ganze Gruppe stehen nun Nicole Ruiter, Michael Zapf, Torsten Hopp, Hartmut Gemmeke, Elisa Walker, Julia Knaudt und Clemens Kaiser.

Impressum
Karlsruher Institut für Technologie
Nicole Valerie Ruiter
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe

Diensteanbieter im Sinne von §5 Telemediengesetz (TMG) und §55 Rundfunkstaatsvertrag (RStV):

Karlsruher Institut für Technologie / Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe Deutschland
http://www.kit.edu/impressum.php

Partner

Am 13. Oktober 2015 verlieh die TechnologieRegion Karlsruhe den mit 20.000 Euro dotierten Innovationspreis NEO 2015 dem 3D-USCT Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).

Die klinische Evaluation des USCT findet seit dem Oktober 2015 im Geschäftsbereich Mammadiagnostik der Universitätsmedizin Mannheim statt.

Der erste Gips-Schüle-Nachwuchspreis wurde am 22. Oktober 2014 verliehen. Der zweite Platz ging an Dr. Torsten Hopp für seine Arbeit zur Früherkennung von Brustkrebs beim 3D-USCT Projekt des KIT.

Kuratiert von

KITcrowd

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine nahezu unerschöpfliche Quelle für Projektideen. Hierzu tragen rund 6.000 wissenschaftliche Beschäftigte und 25.000 Studierende bei. Die Finanzierung von neuen Ideen, sozialen Projekten, vielversprechenden Technologien und Gründungsprojekten ...

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

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