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Projekte / Film / Video
Eine Reise durch Tansania, auf den Spuren meines Opa's Harry. 1988 bestieg er den höchsten Berg Afrikas - den Kilimandscharo und hinterließ uns nach seinem Tod eine Tonbandkassette. 10 Jahre später machen Papa und ich uns auf den Weg. Gemeinsam wandern wir mit den Maasai durch endlose Weiten und extreme Natur, erleben Urwälder, Vulkane, die Serengeti und den geheimnisvollen Natronsee, ehe wir uns an den Aufstieg zum Gipfel des Kilimandscharo machen. Die Kassette von Opa immer dabei.
12.182 €
12.000 € 2. Fundingziel
136
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
Gefördert von Nordstarter - Dein kreatives Projekt aus Hamburg
16.08.19, 12:23 Aaron Moser
Ihr seid unfassbar! Ich hätte es nicht gedacht, aber dank EURER Hilfe haben wir es heute geschafft!! 3 Tage bevor das Projekt endet, haben wir die 12.000€ zusammen! Ich kann mich nicht häufig genug bei euch bedanken!! Ihr ermöglicht mir diese Chance!! DANKE!!
16.08.19, 12:09 Aaron Moser
Lasst euch treiben und mitnehmen, stellt euch die Weiten Tansanias vor und träumt von fernen Ländern, denn Chris Hanson spielt für euch!
16.08.19, 12:09 Aaron Moser
Von Abenteuern, Selbstfindung und Freundschaft Abenteuerlust und Achill Moser gehören zusammen, doch woher rührt die Faszination für die Ferne? Das wird ihm klar, als er mit 28 Jahren seinen leiblichen Vater Harry kennenlernt. Dessen Lebenstraum ist die Besteigung des Kilimandscharo. Weil Achill sich einen Kreuzbandriss zuzieht, geht der Vater allein. Als er Jahre später stirbt, hinterlässt er seinem Sohn eine Tonbandkassette, auf der er von seiner Ostafrikareise erzählt. Erst zehn Jahre später ist Achill bereit, sich die Aufnahmen anzuhören: Mit den Aufzeichnungen im Gepäck macht er sich mit seinem Sohn nach Tansania auf. Sie wandern mit Massai-Nomaden zur Wiege der Menschheit und erreichen schließlich den Gipfel des Kilimandscharo. Eine unvergessliche Reise, eine Annäherung an einen lange Jahre fernen Vater und ein bewegendes Zeugnis, wie sehr es die Verbindung zwischen Vater und Sohn stärkt, wenn man gemeinsam Abenteuer besteht. Buchautor ACHILL MOSER Das Buch erscheint am 20.09.2019 im dtv Verlag
25.07.19, 17:56 Aaron Moser
„Hast Du Lust, meinen Vater und mich auf eine Reise nach Tansania zu begleiten – und das zu filmen?“ „Klingt spannend. Was genau macht Ihr denn da?“ „Wir wollen den Kilimandscharo besteigen, die Serengeti besuchen und das Ngorongoro-Gebiet durchqueren – zu Fuß...“ „Zu Fuß...?!? Gibt es da nicht Löwen und Leoparden und so?“ „Ja, schon. Aber wir gehen ja mit ein paar Massai – die wissen ja, wie man sich da verhält und haben notfalls auch Speere dabei.“ Wer kann zu so einem Angebot schon „Nein“ sagen? Ich jedenfalls nicht. Als selbständiger Filmemacher war ich schon oft im Ausland unterwegs. Für Dokus und Reportagen für den NDR („Länder, Menschen, Abenteuer“, „MARE TV“ etc.) zum Beispiel. Und da ich nicht nur als Autor und Regisseur arbeite, sondern schon lange selber drehe und mir gerade eine neue, handliche Kamera (Panasonic Lumix GH5) gekauft hatte, bot sich dieses Abenteuer geradezu an, um die neue Ausrüstung auszuprobieren. Vieles, was ich auf dieser Reise erlebt habe, wird mir in Erinnerung bleiben: die Gratwanderung auf den Bergrücken im Angesicht des erhabenen Ol Doinyo Lengai, „dem Sitz der Götter“, wie die Massai sagen. Unterschiedliche Tierarten, die auf kleinstem Raum im Ngorongoro-Krater nebeneinander leben. Der Stolz und die Erhabenheit der Massai. Und natürlich die fantastischen Blicke auf den und vom Kilimandscharo aus, diesem unwirklichen, schneebedeckten 6000er-Hühnen mitten in Afrika. Aber auch aus Sicht des Filmemachers bleiben viele Eindrücke hängen, die ich nicht nur als Autor verwerten, sondern auch in meine Seminare für junge Video-Journalisten einfließen lassen kann: auf einer solchen Bergtour sollte man versuchen, die Akkus möglichst warmzuhalten (sie entladen sich bei Kälte), genügend Schutztaschen und -hüllen dabei haben (die Vulkan-Asche kriecht fast überall rein) und möglichst oft den Kamera-Sucher verwenden statt des Ausklappmonitors (verbraucht viel Strom). Und natürlich sollte man sich genügend Zeit für den Schnitt eines solchen Filmes freiräumen. Denn bei einem knapp 90-minütigen Film dauert dieser Schnitt Wochen und Monate. Aber wir hoffen natürlich, dass es sich gelohnt hat! Instagram: @misterstringer01
17.07.19, 11:52 Aaron Moser
Habt ihr unter den Dankeschöns schon die Aquarelle von Carsten Westphal entdeckt? Der Maler stellt sich hier persönlich mal vor! Als alter Freund von Achill und Aaron war ich sofort Feuer und Flamme, als mich die Beiden fragten, ob ich Lust hätte, sie auf ihrer Reise zum Kilimandscharo nach Tansania zu begleiten. Meine Aufgabe sollte es sein, als Expeditionsmaler Beobachtungen zu machen, Skizzen, Zeichnungen und Aquarelle anzufertigen und Dinge und Begebenheiten zu notieren oder in anderer Form zu Papier zu bringen, die meine Aufmerksamkeit erregten. Es sollte eine Dokumentation der Reise entstehen, aus Sicht eines Künstlers. Da ich normalerweise in den Wüsten dieser Erde unterwegs bin, um den Zauber dieser Urlandschaften in Form von Farben, Wüstenmaterial, wie z.B. Sand, direkt vor Ort auf die Leinwand zu bannen, mich also in Landschaften begebe, wo alles Überflüssige hinweggenommen wurde, war ich etwas verunsichert, wie ich mich beim Porträtzeichnen zum Beispiel eines Löwen im Ngorongorokrater verhalten sollte, denn bis jetzt hatte ich ja nur mit Kamelen, Schlangen, Skorpionen und Krabbelkäfern zu tun. Blieb ein Löwe geduldig sitzen, während ich meine Malutensilien vor ihm ausbreitete? Sah er mich als Künstler an oder doch eher als Zwischenmahlzeit? Wie würden sich Nashorn, Nilpferd oder Flamingos verhalten. Angreifen, zuschnappen, wegfliegen? Und wo bekam ich Malariamücken- oder Löwenspray her? Wie sollte ich mich bewaffnen? Reicht ein Pinsel oder angespitzter Bleistift aus, um Elefantenherden abzuschrecken? Alles Fragen, die mich bei meinen Reisevorbereitungen schwer beschäftigten. Nun, obwohl wir durch das Löwengebiet zogen, lediglich bewacht von zwei Massaikriegern mit Schwertern, so begegneten wir den großen, wilden Tieren zum Glück nur im sicheren Fahrzeug sitzend. Lediglich nachts hörten wir, nahe unseres Lagers, ab und an Leoparden fauchen, Hyänen bellen, Nilpferde wühlen und Büffel rascheln. Zu dunkel zum Malen. Giraffen, Zebras, Gnus waren hin und wieder auch tagsüber in greifbarer Nähe zu sehen, als wir mit unseren Gepäckeseln durch die Landschaft zogen. Na, vielleicht hatte sich die Raubkatzen nur getarnt. Ein Expeditionsmaler braucht Zeit zum Verweilen, um sich die Landschaft oder das Objekt der Zeichenbegierde vertraut zu machen, das war vor allem während der Marschpausen, abends nach der Ankunft im Lager oder früh morgens gegeben. Zum Glück gab es auch Tage des Rastens und Ruhens, an denen ich malen konnte. Zum Beispiel am heiligen Berg der Massai, dem aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai und am Natronsee, in der weiten Ebene nördlich der Oldupaischlucht und in der Serengeti. Alles in allem kam eine reiche Anzahl an Skizzen, Aquarellen, Fotos und Notizen zusammen, die nun den Film ergänzen können. Näheres zu Carsten Westphal unter: www.carsten-westphal.de
15.07.19, 13:08 Aaron Moser
Ich quatsch ein bisschen mit unserem Musiker. Guckt doch mal rein! Hier könnt ihr erfahren, wie Chris Teil des Teams wurde, was ihn motiviert und noch vieles andere!