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Projekte / Film / Video
Vier Träume (Dokumentarfilm)
Eine Doktorandin, ein Segler-Ehepaar, ein Flieger und ein Marathonläufer – sie alle verwirklichen ihren persönlichen Traum. In diesem Dokumentarfilm porträtiere ich Emma, Theo & Rosmarie, Jürgen und Detlev und begleite sie ein Stück auf ihren Lebenswegen mit der Kamera.
Siegen
5.160 €
4.920 € Fundingziel
69
Fans
27
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Vier Träume (Dokumentarfilm)

Projekt

Finanzierungszeitraum 30.05.12 10:15 Uhr - 01.07.12 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 4.920 €
Stadt Siegen
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Jeder hat einen Traum. Doch nicht jeder lebt ihn. Gründe dafür gibt es viele, doch wie lange darf man die eige­nen Wün­sche auf­schie­ben? Der Film Vier Träume por­trätiert Men­schen in der zwei­ten Lebens­hälfte, die einen Traum aus­le­ben und beglei­tet sie ein Stück auf ihrem Weg. Das Ergeb­nis ist ein ca. 60-minütiger Doku­men­tar­film, der sich für die Men­schen hin­ter den Träu­men inter­es­siert und Fra­gen nach Wün­schen, Her­aus­for­de­run­gen, Prio­ri­tä­ten, aber auch Ängsten und Grenzen stellt.

Die Protagonisten:

Emma (61) hat zunächst ihre Matura nach­ge­holt, nach­dem ihre Kin­der erwach­sen waren und dann Eth­no­lo­gie und Anthro­po­lo­gie stu­diert. Schon als Klein­kind war sie von der Wis­sen­schaft fas­zi­niert. Stun­den­lang stand sie auf Mau­ern und hielt vor einem ima­gi­nä­ren Publi­kum Vor­träge. In ihrer Fami­lie war ein Stu­dium damals aber undenk­bar, denn dort galt es, einen klas­si­schen Beruf zu erler­nen. Für ein Stu­dium und die Wis­sen­schaft war Emma dann einige Jahre spä­ter bereit, ihre Woh­nung in der Schweiz zurück­zu­las­sen und ein Zim­mer in einem Hei­del­ber­ger Stu­den­ten­wohn­heim zu bezie­hen. Dort pro­mo­viert sie heute im Bereich Neu­ro­an­thro­po­lo­gie. Doch auch Hei­del­berg ist bald passé: Ihr Dok­tor­va­ter wurde krank und somit sucht sie nun welt­weit einen neuen Dok­tor­va­ter, um ihre Pro­mo­tion und die For­schungs­ar­beit fortzusetzen.

Theo und Ros­ma­rie (59 und 56) lebten ein Leben mit viel Arbeit und wenig Frei­zeit. 60- bis 70-Stundenwochen waren eher die Regel als die Aus­nahme. Die weni­gen Urlaubs­tage nut­zen sie meist, um in Ruhe ent­span­nen zu kön­nen. Eigent­lich woll­ten sie aber immer fremde Län­der und Kul­tu­ren ken­nen­ler­nen und das mög­lichst indi­vi­du­ell und ohne Stress, fernab der mas­sen­tou­ris­ti­schen Ange­bote. 2007 zogen sie dann auf einen Segel­ka­ta­ra­man um, mit dem sie seit­dem auf den Mee­ren unter­wegs sind  momen­tan in der Kari­bik. Die Hur­ri­k­an­sai­son 2012 und Weih­nach­ten ver­brin­gen sie in Mün­chen bei ihrer Fami­lie, doch danach hat das Leben auf dem Meer sie wieder zurück.

Jür­gen (50) war schon als klei­nes Kind von den Flug­zeu­gen am Him­mel fas­zi­niert. Eines Tages selbst ein Flug­zeug zu steu­ern war aber unvor­stell­bar. Die Aus­bil­dung ist zu teuer und zu anspruchs­voll dachte er sich. Als er dann irgend­wann wäh­rend eines Rund­flu­ges in einer alten Ju-52 das ursprüng­li­che Flie­gen mit­er­le­ben konnte, wurde der Wunsch grö­ßer, eine Flug­li­zenz er erwer­ben. Nach einer Schnup­per­stunde in einer Flug­schule war die Sache schließ­lich ganz beschlos­sen: Er wird Pri­vat­pi­lot. Nur noch die letzte Flug­prü­fung liegt jetzt zwi­schen ihm und dem Traum vom Fliegen.

Detlev (74) möchte nicht auf die Ver­wirk­li­chung eines Traums ver­zich­ten. Er stellt sich daher sei­nen Wün­schen und Her­aus­for­de­run­gen. So ist er z.B. mit sei­nem Motor­rad, einer Haya­busa, rund um Olden­burg rasant unter­wegs, oder er läuft einen Mara­thon. Mitt­ler­weile zählt er schon über 430 Mara­thons und viele davon an fer­nen und außer­ge­wöhn­li­chen Orten (z.B. Nord­pol, Grand Can­yon, Nepal oder einem Kreuz­fahrt­schiff). Eigent­lich läuft er, um zu Rei­sen, sagt er, doch jeder Mara­thon ist für ihn etwas Beson­de­res. Gleich­zei­tig kann er sei­nen Kör­per so mög­lichst lange fit halten.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Spätestens während meiner Tätigkeit im Rettungsdienst wurde mir immer wieder an einzelnen Patientenschicksalen verdeutlicht, wie zerbrechlich und wertvoll unser Leben ist. Die eigene Zeit für das zu nutzen, was man wirklich will und sich lebensbejahend den eigenen Träumen widmen ist daher äußerst konsequent. Wie es geht, möchte ich von den Protagonisten meines Films wissen und sie dabei begleiten. Was sie bisher daran gehindert hat und welchen Herausforderungen sie sich auf dem Weg der Traumerfüllung gegenüber gestellt sehen, interessiert mich ebenfalls sehr.

Die vier Geschichten werden in einem 60-minütigen Dokumentarfilm versammelt und parallel erzählt. Um die Protagonisten möglichst nah und persönlich zu erleben, verzichtet der Film auf einen Kommentar. Produziert wird in HD, Farbe und 16:9. Die finale DVD-Version wird zuschaltbare englische und deutsche Untertitel haben.

Der Film soll einladen, an den Träumen und Gedanken der Protagonisten teilzuhaben, sie ein Stück zu begleiten und vielleicht auch einige Zuschauer an den einen oder anderen vergessenen Traum erinnern.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wer dieses Projekt unterstützt, kann gleichzeitig eine Dokumentarfilmentstehung von Anfang bis Ende begleiten. Jeder Unterstützer bekommt neben seinem jeweiligen Dankeschön (Auswahl siehe rechts oben) exklusive Updates zum Projektfortschritt. Dieser direkte Kontakt zum Filmemacher, aber auch die direkte finanzielle Unterstützung eines Films ist eine Finanzierungsform, die klassische Entscheider aus Filmförderung und Fernsehsendern nicht einbezieht und den Filmemacher, aber auch das Publikum unabhängiger machen. Die Zuschauer entscheiden sozusagen selbst, welche Filme sie sehen möchten und welche nicht. Am Ende ist jeder Unterstützer Teil des Films, denn ohne Euch wäre der Film nur eine Idee geblieben.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ich habe das Projekt nicht gestartet, um Geld zu verdienen, sondern weil es mir am Herzen liegt. Daher ist das kalkulierte Budget auch nicht als Lohn oder Aufwandsentschädigung anzusehen. Es sollen damit ansatzweise die Kosten gedeckt werden, die durch die Produktion entstehen. Dazu gehören:

- Reise- bzw. Fahrtkosten (Drehorte: Heidelberg, Mannheim, Leipzig, Halle (Saale), Arbon, Oldenburg, Marburg, Biggesee, Rennerod, Burbach, München, Karibik und weitere),
- Übernachtungskosten bei mehrtägigen Drehs,
- DVD Produktion,
- Press Kit,
- Verpflegung für Helfer,
- Equipmentversicherung.

Kostenlos zugänglich und daher NICHT eingerechnet sind in diesem Projekt die Kameraausrüstung, der Schnittplatz und Musikrechte. Dadurch kann sehr viel Geld eingespart werden. Eigene Ersparnisse habe ich bisher ebenfalls in das Projekt (z.B. in Technik) investiert.

Der Fall der Überfinanzierung:
Sollte am Ende sogar mehr als die erhoffte Summe zusammenkommen, wird das Geld direkt in die Verbesserung des Projekts investiert (mehr Drehtage etc.)

Wer steht hinter dem Projekt?

Mein Name ist Jan und ich bin 26 Jahre alt. Nach mei­ner abge­schlos­se­nen Berufs­aus­bil­dung zum Ret­tungs­as­sis­ten­ten habe ich seit 2008 Medi­en­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Sie­gen und wäh­rend eines Aus­lands­se­mes­ters Film, Tele­vi­sion and Media Stu­dies an der Uni­ver­sity of Auck­land stu­diert. Seit 2011 stu­diere ich  eben­falls in Sie­gen  den inter­dis­zi­pli­nä­ren Mas­ter­stu­di­en­gang Medien und Gesell­schaft. Erfah­run­gen im Bereich TV- und Video­pro­duk­tio­nen durfte ich als Hos­pi­tant bei den Sen­de­an­stal­ten WDR und ZDF sam­meln und setzte dort auch eigene Fern­seh­bei­träge um. Aber auch mit zahl­rei­chen uni­ver­si­tä­ren und pri­va­ten Video­pro­jek­ten habe ich seit 2004 wei­tere Erfah­rung gesam­melt.

Für Geschichten älterer und somit lebenserfahrener Menschen haben ich mich schon immer interessiert. Vielleicht auch, weil meine eigenen Großmütter früh gestorben sind und ich meine Großväter nie kennengelernt habe. Lebensgeschichten anderer Menschen finden sich daher zum Beispiel in meiner Kurzdoku Ocean Rhythm, die den 74-jährigen Weltumsegler Mac Nell vorstellt, oder aber in einem ZDF-Portrait über den ersten deutschen Herzschrittmacherimplanteur Heinz-Joachim Sykosch (86 Jahre) wieder. An diesem filmischen roten Faden möchte ich festhalten.


Musik:
Wird Marcel komponieren und voraussichtlich mit weiteren Musikern aufnehmen. Bereits bei einem vergangenen Projekt hat er diese Aufgabe übernommen und auch darüber hinaus haben wir mehrfach zusammen an Videoprojekten gearbeitet. Zuletzt hat Marcel einen 90-minütigen Soundtrack für seinen Fantasyfilm Aloryon komponiert.

Schnitt:
Dustin und ich werden gemeinsam im Schnittraum arbeiten. Er studiert ebenfalls den Master Medien und Gesellschaft. Wir saßen bereits für verschiedene studentische Videoprojekte als Team im Schnittraum. Seit 2011 arbeitet er außerdem als Cutter für eine Kölner Produktionsfirma und hat dort professionelle Erfahrung gesammelt.

Ton-/Kamerassistenz:
Wird neben Dustin und Marcel meine Freundin Vicky übernehmen. Als Gymnasiallehrerin mit den Fächern Englisch und Deutsch ist sie natürlich auch für die Aufgabe der englischen Untertitelung zuständig. Außerdem werden die meisten Standfotografien von ihr geschossen.

Die Produktionsfirma:
2008 gründete ich mit Vicky eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Dieses Projekt wird daher von drittes AUGE dokumentationen produziert.


Vielen Dank für Euer Interesse!

Impressum
Vik­to­ria Höchst & Jan Wage­ner GbR
Jan Wagener
Im Elzgarten 8
57234 Wilnsdorf Deutschland

info(at)vier-traeume.de

Steuernummer: 342 5835 5519

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