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Mysteriös. Spannend. Anders: Das alles ist 13zehn. Zwei Autoren, vier Geschichten – ein böses Ende. Sie machen Heimat zu einem Ort, in dem sich die Menschen ihren Abgründen näher fühlen als der Hoffnung. Du liebst Krimis und Thriller? Du stehst auf Mystery? Sei bereit für die Neuerfindung des Genres. Erst wenn du alle Geschichten gelesen hast, blickst du hinter den Spiegel. Traust du dich?
5.249 €
5.000 € 2. Fundingziel
124
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
05.07.19, 21:17 Sandra Juhr
Wow, wow, wow ... am Anfang stand eine Idee. Heute, an Tag 30 unseres Projekts, steht Dankbarkeit. Die richtet sich an die fast einhundert Menschen, die uns und unser Buchprojekt bislang unterstützt haben. Und sie gilt für das, was zwischendurch alles passiert ist. Das Hörbuch rückt in greifbare Nähe. Ein Remscheider Kreativteam wird ein Stadträtsel basierend auf einer unserer Geschichten machen. Songtexte, die für zwei Geschichte entstanden, sind an mehrere Songwriter gegangen – einer von ihnen wird daraus einen Song machen. Lesefestivals mit Co-Autoren sind geplant. Und das Team der Kreativpiloten vom Berliner U-Institut hat uns angeschrieben, weil ihnen unser Projekt aufgefallen ist und sie deutschlandweit Kreative suchen, die sich an einem Förderprojekt beteiligen. Damit hätten wir nie und nimmer gerechnet. Und das Wichtigste: Unsere Geschichten stehen! Jetzt folgt der Feinschliff. Und ab Herbst wird die Hütte gerockt.
03.07.19, 09:42 Sandra Juhr
Ein liebes Dankeschön.
17.06.19, 17:28 Sandra Juhr
Auf unserer Website http://www.13.zehn.de findet ihr schon einige Termine für unsere Lesereise zu unserem Mysterythriller 13zehn . Bei unseren Lesungen zu den Anthologien kamen wir irgendwann auf die Idee, die Geschichten nicht einzeln, sondern gemeinsam, also mit verteilten Rollen zu lesen. Diese Idee haben wir immer weiterentwickelt, dass es dazu kam, dass wir einmal mit sieben Personen eine Geschichte gelesen haben und sie somit zu einem Live-Hörspiel umfunktioniert haben. Dazu schreiben wir die Geschichten stellenweise sogar um, damit sie live besser klingen. Bei 13zehn setzen wir jedoch noch einen drauf. Das versprechen wir hiermit schon einmal. Die Lesungen werden intensiver, zu einem kleinen Event, dass euch die Geschichten noch näher bringen soll. Dazu gehen wir Mitte/Ende Juli in medias res und ziehen uns gemeinsam zurück, auch um eventuelle letzte Plotfehler zu eliminieren, damit ihr am 13. Oktober ein perfektes Buch in den Händen halten könnt. Dann freuen wir uns auf die ersten Termine und eure Reaktionen. Vielen Dank für die eure bisherige Unterstützung.
12.06.19, 13:46 Sandra Juhr
Mysteriös sind nicht nur unsere Geschichten. Sondern zunehmend auch die Begleitumstände ... davon erzählt diese neue Blogfolge. Kafka Da sitzt du im Sauerland in deinem Schreibhotel, um an der zweiten Geschichte für 13zehn zu arbeiten und bist längst im Tunnel. Lässt beim Abendessen dreimal das Besteck fallen. Die Frau am Nebentisch sieht das nicht, sie ist blind, aber sie hört es. Du schaufelst den Salat und die Hauptspeise in dich rein, tief in Gedanken. Wie mache ich das mit Kafka? Eines seiner Bücher taucht in allen unseren Geschichten auf, wie baue ich den ein? Mit diesem Gedanken zieht es dich zurück aufs Zimmer, Abendschicht. Beim Gang durchs Foyer fällt dein Blick auf den Namen eines der Tagungsräume ... er heißt Kafka ... Die Hausnummer Du veranstaltest die erste Preview-Lesung im wunderbar kleinen Kreis bei guten Freunden, mit leckeren Tapas und großartigen Weinen, liest zwei Stunden am Stück. Am Ende gehst du glücklich nach Hause und wirfst draußen einen Blick auf die Hausnummer. 13 ... Der Geburtstag Du lässt deine Geschichte "Regenbogenkind" in einem alten neuen Haus in Hückeswagen spielen, das einem echten Haus von Freunden nachempfunden ist, die dieses von Grund auf um- und ausgebaut haben. Deine Hauptfigur hat am 13. Oktober Geburtstag. Du lädst die echte Hausbesitzerin, deren Geburtsdatum du bislang nicht kanntest, zur Premierenlesung ein, und sie antwortet: Ja, das passt doch gut. Ich habe ja dann am nächsten Tag Geburtstag. Also am 13. Oktober ... Alles so passiert. Mal schauen, was uns bis Oktober noch alles begegnet!
06.06.19, 19:54 Sandra Juhr
Als wir damals in Daniel Juhrs Büro zusammensaßen und die Story zu 13zehn skizzierten, haben wir nicht daran gedacht, daraus eine Crowdfunding Nummer zu machen. Das kam viel später. Wahrscheinlich während eines unserer unzähligen Telefonate. In dieser Zeit, in der wir jeweils alleine und dann immer wieder gemeinsam an der Idee, den Geschichten und schließlich an Coveridee, Marketingplan und Dankeschöns gearbeitet haben, ist eine Engerie freigesetzt worden, die sich gestern mit dem Start in die Finanzierungsphase entladen hat. Wir trommeln, was das Zeug hält, begeistern mit unserer Idee und immer wieder ernten wir das Gefühl, dass 13zehn ein echtes Highlight werden wird. Wir freuen uns über jeden Unterstützer, jeden Teiler, jeden Leser, jeden Bohnenpflanzer, jeden Besucher unserer Lesungen, jede Kritik und wir haben Bock. Bock darauf, das böse Ende auf euch loszulassen. Danke für eure Unterstützung. Macht weiter so. Kennt ihr eigentlich den ersten Buchtrailer? Nein? Dann schaut mal hier...
03.06.19, 17:40 Sandra Juhr
Dies ist meine vierte Schreibauszeit seit 2011. Erst meine vierte, muss es heißen, denn es belegt, dass ich zwischendurch zwar drei Bücher und allerlei Kurzgeschichten, aber doch viel zu wenig geschrieben habe – finde ich jedenfalls. Was diese so anders macht? Zum ersten Mal schreibe ich ein Buch nicht alleine. Zwar meine beiden Geschichten, aber auch diese werden ja am Ende noch mit denen von Daniel Kohlhaas abgestimmt. Und, obgleich ich natürlich viel schaffen möchte, mache ich mir jetzt nicht den Druck zu sagen: Das MUSS aber nach diesen drei Tagen im Sauerland alles stehen. Kann gar nicht, dafür bräuchte ich zwei Wochen. Die habe ich momentan aber nicht. Kreatives Schreiben ist etwas Wunderbares, aber es strengt auch verdammt an. Für zwei Stunden am Stück in die Geschichte versunken, und ich brauche eine kurze Pause von vielleicht 15 Minuten. Und seit ich mit Papyrus schreibe, arbeite ich anders. Früher habe ich Seiten runter geplöckert, nach dem Motto: Hauptsache schnell viel halbwegs Gutes stehen haben, dann ist das Gros geschafft, überarbeiten kannste später. Papyrus zwingt einen mit all seinen Hilfsprogrammen (Lesbarkeitsindex, Wortwiederholungen) dagegen, zwischendurch immer wieder innezuhalten und die angemarkerten Wörter direkt zu ändern oder zu löschen, ehe es weitergeht. Für mich war das anfangs echt ungewohnt. Aber ich glaube inzwischen, dass der Text dadurch von vorne herein besser wird und am Ende weniger überarbeitet werden muss; zumindest sprachlich. Denn die Logik innerhalb unserer vier ineinander verschachtelten Geschichten erfordert schon einiges an Aufmerksamkeit beim Finishing. Da werden wir gemeinsam noch an der einen oder anderen Stellen grübeln. Es wird sich lohnen. Versprochen!
03.06.19, 17:40 Sandra Juhr
Kennt ihr das Runner’s High? Das Surfer’s High? Wahrscheinlich gibt es auch ein Gardener’s High und man wird beim Gemüsesetzen plötzlich ganz wuschig. Wie auch immer: Definitiv gibt es ein Writer’s High. Alle diese Highs dürften eins gemeinsam haben: Das Hochgefühl, das einen überkommt, wenn ordentlich Adrenalin ausgeschüttet wird. Nach einem harten, aber anstrengenden Berglauf. Nachdem man im x-ten Versuch endlich die perfekte Welle reitet. Indem man die tollste Möhre der Welt … na ja. Mir passiert das beim Schreiben oft, wenn ich eine bestimmte Szene zu Ende schreibe. Das Ende eines Kapitels, Einen besonders wichtigen, spannenden, emotionalen Augenblick erzähle. Und natürlich, wenn ich das Ende des eigentlichen Buches endlich hinbekommen habe. Bei 13zehn habe ich dieses übrigens Ende einer Geschichte einfach mal mittendrin geschrieben. Ich schreibe oft unchronologisch, intuitiv, so, wie es die Ideen in meinem Kopf gerade ergeben. So kann mir ein Runner’s High auch ganz unerwartet passieren, und das ist dann umso schöner. Die Gewissheit zu haben: Ja, das funktioniert. Das wird eine richtig geile Szene. Die könntest du jetzt sofort jemandem vorlesen. Was diesem Gefühl immer vorangeht? Ist die Anstrengung. Den Berg musst du ja erst mal hochrennen. Die Welle erst mal erwischen. Die Möhre erst einmal … ja, und beim Schreiben ist das nicht anders. Du musst dich an den Rechner zwingen. Musst die leere Seite akzeptieren. Oder, wenn du schon einiges geschrieben hast, damit klarkommen, dass da eben auch noch einiges fehlt. Das ist hart. Unangenehm. Zumindest für mich. Oft habe ich auch eine Geschichte, einen Plot, schon so konkret im Kopf, dass ich mir ein System wünsche, das ich einfach an meine Neuronen anschließen und damit all das Vor- und Halbbewusste, das schon existiert, einfach auf eine Festplatte speichern kann, ohne es noch groß in die Tasten zu hauen. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwann, ein Buch einfach einzusprechen. Gleichwohl entstehen die besten Formulierungen dann doch meist beim Schreiben selbst. Beim Reflektieren. Beim Überarbeiten. Und da ist es dann wieder, wie aus dem Nichts: Das Writer’s High.
20.05.19, 10:35 Sandra Juhr
Schreiben ist verdammt hart. Und damit meine ich nicht das zigste Interview für eines unserer Magazine. Auch nicht die neue spannende Reportage. Ebenfalls nicht den progressiven Imagetext für eines unserer Kundenunternehmen. Das sind alles schöne Herausforderungen, aber sie sind vergleichsweise dankbar. Ein zeitlich überschaubarer Aufwand von meist wenigen Stunden bis zu einem halben Tag. Basierend auf einer inhaltlichen Grundlage aus einem Briefing oder einer Recherche. Und vor allem: Eine in der Regel nicht komplett selbst gesetzte Deadline. Sondern (auch) fremdgesteuert. Das Magazin muss in den Druck, die neue Broschüre auch, die Website soll live gehen. Da warten Menschen drauf. Also: Machen. Hart ist das rein kreative Schreiben. Die Arbeit als Schriftsteller. Denn hier setzt du dir oft keine Deadline. Jedenfalls keine, die dich zwingt, heute, also JETZT anzufangen. Klar, 13zehn erscheint am 13. Oktober 2019. Also von jetzt an gesehen in knapp fünf Monaten. Und dieser Termin steht auch schon seit dem 13. Oktober 2018 fest. Aber das war ja damals noch soooo lang hin. Und Manuskripte schreien nicht. Sie schlummern. Friedlich auf dem Rechner. Sie beschweren sich nicht über ihre Halbfertigkeit, über unlogische Stellen, über kleine Bugs. Sie machen von sich aus … GAR NICHTS. Der Einzige, der das ändern kann, bist du selber. Nur hast du ja noch all diese anderen Projekte. Deine Hauptjobs, die dir jeden Tag zurufen: Los, mach mich fertig! Und das große Schieben geht los. Dann halt nächste Woche. Na gut, übernächste, dann aber wirklich. Moment, da hätte einer gerne einen Drehbuchpitch. Gute Chance auf Realisierung. Einfach mal eine Idee entwickeln und auf ein paar Seiten ausarbeiten. Gibt noch keine Knete, aber eine konkrete Anfrage. Ja, schiebe ich dazwischen, kein Problem. Probleme gibt es ja sowieso überhaupt nicht, nur Herausforderungen. Aber das ist eine andere Geschichte. Also, wie das Ganze jetzt lösen? Schließlich sollt ihr ja ab dem 13. Oktober die ganze Nacht durchlesen. Die Lösung: Auszeit nehmen. Für mich das Einzige, das funktioniert. Diese Zeilen schreibe ich an einem Sonnentag im schönen Willingen im Sauerland, wohin ich mich für drei Tage verzogen habe, um endlich mal mehr zu schaffen als nur zwei Alibiseiten. Knappe 15 Seiten seit gestern Nachmittag, ich bin ganz zufrieden. Weil ich hier meine Ruhe habe. Eintauchen kann in die Welt von 13zehn. Zwischendurch durch die Berge wandern, wunderbar. Gleichwohl hart. Denn auch während dieser Auszeit kriecht der innere Schweinehund aus der Ecke und flüstert: Du könntest jetzt auch noch weiterwandern. Oder schwimmen gehen. Oder Minigolf spielen. Oder durch die Geschäfte bummeln. Oder ins Museum. Oder Waldbaden. Ist ja jetzt in – und bei dem schönen Wetter … Schreiben kannst du doch immer noch … ja, könnte ich. Und es ist anstrengend, zu alldem nein zu sagen und dafür ja zu einer vierstündigen 13zehn Songliste, die ich in Dauerschleife laufen lasse, und zu einem Schreibtisch in einem zugegebenermaßen sehr komfortablen Hotelzimmer und zu einem Notebook und zu all den Worten und Ideen, die mir im Kopf herumgeistern. Sag ja zur Einsamkeit. Aber so ganz einsam bist du ja gar nicht. Dein Buch ist mit dir. So, genug gequatscht. Das nächste Kapitel wartet.
17.05.19, 08:09 Sandra Juhr
Irgendwo im Oberbergischen, zwischen dunklen Wäldern und regenschweren Wolken, fristeten zwei Autoren ihr Dasein und wussten nichts über die Existenz des jeweils anderen. Der eine stellte sein geplantes Buchprojekt in einer Buchhandlung im Heimaotort des anderen vor und diese stellte den Kontakt zwischen beiden her. So gelangte eine erste Geschichte aus dem Hause Kohlhaas in ein Buch aus dem Hause Juhr. Der Kampf um den Thriller-Thron im Oberbergischen begann und schnell wurde beiden Autoren klar, dass in der Kooperation die Kraft liegt. Nach insgesamt drei Projekten mit der Autorengruppe "Die Schreibweisen", die beide mitbegründeten, saß man zu viert am Tisch im Hause Juhr und überlegte eine neue Schandtat. Vier Autoren, vier Geschichten, alle miteinander verwoben...gute Idee. Es wurde geplotet was das Zeug hält und dann folgte eine Hiobsbotschaft auf die andere. Erst musste einer der beiden anderen Autoren, dann der nächste seinen Rückzug vermelden. So standen sie alleine da, die beiden Daniels. Jetzt erst Recht, lautet die Devise und ehrlich: Es ist gut so wie es ist. Die Idee, die Geschichten, die beiden Stile, die verbindenden Elemente, die Dankeschöns und vor allem, dieses geniale Buch. Es muss raus in die Welt! Seid dabei und seid mindestens so aufgeregt wie wir selbst. Und vor allem, wenn ihr uns nicht kennt und uns nicht vertraut...besucht eine unserer Lesungen. Termine findet ihr bald auf unserer HP! 13zehn Zwei Autoren - vier Geschichten - ein böses Ende "Die Realität ist die schlimmste aller Fantasien"