Crowdfunding beendet
Basierend auf dem bekannten Roman 1984 von George Orwell entwickelt die Bonner Regisseurin Christina Schelhas mit Schauspielstudierenden ein Theaterstück, welches die Bedeutung von Freiheit, Kontrolle und totaler Überwachung untersucht. Nicht zuletzt durch die aktuellen politischen Entwicklungen innerhalb unserer Gesellschaften, zeigt sich die Fragilität unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung.
1.505 €
Fundingsumme
27
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 1984
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 1984
 1984

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 22.02.18 19:34 Uhr - 31.03.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum März 2018
Mindestbetrag (Startlevel) 1.500 €

Mit ihrem Beitrag helfen sie jungen und engagierten Schauspielstudenten, ihre Leidenschaft weiterhin ausüben zu dürfen.

Kategorie Theater
Stadt Alfter

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Winston Smith ist der Protagonist der Handlung von George Orwells Zukunftsroman, der auch nach 68 Jahren nichts von seiner Aktualität verloren hat. Er ist Bürger eines Überwachungsstaates, welcher von einer totalitären Partei regiert wird. Mithilfe eines Tagebuchs, in dem er den Staat hinterfragt, einer Liebesbeziehung zu einer gleichdenkenden Frau und dem Beitritt in eine Widerstandsgruppe, versucht Winston diesem System zu entfliehen. Dieser Widerstand eines Individuums gegen ein politisches System, sowie die Frage nach der Freiheit des Menschen, stellen den Kern unserer Auseinandersetzung mit George Orwells legendärem Roman dar.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

In Zeiten ständiger Erreichbarkeit durch das Internet, Abhörskandalen, sowie neuen Massenbewegungen durch den Rechtspopulismus ist die in 1984 gezeichnete Welt aktueller denn je. Hierbei sehen wir uns als Schauspieler in der Verantwortung, diese aktuellen Formen der Freiheitsbedrohung im Kontext von Orwells Dystopie zu reflektieren und zu hinterfragen. So wollen wir mit 1984 eine Welt erschaffen, die genauso fasziniert wie sie schockiert. Ziel ist es auch, unser Stück an mehreren Orten Deutschlands spielen zu können, um viele Intendanten und Theatermacher zu erreichen. Zur Zielgruppe gehören Menschen jeden Alters, die in einer Gesellschaft leben, die näher an der Welt von 1984 dran ist, als man glauben möchte.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen innerhalb demokratischer Gesellschaftsordnungen und deren Anfälligkeit durch Populisten gilt es unsere Freiheit innerhalb der demokratischen Staatenordnung zu verteidigen. Dabei sind es vor allem Texte wie die von George Orwell, welche uns erinnern lassen, wie wertvoll die Freiheit ist, welche wir genießen können. Mit einer Förderung helfen sie uns dabei, dass Orwells Zukunftsroman mit seiner intensiven fotorealistischen Wirklichkeitsnähe sowie seiner politschen Brisanz nicht in Vergessenheit gerät. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, einen aktuellen Diskurs über Freiheit und deren Bedrohung anzuregen. Denn mit unserer Inszenierung wollen wir den Roman 1984 um einen Raum erweitern, in denen sich sowohl Darsteller als auch Zuschauer begegnen können, um ihre eigenen Gedanken zu entwickeln und zu äußern. Auf einer anderen Ebene bestärken sie uns als werdende Schauspieler, unsere gesellschaftliche Verantwortung als Künstler ernst zu nehmen und mithilfe theatraler Mittel politisch aktiv zu werden.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit ihrer Unterstützung könnten wir die wichtigen Themen des 1984-Stoffes einem breiteren Publikum zugänglich machen. So würden wir das Geld zum Einen für Gastspiele verwenden, um in verschiedenen Regionen Deutschlands unsere Bearbeitung von 1984 zeigen zu können. Zum Anderen würden wir mit dem Geld unser technisches Equipment, wie etwa eine Kamera, ein Keyboard oder Mikrofone aufstocken, welches die dystopischen Bilder von George Orwell in unserer Inszenierung neben dem Schauspiel zum Leben erweckt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Christina Schelhas (Regie)
studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim und Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Nach ihrem Studium war sie als Regieassistentin am Theater Bonn tätig, dort leitete sie den Jugendclub und realisierte Projekte in der Werkstattbühne. Außerdem assistierte sie u. A. am Maxim Gorki Theater, Schauspiel Köln und der Auckland Theater Company of New Zealand. Mit ihren Inszenierungen wurde sie u. A. an das Theater Bonn, in die Sophiensæle Berlin, zum Dramatikerfestival des Badischen Staatstheaters Karlsruhe und zum No Limits Festival eingeladen. In der Spielzeit 2015/16 inszeniert sie "Griff, der Unsichtbare" am Theater Marabu und realisiert das Projekt "Blut ist dicker als Wasser" am Theater Bonn.

Der dritte Jahrgang des Studiengangs Schauspiel der Alanus Hochschule

Dominik Schiefner (musikalische Beratung)

Georg Verhülsdonk (Sprechchor)

Norman Grotegut (Video)

Swantje Silber und Emilia Schenke (Hochschule für Bildende Kunst Dresden) (Ausstattung)

Geohwan Ju (Hochschule für Bildende Kunst Dresden) (Lichtdesign)

Peter Kronenberg und Marleen Wengorz (Regieassistenz)

Eine Schauspielproduktion in Kooperation der Alanus Hochschule, Brotfabrik Bühne Bonn und Rampe e.V., gefördert von der Stadt Bonn und mit freundlicher Unterstützung von RheinEnergie AG und der Sparda Bank.

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1984
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