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Projekte / Wissenschaft
20.000 strokes across the sea
Ein kleines Ruderboot - nur 4,70m lang, 1,20m breit - wird von der Insel Porto Santo in See stechen. Die kleine Insel liegt mitten im Atlantik. Bis zu zehn Meter hohe Wellen erwarten die beiden Ruderer. Mit ihrer Nussschale folgen sie dem Kanarenstrom Richtung Süden und werden nach 10 Stunden und ca. 20.000 Ruderschlägen die Insel Madeira erreichen. Mit der Aktion wollen Eran Davidson und Veit Quack auf die Gefahren steigender Meeresspiegel aufmerksam machen.
5.605 €
5.000 € Fundingziel
57
Fans
10
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 20.000 strokes across the sea

Projekt

Finanzierungszeitraum 22.10.13 13:19 Uhr - 22.01.14 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 5.000 €
Stadt Potsdam
Kategorie Wissenschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Mit 20.000 Schlägen über den Atlantik möchte ich auf die Folgen des steigenden Meeresspiegels aufmerksam machen. In einem kleinen Ruderboot werden wir uns meterhohen Wellen aussetzen und so die abstrakte Gefahr steigender Meeresspiegel konkret erleb- und begreifbar machen. Mit unserer gefährlichen Aktion werden wir mediale Aufmerksamkeit für ein wichtiges langfristiges Thema erzeugen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel der Aktion ist das Erreichen einer breiten öffentlichen Aufmerksamkeit für ein Thema, das sonst nur während (oder im unmittelbaren Nachgang) von Flutkatastrophen eine ausreichende mediale Aufmerksamkeit erfährt. Der tatsächlichen Gefahr steigender Meeresspiegel kann aber nur durch langfristige Planung begegnet werden. Hier gilt es ein Bewusstsein zu schaffen, das in politischer Meinungs- und Willensbildung münden soll. Dies erreichen wir durch öffentliche Vorträge und Diskussionen, die wir mit der fachkundigen Unterstützung von Experten wie Luis Costa (PIK) und Christoph Bals (Germanwatch) durchführen. Hierbei geht es vor allem um die Zusammenhänge von steigendem Meeresspiegel und notwendigen langfristigen Anpassungsmaßnahmen. Ziel unserer Aktion ist es, die öffentliche Diskussion über die Folgen des örtlich steigenden Meeresspiegels zu versachlichen und den Fokus auf Maßnahmen zu lenken, die tatsächlich den betroffenen Menschen zu Hilfe kommen. Aus unserer Sicht ist die langfristige Unterstützung durch Information und Prävention wesentlich sinnvoller und effektiver als nur die punktuelle Soforthilfe nach dem - im Grunde bereits generell vorhersehbaren - Katastrophenfall. Unser Projekt wurde bisher u.a bei folgenden Foren vorgestellt: Hasso Plattner Ventures Forum 2012, Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam 2012, ICCG - Think Forward Festival, Venedig (2012), proWissen Potsdam e.V. (2013). Durch eine breiter angelegte PR-Arbeit wird unsere zweite Expedition wollen wir 2014 eine noch größere Reichweite erzielen. Wir wollen erreichen, dass in mehreren bundesweiten Tageszeitungen und einem bundesweiten Fernseh-vollprogramm über unsere Aktion berichtet wird. Dadurch wollen wir das Thema "Meeresspiegelanstieg" positiv und breitenwirtksam kommunizieren. Nähere Infos zu unseren Themen finden Sie auf der Website von Germanwatch. http://germanwatch.org/sos

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Mit diesem vergleichsweise kleinen, aber spektakulären Projekt können wir in eine große mediale Aufmerksamkeit für das Thema steigender Meeresspiegel erzeugen. Gleichzeit haben wir in Kooperation mit Germanwatch eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die Menschen in Bangladesh die Möglichkeit bieten soll, sich langfristig auf die Konsequenzen steigender Meeresspiegel einzurichten und durch Planung entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Durch diese Aktion können also viele Menschenleben gerettet werden. Aus meiner beruflichen Erfahrung weiss ich, dass man etwas Besonderes unternehmen muss, um ein eher abstraktes Thema wie die "Konsequezen steigender Meeresspiegels" medial interessant zu machen. Wir wollen das Thema "steigender Meeresspiegel" mit der Lebenswirklichkeit normaler Bürger in Deutschland in Verbindung bringen. Die wenigsten Deutschen leben selbst unmittelbar an der Küste oder fühlen sich vom Meer bedroht. Wir sind normale Menschen mit normalen Jobs. Dadurch, dass wir uns selbst in Gefahr bringen und dem Ozean in all seiner unerbittlichen Gewalt ausliefern, bieten wir eine anregende Projektionsfläche für den Zuschauer. Wir besetzen das Thema mit positiven Emotionen: Spannung, Abenteuer, Herausforderung! Werte, die für jeden Menschen wichtig und nachvollziehbar sind.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld wird unsere Ruderaktion im Atlantik unterstützt. Hierbei geht es vor allem um Sicherheitsvorkehrungen die das Überleben der Ruderer sichern sollen. Das Vorhaben, mit einem so kleinen Boot, diesen Teil des offenen Ozeans zu befahren ist sehr gefährlich. Entsprechend sind bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zwingend erforderlich. Zu der Sicherheizsausrüstung gehören ein Beiboot mit Crew, sowie Sicherheitswesten und persönliche GPS-Ortungssysteme, was besonders wichtig ist, denn im Ozean kann man schnell verloren gehen.
In Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden, wird ein dezidierter Rettungsplan ausgearbeitet, der im Notfall die örtlichen Kräfte der maritimen Rettungsdienste aktiveren kann. Hier die Kosten im Detail:

Beiboot inkl. 2-MannCrew, Treibstoff.............................................1.400,00 EUR
Sicherheitsausrüstung bestehend
aus Sicherheitsweste, C02-Patronen, Signal- und GPS-Technik 1.200,00 EUR
Miete Satellitentelefon........................................................................200,00 EUR
Versicherung zur Kostendeckung für Havariefall............................200,00 EUR
Kosten für Genehmigungen der maritimen Behörden...................200,00 EUR
Bauliche Anpassungen am Ruderboot,
zur höheren Stabilität, zus. Auftriebskörper
Sicherungs-rigg..................................................................................1.800,00 EUR
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SUMME 5.000,00 EUR
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Damit sind alle Kosten für die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen abgedeckt.
Alle übrigen Kosten unserer Aktion werden von uns und unseren Projektpartnern getragen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich habe das Projekt als Privatman initiiert. Ich bin 42 Jahre alt und arbeite als akademischer Mitarbeiter an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf". Mein Ruderkamerad Eran Davidon aus Israel ist Mitgründer von Hasso Plattner Ventures. Er wird mit mir rudern. Die Aktion wird inhaltlich unterstützt von Germanwatch.

Partner

Die NGO Germanwatch e.V. unterstützt unser Projekt.

In der Reihe "Potsdamer Köpfe" berichteten wir über unser Projekt und die Folgen steigender Meeresspiegel

2012 konnten wir unser Projekt beim ICCG Think Forward Festival in Venedig vorstellen

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