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Projekte / Theater
43 Gründe
"Lieber Ed, noch eine Sekunde, dann hörst du ein lautes Rums. Du bist vermutlich oben, verschwitzt und allein. Statt zu duschen, liegst du mit gebrochenem Herzen auf dem Bett, jedenfalls hoffe ich das. Ich will dir sagen, wieso es aus ist, ich schreibe es dir in diesem Brief, die volle Wahrheit darüber, wieso es dazu gekommen ist. Und die Wahrheit ist, dass ich dich so sehr geliebt habe, verdammt nochmal." (Min Green)
Weimar
1.254 €
1.100 € Fundingziel
64
Fans
17
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.07.15 12:42 Uhr - 20.08.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Premiere am 4. September 2015
Fundingziel 1.100 €
Stadt Weimar
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Frei nach dem Roman „43 Gründe, warum es aus ist“ von Daniel Handler und Maira Kalman soll ein Theaterstück mit fünf jugendlichen SpielerInnen am stellwerk Weimar entwickelt werden.

Zur Handlung: Min mag Jazz, trinkt gerne Kaffee mit Extramilch und dreimal Zucker und ist eher der künstlerisch angehauchte Typ. Ed spielt Basketball, ist Co-Kapitän des Basketballteams der Schule und geht nach siegreichen sowie verlorenen Spielen sich betrinken mit seiner Mannschaft. Verbinden tun die beiden drei Worte: Ich liebe dich. Zwischen dem 5. Oktober und dem 12. November sagen sie es sich immer und immer wieder, ist es alles, was sie haben, woran sie denken, wofür sie leben, wofür sie brennen. Ihre Beziehung ist voller Höhenflüge und Talfahrten, voller Glücksmomente und Zurückweisungen, voll Bemühen und Enttäuschung. Als es aus ist, schreibt Min einen Brief an ihren Ex-Freund und gibt ihm all die Dinge zurück, die sie aufbewahrt hat aus ihrer gemeinsamen Zeit: Kinokarten, die Kronkorken ihres ersten gemeinsamen Getränks, einen geklauten Zuckerstreuer... Insgesamt 43 Gegenstände packt sie in einen großen Karton, den sie Ed vor die Tür knallt, zusammen mit dem Brief, in dem sie die ganze Geschichte noch einmal aufleben lässt.

Ein Stück über die Liebe, das erste große Verliebtsein, das Scheitern daran, das Wiederaufstehen und Weitermachen; aber nicht Romeo und Julia oder ein anderes ach-so-oft-da-gewesenes, verstaubtes Liebesdrama, sondern ein Stück von heute, aus dem Hier und Jetzt, so wie es jedem und jeder von uns passieren könnte und deshalb berührt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ziel ist es, eine Theaterinszenierung für den Spielplan des stellwerk Weimar zu schaffen.

Zielgruppe sind natürlich erst einmal uneingeschränkt alle Menschen, die Lust auf Theater, auf einen Theaterabend haben. Einen Fokus setzen wir dennoch: Es geht hier besonders um junge Menschen ab 12, 13 Jahren, diese abzuholen, ihnen etwas zu bieten, das sie kennen, eine "Lektüre", die sie selbst, aus eigenen Stücken, vielleicht schon gelesen haben und nicht, weil es auf dem Lehrplan steht.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Der Spielplan des stellwerk Weimar gestaltet sich aus Produktionen, in denen ausschließlich junge AkteurInnen ohne vorhergehende Theaterausbildung oder Ähnlichem freiwillig und ohne Gage mitwirken. Auch bei diesem Inszenierungsprojekt wird niemand auf irgend eine Weise bezahlt; wir machen das, weil wir Lust darauf haben, für die Sache an sich -- Theater mit Herzblut von jungen Menschen für junge Menschen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Den größte finanziellen Posten stellt die Bühne bzw. das Bühnenbild dar, welche bzw. welches wir selbst bauen werden (Bildmaterial folgt). Weiter müssen Requisiten, sowohl für die Proben als auch zuletzt für die Aufführungen, besorgt werden. Und schließlich sind da noch die Kostüme für die SpielerInnen.

Außerdem sollen die Reisekosten für Anne und Rafael beglichen werden, sodass die beiden nicht in die eigene Tasche greifen müssen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Rafael Ecker (21, geboren in Offenburg) arbeitete nach seinem Abitur als Freiwilliger im kulturellen Jahr im stellwerk Weimar. Sein Abschlussprojekt „Heute gibts keine Kreise mehr“, eine Stückentwicklung mit vier Jugendlichen und jungen Erwachsenen, kam dort insgesamt vier Mal zur Aufführung. Im darauf folgenden Jahr leistete er mehrere Regieassistenzen und -hospitanzen in Weimar am Deutschen Nationaltheater und am Schauspiel Stuttgart. Seit Herbst 2014 studiert er Szenische Künste in Hildesheim mit den Schwerpunkten Theater, Literatur und Musik.
Aus der Romanvorlage "43 Gründe, warum es aus ist" hat Rafael eine Textfassung erstellt und freut sich nun darauf, diese auf der Bühne verwirklichen zu dürfen und Regie zu führen.

Anne-Lena Fuchs (22, geboren in Bad Friedrichshall) verbrachte nach ihrem Abitur ein Jahr im FSJ Kultur auf dem Kunsthof in Friedrichsrode. Seit Herbst 2013 studiert sie in Halle an der Saale an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Lehramt in Kunst und Deutsch.
Anne-Lena wird für die Ausstattung, also Bühne und Kostüm, verantwortlich zeichnen und ebenso auf inhaltlicher Ebene mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Es spielen: Anna (13), Yara (14), Angelarij (15), Paula (17), Jendrik (18)

Das stellwerk Weimar ist ein Verein, der seit seiner Gründung 1999 (damals: DAS Jugendtheater e. V. im stellwerk) mit seiner Arbeit in der freien Theaterszene und auf dem Gebiet der kulturellen Jugendbildung und Soziokultur in Weimar und Thüringen aktiv ist.
Die Spielstätte des stellwerk befindet sich im Westflügel des Weimarer KulturBahnhof und versteht sich als ein Ort, an dem jeder und jede willkommen ist, Ideen und Phantasien umzusetzen, zu experimentieren und so das Medium Theater immer wieder neu zu entdecken und zu erfahren.
Das Ensemble besteht aus nichtprofessionellen, fast ausschließlich jugendlichen SpielerInnen, die unter professioneller Anleitung auf der Bühne agieren. Gleichzeitig gilt der Leitsatz, jungen Menschen die Chance zu geben, Projekte mit selbst gewählten Themen zu entwickeln und zu realisieren.
Mehr: www.stellwerk-weimar.de

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