Crowdfunding beendet
In einer wichtigen Umbruchphase seines Lebens wird Oskar von den Auswirkungen eines Traumas eingeholt und droht sich immer mehr in seiner Fantasie zu verlieren. "Abgespalten" ist unser praktisches Bachelor-Abschlussprojekt im Studiengang Media: Conception & Production an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden. Der ca. 15-minütige Kurzfilm soll als Drama/Thriller mit einem hohen ästhetisch/künstlerischen Anspruch realisiert werden. Für die Umsetzung benötigen wir eine Gesamtsumme von 10.000 €.
8.845 €
Fundingsumme
40
Unterstütz­er:innen
Elisa Palacios
Elisa Palacios Projektberatung "Das war eine fantastische Crowd-Finanzierungsrunde."
Datenschutzhinweis
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 Abgespalten
 Abgespalten
 Abgespalten
 Abgespalten

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 01.05.22 14:00 Uhr - 01.06.22 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juni 2022
Startlevel 2.500 €

Mit eurem Beitrag finanzieren wir die Nutzung hochwertiger Filmtechnik, eine detailreiche Gestaltung unserer filmischen Welt sowie die Auswertung auf Festivals.

Kategorie Film / Video
Stadt Wiesbaden

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Durch den traumatischen Suizid seines Vaters fühlt sich der 19-jährige Oskar geistig von seiner Umwelt abgespalten und fantasiert in erschreckend real scheinenden Tagträumen. Seit Oskar sein Abitur bestanden hat, weiß er nicht, was er aus seinem Leben machen soll und neben dem eintönigen Aushilfsjob im kleinstädtischen Café fühlt er sich nur während des Schwimmens wirklich lebendig.

Seine Mutter Kathrin ist eine erfolglose Künstlerin, die die familiäre Situation verdrängt und sich in ihrer Arbeit verliert. Als Oskars bester Freund Lasse ihn auch noch immer mehr vernachlässigt, sich lieber mit seiner Freundin Kiara beschäftigt und ihm schließlich verkündet, einen Studienplatz in einer anderen Stadt bekommen zu haben, steigert sich Oskars Angst, alleine gelassen zu werden, ins Unermessliche.

Schließlich droht Oskar, die Kontrolle über seinen Verstand zu verlieren und zuletzt bleibt unklar, ob eine grausame Tat Oskars bloße Einbildung oder bittere Realität ist…

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Als Zielgruppe sollen vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren angesprochen werden. Unser Protagonist Oskar wird neben dem Verlust seines Vaters auch noch mit den Erwartungen der Gesellschaft konfrontiert, einen konkreten Plan für seine Zukunft zu haben. Dies bietet gerade für die junge Generation ein hohes Identifikationspotential.

Abwehrmechanismen der Psyche aufgrund schlimmer Erlebnisse sind keine Seltenheit, doch wird über die Thematik selten offen gesprochen. Mit unserem Film möchten wir darauf aufmerksam machen, wie essentiell die ausreichende Aufarbeitung eines traumatischen Erlebnisses ist - gerade innerhalb einer Familie.

Stilistisch möchten wir den Film aus der Perspektive von Oskars fantasiereicher Psyche erzählen. Der künstlerische Wert des Films liegt darin, den Zuschauer immer wieder durch die Visualisierung Oskars morbider Wunschvorstellungen zu schocken. Die wiederholte Darstellung dieser Situationen lässt die Realität für Oskar und den Zuschauer immer mehr verschwimmen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Auch auf uns Studierende in einem eigentlich sehr praktisch orientierten Studiengang hat sich die Corona-Pandemie sichtbar ausgewirkt. Durch die andauernde Lockdown-Situation und die damit einhergehende Schließung der Hochschule war es uns in den letzten zwei Jahren kaum möglich, im Rahmen des Studiums ein praktisches Filmprojekt mit größerem Aufwand zu produzieren.

Für unseren Abschlussfilm können wir es nun kaum erwarten, endlich wieder einen Dreh mit einer tollen Filmcrew und motivierten Darsteller*innen möglich zu machen. Eure finanzielle Unterstützung hilft uns vor allem, ein so kostenintensives Kulturprojekt wie einen Film nach langer Zeit auf dem Papier endlich in die Realität umzusetzen.

Neben einer finanziellen Unterstützung freuen wir uns vor allem darüber, wenn ihr unser Projekt teilt und euren Freunden, Familien und anderen Bekannten davon erzählt, um eine noch größere Reichweite zu erzielen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Unser Abschlussfilm wird bereits finanziell durch die HAB-Hessen-Abschlussförderung unterstützt, was uns ermöglicht, grundlegende Kosten einer Filmproduktion zu decken. Bei erfolgreicher Finanzierung bekommen wir für unser Projekt noch mehr kreative Freiheit in allen Bereichen!

So können wir z.B. zusätzliches Filmequipment (individuelle Objektive, zusätzliche Lichter etc.) bei einem Filmverleih mieten.

Außerdem machen wir unsere Kolleg*innen aus den Departments Kostümbild, Maskenbild und Szenenbild glücklich, indem ihnen ein höheres Budget für individuelle Outfits, Requisiten etc. zur Verfügung gestellt wird, um den Look unseres Films möglichst authentisch zu gestalten.

Zusätzlich würden wir es gerne möglich machen, unseren Darsteller*innen für ihren Einsatz bei uns eine kleine Aufwandsentschädigung zahlen zu können.

Um den Film nach der Fertigstellung angemessen auszuwerten, entstehen weitere Kosten, z.B. für die Herstellung einer Kinomischung, eines DCP (Digital Cinema Package) und die Einreichung bei Filmfestivals.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind Lara (Kamera/Schnitt) und Daniel (Drehbuch/Regie), zwei angehende Filmemacher mit großer Ambition, das bestmögliche Ergebnis aus einem Projekt herauszuholen. Nach langer Studienzeit im Home-Office sind wir für unser finales Projekt Feuer und Flamme, endlich wieder einen Haufen kreativer Gleichgesinnter an einem Filmset zu versammeln, um gemeinsam ein Stück Filmmagie zu schaffen.

In den kommenden Monaten werden wir all unsere Energie in unseren Abschlussfilm stecken, um Oskars Geschichte qualitativ hochwertig zu erzählen. Dafür erhalten wir außerdem tatkräftige Unterstützung von kreativen jungen Filmemacher*innen aus ganz Deutschland in Gewerken wie Aufnahmeleitung, Licht, Kostümbild, Maskenbild u.v.m.

Für die Hauptrollen unseres Films konnten wir außerdem einige engagierte Darsteller*innen gewinnen, die uns dabei helfen, unsere Figuren zum Leben zu erwecken:

Camillo Guthmann, Schauspielstudent an der Folkwang Universität der Künste und ausgezeichnet mit der "Besten Schauspielerischen Leistung'' beim Jugendfilmpreis Baden-Württemberg 2021, wird die Hauptrolle Oskar übernehmen.

Petra Mott, ausgebildet an der Schauspielschule Mainz und bekannt aus dem Ludwigshafener Tatort als Polizeioberkomissarin Katja Winter, wird in "Abgespalten" die Rolle der Kathrin, Oskars Mutter, spielen.

Unterstützen

Kooperationen

Hochschule RheinMain

Unser Studiengang und unsere Hochschule ermöglichen es uns nicht nur, unseren Abschlussfilm zu realisieren, sondern stellen uns auch benötigte Filmtechnik zur Verfügung.

HAB-Hessen-Abschlussförderung

Vier Hochschulen aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie hFMA ermöglichen mit der „HAB-Hessen-Abschlussförderung“, herausragende Abschlussprojekte in Hessen finanziell zu unterstützen. Wir bedanken uns vielmals!

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Abgespalten
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