Crowdfunding beendet
Die Akademie für Alte Musik Berlin widmet sich dem Komponisten Paul Wranitzky (1756-1808). Als Komponist & Dirigent war Wranitzky einer der prägendsten Köpfe der Wiener Klassik. Doch von Wranitzky ist bislang viel zu wenig zu hören! Seine Sinfonie mit dem Beinamen „La Paix“ haben wir letztes Jahr mehrfach gespielt. Sie ist ein fesselndes Hörpanorama der französischen Revolution. Wir werden das fulminante Werk mit weiteren Werken Wranitzkys auf CD präsentieren. Wir bitten dafür um Ihre Mithilfe!
15.250 €
Fundingsumme
134
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Brillante Crowd-Finanzierungsrunde, ich bin gespannt wie es mit diesem Projekt weitergeht."
Datenschutzhinweis
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 Die andere Wiener Klassik: Akamus spielt Paul Wranitzky
 Die andere Wiener Klassik: Akamus spielt Paul Wranitzky
 Die andere Wiener Klassik: Akamus spielt Paul Wranitzky
 Die andere Wiener Klassik: Akamus spielt Paul Wranitzky

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 02.02.21 09:25 Uhr - 14.03.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2021
Kategorie Musik
Stadt Berlin

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wenn man an die Wiener Klassik denkt, denkt man vor allem an Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert, doch das Musikleben Wiens jener Zeit war viel reicher. Paul Wranitzky war einer der prägendsten Köpfe der Wiener Klassik. Der heute erst wiederzuentdeckende Komponist war auch ein berühmter Dirigent und Geiger – und ist heute nahezu vergessen.

Wranitzky war mit Haydn, Mozart und Beethoven in Freundschaft verbunden: Beethovens erste Sinfonie brachte er ebenso zur Uraufführung wie er auf Wunsch des Komponisten Haydns „Schöpfung“ leitete.

Fast zwei Jahrzehnte lang prägte Wranitzky zudem als Konzertmeister und Leiter des Wiener Hofopernorchesters das Musikleben der Stadt.

Als Komponist war er viel gespielt und setzte Maßstäbe. Seine Oper „Oberon“ sollte ein Vorbild für Mozarts „Zauberflöte“ werden. Und seine „Grande sinfonie caractéristique“ mit dem Beinamen „La Paix“ ist ein fesselndes Tongemälde der französischen Revolution, ein klingendes Echo der Marsch- und Schlachtenmusik seiner Zeit.

Die CD entsteht unter der Leitung von Akamus-Konzertmeister Bernhard Forck und präsentiert folgende Werke:


- Ouvertüre zur Oper „Oberon“
- Symphonie in d-Moll "La tempesta"
- Symphonie in D-Dur op.36
- „Grand Symphonie caractéristique pour la paix avec la République Française“ in c-Moll, op. 31

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit der CD kommen Klassik-Fans weltweit in den Genuss, den Komponisten Paul Wranitzky in einem fesselnden musikalischen Porträt neu zu entdecken.

Die Akademie für Alte Musik Berlin knüpft mit dieser CD an seine Beschäftigung mit der Musik der Wiener Klassik an, für die das Ensemble vielfach international ausgezeichnet wurde.

Immer wieder hat sich das Ensemble zudem mit Entdeckergeist für Komponisten eingesetzt, die heute zu Unrecht vom Kanon der Klassik verdrängt worden sind.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Angesichts der Corona-Pandemie ist das Konzertleben zum Stillstand gekommen. Es gibt derzeit (Stand: Februar 2021) keine Möglichkeit, abzusehen, wann ein normaler Konzertbetrieb wieder möglich ist. Die Musikerinnen und Musiker unseres Ensembles können dank dieser CD-Aufnahme ihre künstlerische Arbeit fortsetzen.

CD-Produktionen sind kostenintensiver als Konzerte und daher heute oftmals nur durch die Beteiligung mehrerer Partner zu schultern. Für die technische Seite haben wir Deutschlandfunk Kultur und das CD-Label Rondeau gewinnen können.

Doch nur dank Ihrer Unterstützung kann die CD-Aufnahme erfolgreich durchgeführt werden.

Ihre Unterstützung wird durch eine Vielzahl an Dankeschöns belohnt!
Sie können auch eine Spendenbescheinigung erhalten, dann wählen Sie bitte das Feld "Freie Spende" oder eines der als "Einfach Dankeschön" bezeichneten Felder.
Bei der Wahl eines Dankeschöns mit CD (CD, signierte CD oder CD- Überrraschungspaket) sowie bei Wahl der Dankeschöns "Ihr Name im CD-Booklet" sowie "Probenbesuch" kann leider aus rechtlichen Gründen keine Spendenquittung erfolgen,

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld wird eine mehrtägige CD-Produktion unterstützt.
Hierfür fallen Kosten an – von den Honoraren für Musiker bis hin zu Mieten von Probenraum und Tonstudio, sowie Reisen und Hotelkosten, zudem Organisationskosten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Akademie für Alte Musik Berlin ist eines der weltweit führenden "Originalklang"-Orchester, das sich dem 'historisch informierten' Musizieren verschrieben hat.
Man hört es sofort: So wird beispielsweise auf historischen Instrumenten oder Nachbauten musiziert - mit einem besonders sprechenden und faszinierend vitalen Orchesterklang, der sich deutlich vom Klang moderner Symphonieorchester unterscheidet.

Akademie für Alte Musik Berlin

1982 in Berlin gegründet, gehört die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz Akamus) heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester und kann auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte verweisen.
Ob in New York oder Tokyo, London oder Buenos Aires: Akamus ist ständiger und vielgefragter Gast auf den wichtigsten europäischen und internationalen Konzertpodien. Im Kulturleben Berlins ist das Ensemble ein zentraler Pfeiler. Seit über 30 ]ahren gestaltet das Orchester eine eigene Abonnement-Reihe im Konzerthaus Berlin, seit 1994 prägt seine musikalische Handschrift das Barockrepertoire an der Berliner Staatsoper. Mit einer eigenen Konzertreihe ist das Ensemble seit 2012 zudem regelmäßig im Münchener Prinzregententheater zu Gast.

Das Ensemble musiziert unter der wechselnden Leitung seiner Konzertmeister Bernhard Forck, Georg Kallweit und Stephan Mai sowie ausgewählter Dirigenten. Besonders mit René Jacobs verbindet das Ensemble eine enge und langjährige künstlerische Partnerschaft. Darüber hinaus leiteten in jüngster Zeit Emmanuelle Haim, Bernard Labadie, Paul Agnew, Diego Fasolis, Fabio Biondi und Rinaldo Alessandrini das Orchester.

Hervorzuheben ist die kongeniale Kooperation mit dem RIAS Kammerchor, von deren Qualität zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen zeugen. Zudem pflegt das Ensemble eine enge Zusammenarbeit mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks.
Mit international renommierten Solisten wie Isabelle Faust, Alexander Melnikov, Anna Prohaska, Michael Volle und Bejun Mehta arbeitet Akamus regelmäßig zusammen. Aufnahmen des Ensembles wurden mit allen bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet, darunter Grammy Award, Gramophone Award, Diapason d'Or und der Preis der Deutschen Schallplattenkritik.


Bernhard Forck, Konzertmeister & Leitung

Seit seinem fünften Lebensjahr hat sich Bernhard Forck der Violine verschrieben. Dem Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Professor Eberhard Feltz folgte 1986 ein Engagement am Berliner Sinfonie Orchester, beides begleitet von einem ausgeprägten Interesse für die Alte Musik, das ihn u.a. zu Nikolaus Harnoncourt an das Mozarteum Salzburg führte.

Seine Mitgliedschaft in der 1982 gegründeten Akademie für Alte Musik Berlin, wo er auch einer der Konzertmeister ist, steht in der Konsequenz seiner intensiven Beschäftigung mit der historischen Aufführungspraxis. Mit Akamus gastiert Bernhard Forck regelmäßig in den musikalischen Zentren Europas. Tourneen führten ihn in den Nahen Osten, nach Japan, Südostasien, Australien, Nord- und Südamerika.

Seiner solistischen Karriere kommt er insbesondere als Mitglied der Berliner Barock Solisten nach. CD-Produktionen und internationale Gastspiele dokumentieren auch hier sein künstlerisches Renommee, das auch zahlreiche pädagogische Verpflichtungen wie z.B. an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin umfasst. – Um sich auch der späteren Musik, insbesondere der Neuen Wiener Schule zu widmen, gründete er 1995 das Manon-Quartett Berlin.

Über viele Jahre arbeitete Bernhard Forck mit dem Händelfestspielorchester Halle eng zusammen, von 2007 bis 2019 war er dessen Musikalischer Leiter. Über die Konzerte hinaus war er bei den Händel-Festspielen auch künstlerisch für die Konzertreihe Händel zu Hause verantwortlich.

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Die andere Wiener Klassik: Akamus spielt Paul Wranitzky
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