Crowdfunding beendet
ak – analyse & kritik ist die Zeitung für linke Bewegungen in Deutschland, aber unsere Website sieht aus wie 1993. Does it spark joy? Eindeutig nein. Deshalb bauen wir endlich eine neue! Das kostet 50.000 Euro – um die Website und ein dazu passendes Redaktions- und Abosystem zu programmieren und eine Onlinestelle zu finanzieren. Als kleines Kollektivprojekt ist ak notorisch knapp bei Kasse. Deshalb brauchen wir deine Unterstützung.
51.864 €
Fundingsumme
966
Unterstütz­er:innen
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberatung "Brillante Crowd-Finanzierungsrunde, ich bin gespannt wie es mit diesem Projekt weitergeht."
Datenschutzhinweis
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 09.09.19 11:43 Uhr - 15.10.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2019/2020
Startlevel 35.000 €

Mit 35.000 € können wir die Homepage und das dafür notwendige neue Redaktionssystem und Aboprogramm entwickeln und gestalten lassen.

Kategorie Journalismus
Stadt Hamburg

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

ak analysiert die Übel des Kapitalismus ohne die ideologischen Scheuklappen der bürgerlichen Medien. Wir betreiben Journalismus nicht als Selbstzweck oder für den Profit. Uns geht es darum, linke, antirassistische, feministische, soziale Bewegungen voranzubringen: durch gute Analysen, relevante Debatten, durch Perspektiven von Bewegungen aus anderen Ländern. Deshalb abonnieren immer mehr Menschen unsere Zeitung.

Das alles findet allerdings hauptsächlich offline statt. ak erscheint einmal im Monat, auf www.akweb.de veröffentlichen wir einige Artikel aus der Printausgabe. Aber die Website ist alt und schwer zu bedienen. Das ist schade wegen der Reichweite. Es ist schade wegen der Aktualität. Und es ist schade, weil die Rechte sich im Internet breit macht, während die radikale Linke dort ein Schattendasein führt. Damit das in Zukunft anders wird, brauchen wir eine neue Website! Außerdem wollen wir, dass unsere Abonnent*innen alle ak-Inhalte endlich auch digital lesen können.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir wollen die Reichweite linker Analyse und Kritik erhöhen. Wir wollen uns schneller in Debatten einmischen. Wir wollen eine Website, die uns erlaubt, mit anderen linken Medienprojekten zu kooperieren. Kurz: Wir wollen mit deiner Unterstützung ein Medium schaffen, das die Linke heute braucht: radikal, kritisch, solidarisch.

Mit deiner Unterstützung? Ja. Denn wir haben keine reichen Förderer, erhalten kein Geld von Parteien oder anderen Organisationen. 90 Prozent unserer Einnahmen kommen aus Abos. Der Rest aus dem Zeitungsverkauf im Buchladen, aus Anzeigen oder Spenden. Unsere Auflage steigt, aber was wir einnehmen, wird durch die Ausgaben weitgehend aufgefressen. Und dabei zahlen wir uns selbst schon wirklich wenig. Kurz: Die Unabhängigkeit hat ihren Preis.

Dir sind linke Medien wichtig, du willst, dass die Rechte gestoppt, der Klimawandel aufgehalten und der Kapitalismus auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt wird? Dann ist das ak-Crowdfunding eine gute Geldanlage. Gesellschaftliche Veränderungen brauchen Bewegung, und Bewegungen brauchen gute, radikale und kritische Medien, auch online – dafür brauchen wir deine Unterstützung.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil du ak zwar im Abo hast, aber gern auch auf langen oder kurzen Zugfahrten lesen würdest – auf dem Tablet oder Smartphone. Weil du dir mehr Reichweite für feministische und antirassistische Inhalte wünschst! Weil bei uns Leute zu Wort kommen, die sonst wenig Gehör finden. Weil du uns auf Facebook, Twitter oder Instagram folgst, aber dich nicht zu einem Printabo durchringen kannst. Weil du findest, eine Website könnte im Jahr 2019 schon mal Videos einbinden. Oder Tweets. Oder überhaupt Bilder haben. Weil du deinem Date gern deinen letzten ak-Artikel schicken würdest, ohne dass es unseriös wirkt. Weil du ak sowieso liest, no matter what! Weil du schon seit Jahren auf das Digital-Abo wartest. Weil du einfach lieb bist.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit 35.000 Euro bezahlen wir die Programmierung der Website und die Neuprogrammierung unseres Redaktionssystems und des Aboprogramms. Damit du ak in Zukunft auch digital abonnieren kannst.

Mit 50.000 Euro können wir außerdem eine neue Onlineredaktionsstelle für mindestens ein Jahr finanzieren. Die brauchen wir, weil wir schon mit der Zeitungsproduktion voll ausgelastet sind. Außerdem holen wir, wenn ihr 50.000 Euro spendet, den Großteil der Crowdfundigkosten (für Flyer, Prämienversand, Video, Plattformgebühren etc.) wieder rein. Jeder Euro mehr erhöht unsere Planungssicherheit und garantiert, dass wir auch 2021 die Onlineredaktion bezahlen können.

Wer steht hinter dem Projekt?

ak – analyse & kritik ist eine Monatszeitung für linke Debatte und Praxis. Uns gibt es seit 48 Jahren. Damit gehört ak zu den wenigen linken Medienprojekten, die sich seit den 1970ern gehalten und erneuert haben. Heute sind unsere Redakteur*innen zwischen 28 und 67 Jahre alt. Unsere Schwerpunktthemen sind Rassismus, Feminismus und Antifaschismus, Klassenkämpfe, Klimakollaps und Kapitalismus sowie soziale Bewegungen weltweit. Uns ist wichtig, dass sich diese Ausrichtung in unseren Texten widerspiegelt, weshalb wir für Artikel in der Zeitung eine Frauenquote von mindestens 40 Prozent haben und Wert darauf legen, auch Beiträge von Linken aus anderen Teilen der Welt zu publizieren.

ak hat momentan eine Auflage von knapp 6.000 Exemplaren und erscheint monatlich mit wechselnden Schwerpunktthemen auf 36 Seiten.

Wir sind ein Kollektivprojekt. Das heißt, wir gehören keinem großen Verlag. Wir haben keine Chefs und entscheiden alle wichtigen Dinge gemeinsam. ak, das sind heute Nelli Tügel, Guido Speckmann, Hannah Schultes, Paul Dziedzic, Jens Renner, Maike Zimmermann und Jan Ole Arps (alle Redaktion), Renate Möller (Layout), Hannah Eberle (Geschäftsführung), Hans-Hermann Teichler (Vertrieb). Beim Crowdfunding unterstützt uns Bahar Sheikh, die bis vor kurzem auch in der Redaktion war. Außerdem wirken an ak mit: Wibke Hitzwebel (Buchhaltung), Hans-Jürgen Rutenberg und Andreas Homann (im Layout) und unsere Technik-Support-Crew, die Korrekturleser*innen, natürlich die vielen Autor*innen und last but not least: ihr, unsere Leser*innen!

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