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Projekte / Theater
Alice im Wunderland 2013 - Sommertheater auf Thüringer Burgen & Schlössern
Alice im Wunderland 2013: Ein Sommertheaterabend im Grenzbereich. Tanz und Spiel, maskenhafte Zerrbilder und pure Lust am Absonderlichen, machen die Inszenierung des Regisseurs Stefan Kreißig zu einem ganz besonderen Erlebnis, zu einem Kinderstück für Erwachsene. Durchgeführt wird das Projekt von dem Thüringer Verein Reaktionsraum e.V. Weitere Informationen unter: www.reaktionsraum.de
Saalfeld/Saale
1.225 €
800 € Fundingziel
47
Fans
14
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Alice im Wunderland 2013 - Sommertheater auf Thüringer Burgen & Schlössern

Projekt

Finanzierungszeitraum 22.08.13 16:30 Uhr - 30.09.13 23:59 Uhr
Fundingziel 800 €
Stadt Saalfeld/Saale
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Alice im Wunderland 2013 - Sommertheater auf Thüringer Burgen und Schlössern
frei nach Lewis Carroll

Sie wusste es einfach nicht besser: Alice, mitten in der Lebenskrise, lässt sich von einem Kaninchen
verführen und rutscht prompt hinein ins Wunderland. Dort begegnet sie allerlei skurrilen Gestalten.
Da ist der Hutmacher. Psychotisch geworden, weil er mit Blei und Quecksilber die Hüte feiner
Herren kreiert, weiß er nie recht was er sagt. Sein Pendant, der Kaninchen-Märzhase-Mutant  nicht
eben der freundlichste  ist immer auf der Suche nach der nächsten Möhre. Die Zeit verliert er dabei
ständig aus den Augen. Ein Dodo, die piepsende Manga-Maus, der phlegmatische Schläfer, die irren
Zwillinge, von denen der eine nicht recht weiß, was der andere tut, und der Autor selbst,
komplettieren die Welt in der sich Alice mit einem Mal zurecht finden muss. Die Chef-Königin ist gar
nicht amüsiert: Es läuft ja alles aus dem Ruder  und wer ist schuld? Natürlich die Neue. Aber die
Herrscherin will nicht nur Alice, sondern gleich die ganze Truppe enthaupten lassen. Dabei ist es
doch gerade jetzt so unerlässlich wichtig, dass Alice bloß den Kopf nicht verliert...

Alice im Wunderland 2013: Ein Theaterabend im Grenzbereich. Tanz und Spiel, maskenhafte
Zerrbilder und pure Lust am Absonderlichen, machen die Inszenierung des Regisseurs Stefan
Kreißig zu einem Kinderstück für Erwachsene. Alice tritt auf als erwachsene Frau in den besten Jahren und findet sich plötzlich in ihrem eigenen Innenleben wieder. Eine Welt die sie selbst geschaffen hat, die sie zwingt, sich zu fragen: Wer bin ich und was soll das
hier?
Auch in diesem Jahr arbeiten wir eng mit der Lebenshilfe Saalfeld-Rudolstadt zusammen. In
Tableaux Vivants stilisierter Alltagssituationen, blitzen die Darsteller der Lebenshilfe immer wieder
auf und funken den Gestalten des Wunderlands damit gehörig dazwischen.

Die märchenhaften Kulissen der Thüringer Schlösser und Burgen im Rücken, darf sich der
Zuschauer entführen lassen, das Kind in sich wieder entdecken, lachen und sich einfach mal nur
treiben lassen. Die ratio ruht - einen kostbaren Abend lang. Im Besten Fall, so hoffen wir, wird der
Zuschauer am Ende ein kleines Fleckchen Wunderland sein eigen nennen dürfen und mit zu sich
nach Hause nehmen können...

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Sommertheater "Alice im Wunderland 2013" tourt im August durch ganz Thüringen und bespielt die Thüringer Burgen und Schlösser. Das Projekt verfolgt zwei Ziele. Zum einen geht es darum, einen schönes Sommertheater zu schaffen, dass an ungewöhnlichen Orten ein möglichst buntes Publikum anspricht. Zielgruppe ist ganz klar die Thüringer Bevölkerung, vor allem aus der jeweils direkten Umgebung der einzelnen Spielorte. Zum anderen verfolgt der Reaktionsraum e.V. das Ziel freie Kulturarbeit zu fördern und in der Zusammenarbeit mit beispielsweise dem Lebenshilfewerk Saalfeld/Rudolstadt Menschen zusammenzubringen, die sonst eher selten in diese Art von Kulturarbeit eingebunden werden. Damit soll die Sensibilität für die unterschiedlichen Gruppen, Vereine und Netzwerke in Thüringen erhöht werden und ein dauerhafter Link zwischen den Darstellern, Schauspielern, dem Team und der jeweiligen Institution sowie letztlich auch dem Publikum geschaffen werden.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Der Verein führt das Sommertheater nun im vierten Jahr in Folge erfolgreich durch. Damit zeigt sich bereits, dass das Anliegen des Vereins Reaktionsraum e.V. auf Zuspruch stößt: Thüringer Burgen und Schlösser bespielen, Kulturarbeit in Thüringen leisten und verschiedenste Institutionen Thüringens dauerhaft in der Arbeit an konkreten Projekten vernetzen.
Bemerkenswert ist, dass mit jedem Jahr ein weiterer Baustein in Richtung Professionalisierung hinzukommt und das Projekt selbst auch über die Grenzen Thüringens hinaus an Zuspruch und Unterstützung gewinnt. Damit steigen selbstverständlich auch die Kosten. In diesem Jahr wird zum ersten Mal mit Videoprojektionen, Masken und einem aufwendigen Bühnenbild gearbeitet. Mehr dazu erfahren Sie unter der Rubrik Verwendungszweck der Zuwendungen.
Das Sommertheater ist in der Region schon fester Bestandteil der Kulturlandschaft geworden. Zahlreiche Unternehmen, das Ministerium für Bildung, Kultur und Soziales sowie diverse Privatpersonen sehen bereits das Potential des Projektes und unterstützen es mit Sach-, Dients- und Finanzleistungen. Wir hoffen sehr, weitere Sponsoren zu finden, die das Projekt mit ihren Zuwendungen auf die nächste Stufe der künstlerischen Arbeit heben.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

In diesem Jahr sind unerwartet Kosten in folgenden Bereichen aufgetreten: Video, Masken und Programmheft.

Die Darsteller des Lebenshilfewerkes Saalfedl/Rudolstadt sind in diesem Jahr nicht in der Lage die aufwendige und aufreibende Tour durch Thüringen mitzumachen. Dennoch sind sie für uns fester Bestandteil des Teams. Um die Zusammenarbeit doch zu realisieren, arbeiten wir in diesem Jahr mit Projektionen: Die Darsteller blitzen immer wieder in kleinen Tableaux Vivants stilisierter Alltagssituationen auf um damit den Kontrapunkt für die chaotische Figurenwelt des Wunderlandes abzubilden. Für die Realisierung müssen wir einen Filmer, das Videomaterial, Kamera und Schnittplatz bezahlen. Das wird der erste Posten sein, der mit der hoffentlich erfolgenden Unterstützung durch das CrowdFunding bestritten wird.

Der nächste Posten betrifft die Maskenarbeit. Um den Figuren der Wunderwelt eine Körperlichkeit zu geben, die auf vielen Ebenen dem gewohnten Bild entgegensteht, wird in diesem Jahr mit aufwendigen Masken gearbeitet, die zum Teil den gesamten Körper einbeziehen. Die Künstlerin Anne Schwing wird die Masken kreieren. Neben ihrer Gage, müssen wir Materialien sowie Fahrten und Unterkunft stellen.

Der letzte Posten betrifft das Programmheft. In diesem Jahr wird den Zuschauern ein kleines Heft mitgegeben werden, das etwas aufwendiger gestaltet, dem Zuschauer die Wunderwelt näherbringen soll. Es ist insofern als Teil der Inszenierung zu verstehen, da es zum einen einige Lücken schließen wird, zum anderen aber auch weitere Türen öffnet. Es ist die Mitgift des Wunderlandes und seiner Bewohner an den Zuschauer - damit jeder ein Stück dieser Welt mit nach Hause nehmen kann.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt wird nun das vierte Jahr in Folge von den Theatermachern des Thüringer Vereins "Reaktionsraum" durchgeführt.

Hauptverantwortlicher ist auch in diesem Jahr der Regisseur und Schauspieler Stefan Kreißig. Geboren in Berlin, absolvierte er dort Abitur und Kochlehre, um dann die Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien anzutreten. Nach dem Abschluss hatte er Engagements an verschiedenen Theatern, u.a. Volkstheater Wien, badisches Staatstheater Karlsruhe, Thüringer Landestheater Rudolstadt. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler realisierte er auch eigene Regiearbeiten, u.a. Herr der Fliegen und LENZ am badischen Staatstheater. 2010 inszenierte er Hamlet2010, 2011 Nibelungen2011 und 2012 RomeoundJulia2012.

Die Schauspieler sind: Kirsten Burger (www.kirstenburger.de), Benjamin Elstner (www.benjaminelstner.de), Aischalina Löbbert (www.aischalina.de), Anne Noack (www.anna-noack.de/2.html), Anton Pohle (www.antonpohle.wordpress.com) und Jessica Schwahn (https://www.facebook.com/jessica.schwahn).

Text und Dramaturgie übernimmt in diesem Jahr Mia Häfer. Neben dem Studium der Germanistik, Soziologie und Psychologie in Jena arbeitete sie 2011-2013 als Dramaturgieassistentin am Theaterhaus Jena. Sie übernahm Dramaturgien unter anderem für "Weiße Nächte" (Regie: Mathias Znidarec) und "Der Bär" (Regie: Mathias Znidarec) am Theaterhaus Jena. 2012 übernahm sie die Co-Dramaturgie für "The Glory of Living" (Regie: Moritz Schönecker) am Theaterhaus Jena und hatte die Regieassistenz für das Sommertheater "Romeo und Julia 2012) inne. 2013 veröffentlichte sie die Erzählung "Oleks Honig" (VRV) und schrieb das Kurztheaterstück "C frisst A" und bearbeitete "Bahnwärter Thiel" für die Bühne. Sie ist Mitbegründerin des Schreibkollektivs "AlLeG" (2009) und des Künstlerkollektivs "FilouWas!" (2012).

Anne Schwing ist bildende Künstlerin und wird in diesem Jahr die Masken kreieren und die Bühne gestalten. Auf www.anneschwing.de finden Sie weitere Informationen zu ihr und ihrer Arbeit.

Charlotte Keck übernimmt in diesem Jahr die Produktionsleitung. 1990 geboren, studiert sie im Master of Arts Kulturmanagement an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und lebt in Jena. Sie sammelte bereits zahlreiche Erfahrungen in der Theater- und Festivalproduktion, als auch im Projektmanagement.

Die Technische Betreuung erfolgt durch Wolfgang Schadow. 1985 in Jena geboren, studierte er Medientechnik an der FH Köln. Seit 2009 ist er als freiberuflicher Tontechniker tätig. Unter anderem war er Produzent der Globalbassgruppe "Trez Unidoz" und Teil des DJ-Duos "Laut und Illegal."

Mathias Kluge, frisch von der Schule übernimmt die Regieassistenz beim Sommertheater "Alice im Wunderland 2013". Es ist seine erste Assistenz bei einem professionellen Theaterprojekt.

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