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Projekte / Kunst
"Bittersüß - A Piece of Candy" is getting dressed
Unser abendfüllendes Tanzstück ,Bittersüß • A Piece of Candy‘ hat am 22. Januar 2016 Premiere im Theaterforum Kreuzberg, Berlin. Mit Christin Noel haben wir eine wundervolle Person und talentierte Kostümdesignerin gefunden, die unsere Kostüme entwerfen und fertigen wird. Leider fehlt uns das notwendige Budget, um die Kosten für Honrar und Materialien zu decken. Für eure Unterstützung belohnen wir euch mit tollen Dankeschöns!
Berlin
1.007 €
800 € Fundingziel
28
Fans
22
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 16.11.15 12:11 Uhr - 17.12.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 18.12.2015 - 14.02.2016
Fundingziel 800 €
Stadt Berlin
Kategorie Kunst

Worum geht es in dem Projekt?

Mit unserem aktuellen Tanzstück ,Bittersüß • A Piece of Candy‘ fokussieren und fatalisieren wir die süße Lust.
Am eigenen Körper und Geist erproben wir emotionale Zuckerzustände. Indem wir während des Probenprozesses drei Monate lang auf Zucker verzichteten, manipulierten wir unser Verlangen und vorherige Maßlosigkeit, durchlebten Gefühle der Abhängigkeit und Kontrolle sowie Momente von Stress und phasenweise Entwöhnung. Das Experiment dokumentierten wir in einem Blog:
https://tanzmitdemzuckerteufel.wordpress.com/

Innere Zerrissenheit vereint uns beide im Kampf zwischen sinnlichem Genuss und Selbstbeherrschung. Die Süßigkeit wird zum Objekt der Begierde und gleichzeitig zum Antagonisten, der das Dasein und Handeln unserer Bühnencharaktere unterschiedlich vereinnahmt.

Ausschnitt aus der Choreografie:

https://vimeo.com/128785885

Seit Februar 2015 beschäftigen wir uns mit dem "Zuckerproblem", recherchieren und proben. Wir haben bereits unterschiedliche Ausschnitte und Versionen auf Festivals und Showings gezeigt. Aus dem Prozess ist nun ein fast fertiges Bühnenstück entwachsen, für das uns noch unsere "Traumkostüme" fehlen.

Die Premiere von ,Bittersüß • A Piece of Candy‘ wird am 22.01.2015 im Theaterforum Kreuzberg stattfinden. Den Abend gestalten wir zusammen mit der spanischen Choreographin Sonia Rodriguez, die ihr mehrfach ausgezeichnetes Stück ,Caos‘ zeigen wird. http://www.ciasoniarodriguez.com/en/REPERTORY/caos_en.html

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Primäres Ziel ist es, eine auf allen Ebenen hochqualitative Produktion zu realisieren. Da zu unserer Choreographie keine Alltagskleidung von der Stange passt, brauchen wir ein Kostüm, das unsere Ideen und Inhalte widerspiegelt. ,Bittersüß‘ spielt in einer Phantasiewelt der Verlockung und Besessenheit, mal sind wir Mensch, mal Maschine, mal fremdartige Wesen. Jeans und T-Shirt sind da einfach fehl am Platz.
Ziel unserer Arbeit ist es, über themenspezifische Tanzstücke eine Brücke zwischen dem oft schwer greifbaren Zeitgenössischem Tanz und seinem Publikum zu schlagen. Die meisten von uns kennen den Reiz der süßen Verführung, erliegen ihr regelmäßig und fragen sich immer wieder, warum es so schwer ist, maßvoll zu genießen. Durch den Tanz werden die Emotionen für jeden sichtbar und nachfühlbar. Dabei setzen wir auf eine transparente Arbeitsweise und geben regelmäßig Einblick in unseren Prozess.
Deshalb richtet sich diese Kampagne an alle, die Interesse und Berührungsstellen bei Worten wie Verlangen, Genuss, Maßlosigkeit, Sucht, Disziplin und Kontrollverlust empfinden.
Ebenso an alle Tanz- und Kunstliebhaber, an alle Naschkatzen jeglicher Couleur und an alle Menschen, die uns am Start unserer choreografischen Laufbahn unterstützten möchten.
Natürlich auch an alle Freunde des guten Geschmacks, die eine faire und auf Qualität ausgerichtete Süßigkeitenindustrie befürworten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Du solltest dieses Projekt unterstützen...

...weil wir uns wirklich Mühe geben!
...weil es uns so möglich ist, ein Netzwerk von Künstlern aufzubauen, das sich gegenseitig finanziert.
...weil wir die Berliner Tanzszene bereichern.
...weil wir bereits viel in Eigenleistung finanziert haben (von Proberaummiete, Bonbons, Goldfolien, über Kuchen, Papiertüten, Social-Media-Weiterbildung u.v.m.).
...weil die Bewerbung für ein Stipendium leider nicht geglückt ist.
...weil man ist, was man isst.

...damit unsere Kostümdesignerin ein halbwegs angemessenes Honorar erhält.
...damit wir die Choreographen von morgen und nicht "von gestern" werden.
...damit wir uns als Kollektiv etablieren können.
...damit wir nicht schlecht bekleidet auf der Bühne stehen. Nackt wäre ja noch schöner!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung werden wir mit dem Geld das Honorar für unsere Kostümbildnerin sowie Materialkosten für Stoffe etc. bezahlen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Christin Noel - Kostümdesign
Sinja Maucher und Annekatrin Kiesel - white.spot.kollektiv/ Tanz&Choreographie

Christin Noel arbeitet in erster Linie als Kostümdesignerin, insbesondere für Tanz und Theater.
Geboren und aufgewachsen in der Nähe von Dresden geht sie 2008 an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, um Modedesign zu studieren.
Zur ersten Annäherung mit Tanz-Performance und Kostüm kommt es während ihres Auslandssemesters an der Kunsthøgskolen i Oslo in Norwegen. Im Zuge eines Praktikums in der Kostümabteilung von ‚Sasha Waltz & guests’ sammelt die Designerin weitere Erfahrungen in diesem Bereich.
Zusammenarbeiten mit Tänzern und der Choreographin Irene Cortina entstehen im Umfang ihres BA-Projekts ‚Faszien’ 2013 sowie für die Tanzperformances ‚The Wolf and the Deer’ im Dezember 2013, ‚Polvo y tierra, o formas de lidiar con la muerte ajena’ im Mai 2014, ‚Häute‘ im Oktober 2014 und ‚COORDENADAS‘ im Mai 2015. Außerdem entstehen im April 2015 Kostüme für ‚Reality Check‘, ein Tanz-art-Stück der Choreographin Verena Steffen. Zusammenarbeiten mit Musikern entstehen Ende 2014 mit der Berliner Band ‚Tier aus Ton’ sowie im August 2015 für das Musikerduo ‚Bodybender‘.
https://noelchristin.wordpress.com/

Hinter dem white.spot.kollektiv stecken die künstlerischen Köpfe und Körper von Annekatrin Kiesel und Sinja Maucher. Das 2013 gegründete Kollektiv versteht sich als offenes Gefüge, welches projektbezogen mit anderen Künstlern und Persönlichkeiten fusioniert.
Das erste und namensgebende Stück ,white.spot.’ durchleuchtet den Weg der Selbstfindung mit den Sprachen von Musik und Tanz. Aus diesem Projekt entstand eine enge, kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Musiker und Medienkünstler Hendrik Kühling.
Die Nachwuchschoreographinnen und Tänzerinnen verbinden Zeitgenössischen Tanz mit Elementen der Performance. Die Auseinandersetzung mit persönlich relevanten Themen, wie z.B. Verlangen, Sucht, Kontrollverlust und Konditionierung, bildet die Basis ihrer prozessorientierten Recherche und Arbeit.
Ihre Choreographien bewegen sich an den Grenzen von Abstraktion und Bildhaftigkeit; wechseln zwischen zeitgenössischer Bewegungssprache aber ebenso greifbaren Bildern und Übersetzungen. Der Umgang und die Einbeziehung von Objekten in das Bühnengeschehen gepaart mit einer hohen, physischen Körperlichkeit sind Eckpfeiler ihrer Arbeit - stilprägend und richtungsweisend zugleich.
Mit ihren abendfüllenden Choreographien waren sie bisher an verschiedenen Berliner Spielstätten, wie beispielsweise dem ,Ackerstadtpalast’ und dem ,Tatwerk’, zu sehen. Arbeitsausschnitte und kürzere Performances zeigten sie u.A. bei der Festivalreihe ,Possible Memories’, dem ,LetMeIn – Festival’ und der ,Unfinished Fridays Series’ in den ,Lake Studios’.
www.facebook.com/white.spot.kollektiv

Sinja Maucher studierte am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und erhielt ihren Abschluss 2012. Sie tanzte unter anderen in Choreographien von Sarah Vella, Cornelia Heger, Georg Reischl, Cocoon Dance, Ted Stoffer, Stephanie Thiersch und arbeitet seit 2014 am Tanzspeicher Würzburg. Sie performte in Deutschland, den Niederlanden und Spanien. 2014 entstand die erste abendfüllende Choreographie mit dem white.spot.kollektiv in ihrer derzeitigen Heimatstadt Berlin.

Annekatrin Kiesel studierte Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln sowie am Hooger Instituut Voor Dans der Artesis Hogeschool/Koniklijk Conservatorium in Antwerpen. 2010 machte sie ihr Diplom am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der HfMT Köln und ist seit 2012 zudem zertifizierte Pilates-Trainerin. Seit ihrem Abschluss arbeitete sie u.a. mit Liz Erber, Willi Dorner, der Urban Instant Dance Compagnie, Sarah Vella, Katrin Kelly/Gauge Dance Theatre, Lilith Vinçon, Freddie Rutz und Cornelia Heger. Gastspielreisen führten sie nach Malta, Kanada, USA sowie mehrmalig in die Schweiz. Eigene Choreographien und kollektive Arbeiten (white.spot.kollektiv) zeigte sie in Berlin, Köln und Hamburg und tanzte außerdem für diverse Kinofilm- und Videoproduktionen.

Impressum
Sinja Maucher
Frankfurter Allee 36b
10247 Berlin Deutschland

Partner

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