Projekte / Wissenschaft
Folter und andere Formen der Misshandlung sind trotz des universellen Verbotes weiterhin weltweit grausame Realität. Folter ist kein isoliert auftretendes Phänomen, sondern wird oft systematisch im Namen der Sicherheit angewandt. Die Forschung hat gezeigt, dass Folter und unmenschliche Behandlung effektiv verhindert werden können. Unterstützen Sie uns dabei, den Atlas of Torture ins Leben zu rufen. Gemeinsam sind wir stärker als wir oft glauben.
43.880 €
50.000 € Fundingziel
47
Fans
114
Unterstützer
3 Tage

Projekt

Finanzierungszeitraum 14.06.18 09:42 Uhr - 26.07.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2018/2019
Fundingziel 50.000 €
für die Programmierung und das Aufsetzen der 'Projects & Activities Map' und der 'Learning & Exchange Platform'
Kategorie Wissenschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Mit dem Atlas of Torture schaffen wir einen one-stop-shop, der die wichtige Arbeit zur Folterprävention sichtbarer macht und den Austausch zwischen Organisationen und Personen weltweit fördert, damit der Kampf gegen Folter effektiver wird. Dies wollen wir durch eine interaktive Projects & Activities Map und eine Learning & Exchange Platform erreichen.

Mit der neuen Map und der Plattform steht allen AkteurInnen, die sich im Kampf gegen Folter engagieren, ein wirksames Werkzeug zur Verfügung: Der Atlas of Torture sammelt die derzeit oft verstreuten und schwer zugänglichen Informationen zu den Hauptursachen von Folter sowie zu bewährten Praktiken und Richtlinien für wirksame Folterprävention. Außerdem ist er ein Instrument zur Koordination der verschiedenen AkteurInne und eröffnet bislang ungenutzte Kooperationsmöglichkeiten.

Täglich engagieren sich Staaten, MenschenrechtsverteidigerInnen sowie WissenschaftlerInnen gegen Folter und Misshandlung. Sie alle erhalten mit dem Atlas of Torture ein Instrument, das Folterprävention effektiver, kooperativer und nachhaltiger macht. Ein Werkzeug, das rechtliche, politische und strukturelle Reformen mit evidenzbasierter Forschung unterstützt und vorantreibt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es,

  • Information und Austausch zum Thema Folter offen und effektiv zu gestalten;
  • Ergebnisse der Forschung mit anderen zu teilen und
  • wirksame Präventionsmaßnahmen in Kooperation mit anderen AkteurInnen zu entwickeln.

Wir glauben an Kooperation, Austausch und an die Öffnung der Wissenschaft – Veränderung braucht die Unterstützung vieler!

Wir wollen mit unserem Projekt nicht nur ForscherInnen ansprechen, sondern alle, die so wie wir, der Ansicht sind, dass Folter bekämpft werden muss. Der Atlas of Torture wird eine Ressource für die gesamte Gemeinschaft von MenschenrechtsverteidigerInnen und die allgemeine Öffentlichkeit sein, um mehr über Folter und Misshandlung zu lernen und sich dagegen zu engagieren.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wenn Sie schon immer:

  • die, die täglich gegen Folter und unmenschliche Behandlung kämpfen, zielgerichtet und nachhaltig unterstützen wollten,
  • mehr über Folterprävention wissen wollten, aber die Informationen nicht oder nur schwer zugänglich waren,
  • mehr über laufende Projekte und die relevanten Organisationen wissen wollten, aber nicht wussten, wo diese Informationen zu finden sind,
  • Kooperation mit anderen Organisationen, die sich mit Folterprävention beschäftigen, gesucht haben, aber nicht wussten wie sie zu finden sind,
  • einen nachhaltigen Beitrag zu einer sicheren und friedvolleren Gesellschaft weltweit leisten wollten,

dann ist das hier die perfekte Gelegenheit!

Unterstützen Sie uns dabei, den Atlas of Torture ins Leben zu rufen. Mit Ihrer Unterstützung können wir durch Forschung, Sensibilisierung und Empowerment Wirkung erzielen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Um erfolgreich zu sein, brauchen wir SIE - in nur 30 Tagen wollen wir die finanziellen Mittel für die nächsten Schritte zur Folterprävention zusammentragen.

Mit der Finanzierung werden wir die folgenden Funktionen einrichten:

  • Eine interaktive 'Projects & Activities Map', die Organisationen, die weltweit gegen Folter und unmenschliche Behandlung aktiv sind und deren wichtige Arbeit (Projekte, Schulungen, Kampagnen etc.) darstellt. Dies macht die weltweiten Anstrengungen sichtbarer, stärkt Koordination und Kooperation zwischen Organisationen und vereinfacht den Zugang zu diesen Organisationen für Opfer von Menschenrechtsverletzungen und MenschenrechtsverteidigerInnen.
  • Eine 'Learning & Exchange Platform', auf der NutzerInnen mehr über die Prävention von Folter und Misshandlung lernen und sich darüber austauschen können. Diese Plattform wird Lern- und Trainingsmaterialen wie Videos, Podcasts und Online-Kurse in einer Datenbank sammeln und einfach zugänglich machen. Zudem wird die Verwendung innovativer Formate zur Bewusstseinsförderung zum Thema Folterbekämpfung erkundet. Austausch soll gefördert und Raum zum Aufbau neuer Netzwerke und Kooperationen bereitgestellt werden.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte mit Sitz in Wien ist das größte unabhängige Forschungsinstitut zu Menschenrechten in Österreich. Das Team Menschenwürde und öffentliche Sicherheit hat langjährige Erfahrungen mit Folterprävention vorzuweisen, u.a. als Team des ehemaligen UN Sonderberichterstatters über Folter Manfred Nowak (2004-2010), durch umfassende Forschung, z.B. das Verfassen des wichtigsten Kommentars zur UN Antifolterkonvention und dem Zusatzprotokoll (CAT und OPCAT) sowie durch die gezielte Unterstützung von Staaten und nichtstaatlichen AkteurInnen weltweit durch Beratung und Training.

Mit ihrem Sitz in Genf ist HURIDOCS eine gemeinnützige Organisation, die seit über 35 Jahren am Schnittpunkt zwischen Technologie und Menschenrechten arbeitet. HURIDOCS ist ein Team von InformatikerInnen, DokumentationsexpertInnen, SpezialistInnen im Bereich Informationssicherheit und Software Designern, die MenschenrechtsverteidigerInnen dabei unterstützen, Informationen zu Menschenrechten strategisch zu verwalten. HURIDOCS ist für die technische Entwicklung der Website verantwortlich.

Das LBG Open Innovation in Science Center bringt systematisch offene Innovationsmethoden in die Forschung. Es ist in der europäischen Forschungslandschaft einzigartig und hat unter anderem zum Ziel in einen Dialog mit der Bevölkerung zu treten. Die systematische Öffnung der Forschung zielt darauf, eine größere gesellschaftliche Wirkung zu erzielen. Das ‚LBG Open Innovation in Science Center‘ unterstützt das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte bei der Umsetzung des Atlas of Torture.

Impressum
Ludwig Boltzmann Gesellschaft – Institut für Menschenrechte
Freyung 6, Hof 1, Stiege II
1020 Wien Österreich

Umsatzsteuer-ID: AUT37866608
Steuernummer: 07 283/1233
Vereinsregister: ZVR-Zahl 875209001
Vertretungsberechtigte Personen: Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Vizepräsidentin der Ludwig Boltzmann Gesellschaft) und Mag. Christoph Neumayer (Kassier im Vorstand der Ludwig Boltzmann Gesellschaft)

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