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Projekte / Film / Video
Autismus-Auja! Fünf Tage für neue Hoffnung
Der Film "Autismus - Auja" zeigt ein Auja-Training mit der 5-jährigen Autistin Fabienne Sahin. Fünf Tage spricht Deniz Döhler mit ihren Eltern über ihre Frustrationen und Hoffnungen. Vor allem aber zeigt er ihnen, wie sie in einem Auja-Spielraum mit Methoden aus dem Impro-Theater ihrer Tochter helfen können, eine innere Motivation zu entwickeln, Kontakt mit ihnen und der Welt aufzunehmen. Nachmittags gibt er im selben Haus Supervision und trainiert andere Familien mit autistischen Kindern.
Berlin
3.215 €
3.000 € Fundingziel
14
Fans
16
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Autismus-Auja! Fünf Tage für neue Hoffnung

Projekt

Finanzierungszeitraum 29.04.16 11:33 Uhr - 06.06.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 60 Tage
Fundingziel erreicht 3.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Der Film "Autismus - Auja! Fünf Tage für neue Hoffnung" begleitet Deniz Döhler in ein Haus bei Karlsruhe, wo Eltern mit Hilfe eines Auja-Prgramms die Förderung ihrer autistischen Kinder selbst in die Hand genommen haben. Angeleitet und unterstützt werden sie dabei von Deniz Döhler, der diese Methode auf der Basis des amerikanischen SonRise-Prgramms zusammen mit seiner Frau Christiane für ihren autistischen Sohn Luka entwickelt hat.
Im Zentrum des Films stehen Fabienne Sahin und ihren Eltern. Olga und Marius Sahin wollen ihre Tochter besser erreichen und fördern als bisher. Die Fünfeinhalbjährige spricht nicht, kotet noch ein und ist fixiert auf bestimmte Dinge und Rituale.
Fünf Tage lange spricht Deniz Döhler mit Olga und Marius Sahin über ihre Frustrationen, Hoffnungen und Ängste, lehrt sie ihre Haltungen ihrer Tochter gegenüber zu hinterfragen. Vor allem aber zeigt er ihnen die Möglichkeiten des Auja-Raums. Beim Spiel in diesem besonders eingerichteten Spielzimmer lernen die Sahins mit den Methoden des Improvisationstheaters statt „Nein, so macht man das aber nicht, das darfst nicht ...“ „Au ja! Super! Das hast du ja toll gemacht!“, zu sagen. Jeder kleine Fortschritt des Kindes wird gefeiert. Jeder nächste Schritt baut darauf auf. So kann das autistische Kind eine innere Motivation entwickeln, Kontakt aufzunehmen, sprechen zu lernen und seine Kompetenzen zu erweitern. Es merkt, wie es Kontrolle über sein inneres und äußeres Chaos gewinnt. Und erst mit dieser Sicherheit wagt es, aus sich herauszugehen.
Am Vormittag macht Deniz Döhler Fabiennes Eltern und deren zukünftige Helfer mit dem Programm vertraut und entwickelt mit ihnen eine individuelle Strategie für ihre Lebenssituation. Vom Umgang mit den extremen persönlichen Belastungen und Frustrationen bis hin zum Antragstellen für das Persönliche Budget bei den Behörden. Er zeigt den Eltern auch, wie sie ehrenamtliche Helfer finden und ausbilden können.
Am Nachmittag gibt Deniz Döhler in dem selben Haus Supervision für die Familien von Annette Weinmann und Isabelle Schmidt und ihre freiwilligen Helfer. Mit ihren autistischen Söhnen Sali (12) und Robin (13) haben sie schon ein Jahr lang „Auja“ trainiert. Jetzt unterstützen sie sich gegenseitig und helfen Familien wie den Sahins mit ihren Erfahrungen und stellen ihnen sogar ihre HelferInnen zur Verfügung.
Nach acht Jahren Auja-Programm besucht Luka Döhler heute eine selbstverwaltete Schule und kann selbstbewusst mit seinen Eltern Verhandlungen über seinen Alltag führen.
Nach fünf Tagen Start-Training hat die fünfjährige Fabienne erstaunliche Fortschritte gemacht. Sie hat begonnen zu sprechen und sucht erstmalig Körperkontakt zu ihren Eltern. Für Olga und Marius Sahin ist das endlich ein Hoffnungsschimmer.
Mit dem Auja-Programm lernen die Eltern autistischer Kinder - wie es eine Mutter ausdrückte - „das Leben wieder zu genießen“ und ihr Kind mit all seinen Stereotypen zu akzeptieren und zu lieben.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Der Film soll Eltern autistischer Kinder, aber auch Erzieher*innen und Sozialpädagog*innen Hoffnung machen und ihnen zeigen, dass man bei Autismus mehr erreichen kann als normalerweise angenommen wird.
Er zeigt aber auch eine positive Einstellung zum Leben und ist daher auch interessant für alle, die sehen wollen, wie man eine andere Haltung gegenüber scheinbarem Unglück entwickeln kann, wie man lernen - bzw. sich entscheiden - kann, glücklich zu sein. Und wie man sein Kind (jedes Kind!) mit all seinen Stereotypen akzeptieren und lieben kann.
Auch alle, die sich für Techniken interessieren, die aus dem Improvisationstheater kommen und eine Herangehensweise, die erstaunliche Parallelen zur Reformpädagogik aufweist, kommen auf ihre Kosten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Dieser Film macht eine vielversprechende Methode bei Autismus in Deutschland bekannt. Fernsehsender wollten diesen Film nicht, sie hätten Autismus schon in vielen Facetten dargestellt. Dieses Jahr gab es anlässlich des Welt-Autismus-Tags am 2. April 2016 eine Menge Filme über Autismus, aber eigentlich keine erfolgreichen Ansätze mit großen Verbesserungen.
Wer Eltern autistischer Kinder Hoffnung, wer ihnen Informationen geben will, die im öffentlich-rechtlichen und Privat-TV bisher nicht zu haben waren, kann seinen/ihren Anteil dazu beitragen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit 3000 € finanzieren Sie mir zwei Monate meines Lebens, so dass ich mich voll auf den Schnitt des Films, die Erstellung einer Download-Version und einer DVD, bzw. Bluray Disc konzentrieren kann. Wenn der Film überfinanziert wird, werde ich – sofern das Geld dafür reicht – noch mal zu Fabienne und ihrer Familie fahren und den aktuellen Stand drehen.
Ich habe schon einige Energie und Geld in diesen Film gesteckt: Reisekosten, Drehzeit, eine neue fernsehtaugliche Kameraausrüstung, Festplatten, RAID-Systeme und sogar einen neuen, schnelleren Computer. Jetzt brauche aber Zeit für den Schnitt, nicht nur - wie bisher - für Anfang und Ende der Woche!

Wer steht hinter dem Projekt?

Ich heiße Ulli Joßner, ich bin Filmemacher und arbeite als Kameramann, Cutter, Regisseur und Medienpädagoge. Ich bin gelernter Gymnasiallehrer und habe u. a. über 20 Jahre als Radio- und Fernsehjournalist für die ARD, dlf, DW-TV und Arte gearbeitet. Als Lebenskundelehrer habe ich jahrelang in Kreuzberg Filme mit Schüler*innen gedreht.
Dort habe ich auch Deniz Döhler kennen gelernt und begonnen, die Entwicklung seines Sohnes Luka zu dokumentieren.
Den Film verantworte ich ganz allein. Doch ich habe natürlich unendlich viel von Deniz und Christiane Döhler und von Luka und anderen autistischen Kindern und ihren Eltern gelernt.
Und last-but-not-least: Ohne das SonRise-Programm wäre es nicht zur Auja-Methode gekommen.
www.autismus-auja.de
www.ulli-jossner.de
www.auja.org
www.autismtreatmentcenter.org

Impressum
Ulrich Joßner
Monumentenstr. 1
10829 Berlin Deutschland

Ulrich Joßner
St-Nr. 18/367/51963
St-Id 92 340 815 694

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