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Projekte / Film / Video
Blue - Filmprojekt mit Pianist Martin Sasse
Martin Sasse gehört zu den besten Jazzpianisten Deutschlands. Er spielte bereits mit Sting, Bobby McFerrin und einigen Miles Davis-Musikern. Der Dokumentarfilm wird zeigen, was Jazz ausmachen kann. Die filmische Reise führt u.a. nach New York, wo die bisher erfolgreichste Jazzplatte aller Zeiten entstand: "A Kind of Blue" von Miles Davis. Martin Sasse wird sich in der New Yorker Szene umsehen und trifft hier auch den 85jährigen Jimmy Cobb, der bei der legendären Aufnahme das Schlagzeug spielte.
Köln
15.825 €
15.800 € Fundingziel
169
Fans
63
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Blue - Filmprojekt mit Pianist Martin Sasse

Projekt

Finanzierungszeitraum 21.02.14 10:51 Uhr - 17.05.14 23:59 Uhr
Fundingziel 15.800 €
Stadt Köln
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

„Kind of Blue“ ist ein Studio-Album des amerikanischen Trompeters Miles Davis. Es wurde 1959 in New York City aufgenommen und gilt als „Meilenstein in der Geschichte des Jazz“. Mit ca. 6 Millionen Exemplaren ist es weltweit das meist verkaufte Album des Genres.

Diese Musik prägt Generationen, auch Martin Sasse. Er gehört zu den besten deutschen Jazzpianisten und spielt mit Stars wie Sting, Bobby McFerrin oder früheren Miles Davis Musikern. Derzeit steht er mit dem legendären Saxophonisten Steve Grossman auf der Bühne.

Viele Jazz-Filme oder Musikerporträts zeigen Interviews und Musikausschnitte, bemühen sich den Protagonisten und der Musik gerecht zu werden. Nur selten schaffen es die Filme aber, die Atmosphäre, das Lebensgefühl und die Spannung im Jazz zu vermitteln.

Was macht diese Musik aus?
Es sind die so genannten „magischen Momente“, die während Aufnahmen, Konzerten und anderen Situationen entstehen können und denen wir mit diesem Film auf der Spur sind. Wir begeben uns mit Martin Sasse auf eine filmische Reise: Dubai, Tokio, New York und Köln sind die Spielstätten und Drehorte.

Wir wissen, wie zeitlos, prägend und stimmungsvoll Jazz sein kann. Es ist ein bestimmtes Lebensgefühl, eine gewisse Haltung, vielleicht eine bestimmte Art zu leben. Eine Farbe, die oft mit dieser Musik assoziiert wird ist blau, eben - b l u e .

In diesem Film wird Martin Sasse herausfinden, was es bedeutet, dieses Lebensgefühl zu deuten, vermitteln und „weiterzugeben“. Auch in der Kölner Jazzkneipe „Metronom“ (seit 1968 werden hier Jazz-LPs aufgelegt) ist dies gelegentlich spürbar. Rauchschwaden bündelten sich hier jahrzehntelang im Scheinwerferlicht. Blau, das ist wohl Sehnsucht, Traurigkeit und Klarheit, aber auch Kälte und Coolness.

Martin Sasse sucht in New York Jimmy Cobb (85) auf, den Schlagzeuger von Miles Davis und letzten noch lebenden Musiker der legendären „Kind of Blue“ Aufnahme. Jimmy und Martin kennen sich bereits von gemeinsamen Auftritten - und langen Gesprächen an der Bar. Was ist denn das Besondere an geglückten Aufnahmen?
In New York gibt es eine Menge Spuren und bisher nicht erzählter Geschichten, die das Lebensgefühl des Jazz nicht nur, aber auch in der Blauen Stunde zeigen, also die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit, sowie die Zeit kurz vor Sonnenaufgang - und die der Stimmung der Musik von Miles Davis (2016: 25. Todesjahr) vielleicht sehr nahe kommen .

So tritt Martin gemeinsam mit Steve Grossman auf, dem legendären Saxophonisten, der ebenso mit Miles auf der Bühne stand. Auf der Suche nach dem Jazz, nicht nach Definition oder Stilrichtung, eher nach dem Crossover von Authentizität, Anspruch und Mythos.
Nun nimmt Martin mit Steve Grossman eine CD auf. Lässt sich ein Lebensgefühl konservieren? Was passiert im Studio, wie ist die Atmosphäre? Werden Martin und die Musiker vielleicht einen Meilenstein setzen und eine Balance zwischen Kosmos und Mythos im Jazz finden? Der Film: Blue.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Es ist unser Ziel, der Musik, dem Lebensgefühl und den "magischen Momenten" im Jazz möglichst nahe zu kommen. Der Film wendet sich an alle Interessierten, die einen spannenden und unterhaltsamen Film sehen möchten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Einen interessanten Jazz-Film herzustellen, ist schon bei konventioneller Finanzierung eine mittlere Herausforderung, dann noch unabhängig von üblichen Programmformaten des Fernsehens und staatlicher Filmförderung, scheint ein wagemutiges Unternehmen.
Doch sind wir von diesem Projekt überzeugt, glauben an ein tolles Resultat und möchten die Chance nutzen, diesen Film unkonventioneller, atmosphärischer und authentischer zu gestalten. Er wird eine Länge zwischen 80 und 100 Minuten haben und 2015 fertiggestellt sein.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir setzen die Mittel ausschliesslich für die Produktion des Filmes ein: Miete für entsprechendes Equipment, Bezahlung der MitarbeiterInnen, Reisen/Spesen, professionelles Schnittsystem, Herstellung von DVDs/CDs.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die CFF Christoph Felder Filmproduktion hat mehrere internationale Preise und Auszeichnungen erhalten und stellt seit über 25 Jahren hochwertige Dokumentarfilme und Reportagen für das öffentlich-rechtliche Fernehen her. Darunter sind viele Filme, die zum Teil über 30 mal im Programm von ARD, ZDF, 3sat bzw. arte erfolgreich ausgestrahlt wurden.
Es werden auch Filme unabhängig und für das Kino produziert. Homepage: www.arts-tart.de

Projektupdates

08.03.14

„Kind of Blue“ is the studio album of the American trumpeter Miles Davis. Produced in New York in 1959 it is a milestone in the jazz history and the best selling jazz recording ever. Martin Sasse is amongst the best German jazz pianists and has performed alongside stars such as Sting, Bobby McFerrin and a few of Miles Davis’ musicians. Nowadays he plays on stage together with the legendary sax player Steve Grossman. What constitutes this music are those so-called magic moments, that can happen during recordings, concerts and other situations. This film aims at seeking and recording these moments. In New York Martin Sasse looks for Miles Davis' drummer and for one of the musicians of „Kind Of Blue“ recording, who is still alive - Jimmy Cobb. Martin and Jimmy have know each other for some time because of the concerts they performed together as well as the many conversations they shared at the bar afterwards. Martin Sasse is in the process recording a CD with Steve Grossman. He is looking for jazz, which is not a definition or style, but rather the crossover of authenticity, quality and myth. What was it that was so special for the best recordings? Can he conserve this life feeling? Could these musicians possibly put up any more mile stones? Could they keep the balance between cosmos and myth - in Jazz?

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