Crowdfunding beendet
Mit Musik Brücken bauen, das lebe ich seit 17 Jahren auf den Bühnen dieser Welt. Im Lockdown ist ein Büchlein mit 14 neuen Kompositionen entstanden, das BOOK OF BRIDGES: Es erzählt musikalisch von Verbindungen zwischen Menschen und Meinungen, Kontinenten und Kulturen, Lebensfreude und Fragilität. Nun geht es endlich ins Tonstudio. Bitte hilf mit, indem Du das Album vorbestellst oder Dir eines der Dankeschöns sicherst. Berührende Geschichten warten auf Dich – tausend Dank für Deine Unterstützung!
9.028 €
Fundingsumme
57
Unterstütz­er:innen
08.11.2021

DARF ICH VORSTELLEN...

Beatrix Becker
Beatrix Becker4 min Lesezeit

Ihr Lieben,

heute um Mitternacht endet das Crowdfunding! Zur Feier des Tages möchte ich Euch einen ganz besonderen Menschen vorstellen, der viele Stunden mit mir hinter den Kulissen am neuen Album gewirkt hat. Seit 2014 arbeite ich mit Christian Einsiedel in Business Coachings zusammen. Ich habe ihm 3 Fragen gestellt.


1.) Was sind die 3 wichtigsten Brücken, die Du bisher als Creative Change Consultant gebaut hast?
Keine leichte Frage, weil ich alle Projekte mit Herz begleite – ob im Einzelcoaching wie bei Dir oder in Workshops- und Beratungsaufträgen für größere Organisationen. Da fällt es ehrlich gesagt schwer, etwas herauszuheben. Aber drei Arten von Brücken könnte ich unterscheiden:

Erstens unterstütze ich Menschen, sich persönlich zu entfalten. Zum Beispiel Konflikte zu lösen oder auch einfach erst einmal mit sich und ihren Wünschen und Zielen besser in Kontakt zu kommen. Das ist sozusagen die Brücke nach innen, die Brücke der Intuition und Inspiration.

Die zweite Brücke führt dann nach Außen, von der Vorstellung zur Herstellung. Es geht um Meilensteine und Umsetzungsschritte, um den Weg von hier bis ans Ziel. Das klappt oft besser, wenn man dabei nicht allein unterwegs ist, sondern jemanden zum Austauschen, Reflektieren und natürlich auch zum Mitfreuen hat. Das ist die Brücke der Innovation, und ja, manchmal auch die Brücke der Transpiration.

Drittens ist mir Nachhaltigkeit immer wichtiger geworden. Durch Projekt- und Beratungsarbeit zur Gemeinwohl-Ökonomie, aber natürlich auch durch die spürbaren Veränderungen in Gesellschaft und Umwelt. So wie bisher geht es nicht weiter, aber niemand weiß bisher so richtig wie es stattdessen gehen kann. Deshalb läuft das Thema bei mir immer mit, jedes Coaching und jeder Workshop ist auch ein Erprobungs- und Weiterbildungsraum für diese Themen. In der Hoffnung, dass ich so ein paar Bausteine beitragen kann zur Brücke der Transformation.

2.) Was hat Dich während des Lockdowns beruflich am stärksten berührt?
Ich gehöre zu den Glücklichen, die fast alles digitalisieren konnten. Coachings, Workshops, Beratungsprozesse mit Unternehmen, Banken und sogar mit Stadtverwaltungen liefen plötzlich über Zoom etc. Mich hat berührt, wie hilfsbereit Menschen und wie flexibel Organisationen werden können, wenn es wirklich darauf ankommt.

Gleichzeitig habe ich in meinem Kreativnetzwerk viele teils erschütternde Geschichten von Menschen gehört, die große Einbußen hatten. Weil sie krank geworden sind, weil Ihre Geschäftsgrundlage weggebrochen ist, weil sie nicht mehr machen konnten, was sie können und gerne tun. Auch das hat mich tief berührt und ich habe versucht, im Rahmen meiner Möglichkeiten zu unterstützen, zum Beispiel über das Kreativbranchen-Netzwerk der örtlichen IHK und auch mit günstigeren Tarifen für Betroffene.

3) Welche neuen Wege siehst Du für die Kreativbranche?
Da würde ich gern aufgreifen und weiterspinnen, was ich eben gesagt habe: Kreativ heißt für viele immer noch Malen, Musizieren, Filme machen, etc. Eben das, was sich in den Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft abspielt. Und das ist ja auch wunderschön, deshalb arbeite ich so gern mit Menschen wie Dir!

Kreativität kann aber auch helfen, Probleme unserer Gesellschaft und Umwelt zu lösen. Weil die kreative Herangehensweise für solche komplexen Themen viel besser passt als irgendein hierarchischer Masterplan. Kreative sind agil, adaptiv, offen für neue Entwicklungen, das zeigen auch die beeindruckenden Projekte, die im Lockdown entstanden sind. Und ihre Kunst berührt mich immer dann, wenn es dabei eben nicht nur um Unterhaltung geht, sondern auch um die Idee einer besseren Welt, in welcher ästhetischen Form auch immer.

Auch deshalb freue ich mich so auf Dein „Book of Bridges“. Weil Du schon seit Jahren Musik nutzt, um Menschen wundervoll berührende Zugänge zu sich selbst und anderen zu ermöglichen. Und genau das braucht’s aus meiner Sicht in dieser Zeit, weil wir die Herausforderungen die auf uns warten nur gemeinsam lösen werden, im Bewusstsein unserer Verbundenheit. Danke für Deine Bewusstheit, Deinen Beitrag, Deinen Brückenbau!


***


Vielen Dank, lieber Christian für Deine Antworten und Gedanken, die einen großen Beitrag in der Entwicklung der Kreativwirtschaft leisten!

Wer mehr von Christian lesen möchte, dem empfehle ich einen Besuch der Seite: wegbereit.de

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"BOOK OF BRIDGES" - das neue Album von Beatrix Becker
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