Crowdfinanzieren seit 2010
Syrien braucht humanitäre Hilfe. Obwohl die Menschen unter den Folgen des Bürgerkriegs, den Angiffen des IS und dem wirtschaftlichen und humanitären Embargo leiden, ist das öffentliche Interesse minimal, und internationale humanitäre Hilfe kaum existent. CADUS initiiert nachhaltige Projekte in Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Wir bauen derzeit eine mobile Klinik , bilden medizin. Assistenzpersonal aus, arbeiten in den Flüchtlingslagern und errichten in Kobane ein psychosoziales Zentrum
Finanzierungszeitraum
31.08.15 - 30.09.15
Realisierungszeitraum
Fortlaufendes Projekt
Mindestbetrag (Startlevel): €
10.000 €
Stadt
Berlin
Kategorie
Community
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17.11.2015

Updates zum Projekt/Erweiterung der Aufgaben

Sebastian Jünemann
Sebastian Jünemann3 min Lesezeit

Liebe Unterstützer*innen,

einige von euch haben es mit Sicherheit über unsere fb-Seite oder die Homepage mitbekommen: Eines unserer Teams wurde nicht weitergelassen von den türkischen Behörden. Humanitäre Hilfe steht offensichtlich nach der Auffassung einiger Menschen nicht jedem zu.
Doch wir lassen uns davon nicht entmutigen, noch diese Woche bricht ein neues Team auf, diesmal wieder über eine andere Route.
Weiterhin haben wir uns aus dem Misserfolg des letzten Teams heraus Gedanken über eine Projekterweiterung gemacht. Es gibt zur Zeit spannende Treffen, auf denen wir planen, einen gesicherten Internet-HotSpot in Rojava einzurichten. Damit könnten wir Anteile unserer Ausbildung auch online zur Verfügung stellen, und wären damit wesentlich unabhängiger von den Launen der Behörden, die aus dem wirtschaftlichen auch ein humanitäres Embargo machen.

Darüber hinaus hat sich unser Aufgabenspektrum erweitert. Wir wurden eingeladen, beim diesjährigen Global Social Business Summit, der in Berlin stattfand, einen Referenten für den refugee action Think Tank zu stellen. Aus diesem Think Tank entstand ein neues Netzwerk zu Organisationen, die grade auf Lesbos tätig sind, die meisten davon grassroot-Organisations. Als einer der wichtigsten Punkte wurde dort die Lage der Seenotrettung identifiziert, die momentan in Eigenregie durch kleine Gruppen gestemmt wird. Hier sollten und wollen wir tätig werden. Dazu gibt es unter anderem eine betterplace-Kampagne, um so schnell wie möglich das dazu nötige Equipment beschaffen zu können.

https://www.betterplace.org/en/projects/35982-support-cadus-search-and-rescue-mission-in-greece

Es wäre toll, wenn ihr uns helfen könntet, diese Kampagne zu verbreiten. Wir sind über jede Unterstützung dankbar.

Und keine Sorge, die anderen Projekte geraten dadurch nicht ins Hintertreffen. Vom Ausbildungsprojekt schrieben wir schon. Das mobile Krankenhaus ist über das Planungsstadium ebenfalls hinaus. Der erste LKW wird grade in Berlin umgebaut. Finanzierungsmöglichkeiten wurden gesucht, wir arbeiten hart an unterschiedlichen Quellen. So gibt es vielleicht Unterstützung aus Finnland, gute Kontakte nach Köln zu einem großen Unterstützer*innenkreis konnten gemacht werden, an Sponsoring-Konzepten wird gearbeitet.
Alles in allem eine Menge Arbeit, aber eure Unterstützung im Crowdfunding hat uns einen gewaltigen Aufschwung und eine Menge Energie gegeben, so dass wir grade manchmal selbst überrascht sind, was man so über den Tag reißen kann.

Die reward-Pakete sind so gut wie fertig gepackt, wir sitzen hier zwischen Kisten voller Versandumschläge. Die Verschickung beginnt jetzt die Tage; hätten wir gar nicht gedacht, was das noch für ein Berg Arbeit ist, den so ein Crowdfunding nach sich zieht ;-)

Für diejenigen, die gespendet haben und sich jetzt fragen, wie es mit Spendenquittungen weitergeht: Aussage des Berliner Finanzamtes dazu ist, dass es bis 200 Euro reicht, einen Nachweis der Überweisung einzureichen. Hier würden wir nur auf Nachfrage Spendenquittungen ausdrucken, der Nachhaltigkeit und des Arbeitspensums wegen. Selbstverständlich verschicken wir auf Nachfrage gern auch unter 200,- eine Spendenquittung.

So weit von uns für diesmal...

05.10.2015

Danke!

Sebastian Jünemann
Sebastian Jünemann1 min Lesezeit
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