Crowdfunding beendet
Wir sind ein kleines Eck-Café in Frankfurt, was im April seine Türen öffnen wollte & aufgrund von Corona aktuell um sein Dasein kämpft. Bei uns kommen nicht nur lokale und selbstgemachte Leckerein auf den Tisch. Wir sind ein Ort an dem sich Senioren etwas zur knappen Rente dazu verdienen, gemeinsam backen & sich austauschen können. Gemeinsam mit dem Team bringen sie den Duft der eigenen Kindheit in das kleine Eck-Café in Frankfurt. Denn wo schmeckt der Kuchen am Besten? Richtig - bei Omi!
13.322 €
Fundingsumme
130
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 Café Heimelig
 Café Heimelig
 Café Heimelig
 Café Heimelig
 Café Heimelig

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 27.05.20 21:26 Uhr - 21.06.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 14.06.2020
Kategorie Food
Stadt Frankfurt am Main

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Wir, das Café Heimelig, sind der Wohnzimmerersatz mitten in der Stadt. Sozial.Lokal und mit ganz viel Herz.

Unser Gastronomie-Konzept beinhaltet nicht nur ein ökologisches Bewusstsein und fokussiert sich dabei auf die aktuell beiden größten Trends „Bio“ und „Regionalität“ sondern integriert die ebenso wichtige Komponente in der heutigen Leistungsgesellschaft: das soziale Bewusstsein.

Für viele Rentner stellt das Ausscheiden des eigenen Arbeitslebens und das Leben mit der meist sehr geringen Rente eine große Herausforderung dar. Wir wollen etwas bewegen und den Menschen, die so lange für unsere Gesellschaft gearbeitet haben, weiterhin das Gefühl geben gebraucht zu werden, Ihnen die Möglichkeit geben Ihren Lebensstandard zu erhalten und eine nachhaltige Wertschöpfungskette entstehen lassen.

Aus diesem Grund besteht unser Team nicht nur aus jungen Hüpfern sondern vertritt alle Generationen. Gemeinsam mit ausgewählten Senioren/Innen zaubern wir wöchentlich traditionelle Rezepte aus deren Backbüchern in unserer Heimelig-Küche & bringen so den Kuchenduft, den man nur von früher kennt, in das kleine Eck-Café in Frankfurt.

Besonders nach der gegenwärtigen Corona-Pandemie ist es wichtiger denn je dieser Gesellschaftsgruppe eine Möglichkeit zu geben sich in die Gesellschaft wieder einzugliedern und einen sozialen Austausch zu schaffen.
Dennoch müssen wir aus gegebenen Anlass unsere Omis & Opis schützen und zunächst nur mit ihren Rezepten starten und uns Tipps & Tricks über Telefon holen. Sobald es wieder geht, freuen wir uns auf gemeinsame Backstunden in der heimeligen Küchenstube.

Auch wenn es mehr als schwer ist, zu Beginn einer Gründung vor so einer Herausforderung zu stehen, gibt es für uns keinen anderen Weg als die Zähne zusammen zu beißen und gemeinsam mit den wunderbaren Menschen, wie DICH, unser Herzensprojekt Heimelig umzusetzen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unser Ziel ist es, nicht nur einen Ort fernab von Leistungs -und Gesellschaftsdruck zu schaffen sondern viel mehr ein ländliches Café in der Großstadt zu etablieren.
Denn was zeichnet das Leben auf dem Land aus? Lokale, biologische Produkte und ein enger sozialer Zusammenhalt.

Wir möchten vorallem einer sozialer Vereinsamung und der Gefahr von Arbeitsarmut in einer Großstadt, wie Frankfurt, entgegenwirken.
Und gleichzeitig das soziale Umdenken gepaart mit dem Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Gastrogewerbe etablieren. Denn durch den bewussten Einsatz aller Lebensmittel und die Nutzung von hochwertigen und gesunden Produkten, werden wir nicht nur die Menge an Speiseresten reduzieren sondern auch ein gesünderes Bewusstsein für die Nutzung von Lebensmittel schaffen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Jeder von uns kennt den frischen Kuchenduft, der einem entgegenkommt wenn man bei Oma die Türe öffnet. Oder vielleicht ist es auch die nette Nachbarin von neben an, deren Backkünste bereits im Hausflur zu riechen sind. Und wie oft hört man leider, dass sie sich alleine fühlen und gerne mehr Austausch hätten.

Mit eurer Unterstützung gelingt es uns nicht nur einen Ort für die Menschen zu schaffen, die von Altersarmut und sozialer Vereinsamung bedroht sind. Sondern auch einen Rückzugsort für Jedermann zu schaffen, der mal eine Pause vom Alltagsstress braucht.

Und wie das am Besten gelingt? Natürlich mit einem großem Stück Erdbeerkuchen von Oma Renate und einer heißen Tasse Kaffee...

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Einen Ort für das Café haben wir bereits. Eine kleine schöne Altbauecke, die wir bereits nach unseren Vorstellungen umbauen konnten.

Allerdings hat die Bank aufgrund der Corona-Situation einen Rückzug für die nächsten Anschaffungen gemacht. Das stellt uns vor die ein oder andere Herausforderung...

Daher freuen wir uns umso mehr über eure Hilfe, um unsere Türen endlich öffnen zu können.

Damit Ihr Euch besser vorstellen könnt, was wir mit dem gesammelten Geld alles finanzieren möchten, hier ein paar Einblick über alle Dinge, die wir neben den restlichen Renovierungsarbeiten finanzieren müssen.

Sollten wir das erste Fundingziel von 30.000€ erreichen, würden wir die folgenden Anschaffungen davon finanzieren:

- laufende Kosten ca. 5.000€
- Kücheneinrichtung inkl. Geräte ca. 10.000€
- Cafétheke inkl. Kühlschränke und Kaffeemaschine ca. 15.000€

Auch bei der Einrichtung und der Auswahl versuchen wir weitestgehend nachhaltig zu agieren, geben alten Möbelstücken ein neues Leben und statten die Küchen mit gebrauchten Edelstahlmöbeln aus.

Mit 30.000€ und mehr können wir die restlichen Dinge wie die Elektrik, Geschirr & Backhilfen, sowie die Kühlanlage für den Keller anschaffen. Damit können wir unsere Backmittage produktiv nutzen, lecker servieren und dafür sorgen, dass auch am Folgetag alles so frisch und lecker schmeckt wie frisch aus dem Backofen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das bin ich: Tina, 28 Jahre alt und Oma Renate, 64 Jahre alt. Die Backfee und der kreative Kopf oder auch: Mutter und Tochter.

Bereits während meines Studiums (Medien- und Kommunikationsmanagement) habe ich meinen Kommilitonen davon erzählt, dass wenn das mit dem Job mal nichts wird, ich mal mein eigenes Café - mit dem Kuchen meiner Oma - eröffnen werde. Was früher insgeheim ein Traum und nur als Spaß kommuniziert wurde, hat sich im letzten Jahr zu einem handfesten Konzept entwickelt.

In den vergangenen vier Jahren war es beruflich meine Aufgabe Produkte zu vermarkten und einen höchstmöglichen Absatz zu erzielen. Auch wenn es eine spannende Zeit war, habe ich gemerkt, dass der Wunsch in mir, mehr mit Menschen zu arbeiten und etwas "Gutes" zu tun, immer größer wurde.

So hab ich mich vergangenen Jahr dazu entschlossen alles auf eine Karte zu setzen - meinem Traum eine Chance zu geben und etwas in unserer Gesellschaft zu bewegen.

Gepaart mit Oma Renates Backkünsten und der Leidenschaft anderen eine Freude zu bereiten, gehen wir das Projekt im Juli 2020 an.

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Café Heimelig
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