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Projekte / Film / Video
Der späte Vogel
Ein abgestürzter Astronaut bietet der 71-jährigen Thea die Möglichkeit, noch einmal etwas zu erleben und die Enge ihrer Kleinstadtidylle gegen die unendliche Weite des Weltraumes zu tauschen. Eine Science-Fiction Komödie über die Freude an Abenteuern, die Freiheit des Weltraums und die Gewissheit, dass man nie zu alt ist, um noch etwas zu erleben. www.der-spaete-vogel.de
Ludwigsburg
3.005 €
3.000 € Fundingziel
71
Fans
22
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Der späte Vogel

Projekt

Finanzierungszeitraum 26.04.13 12:50 Uhr - 17.06.13 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 3.000 €
Stadt Ludwigsburg
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Ein netter Kaffeeklatsch zweier befreundeter, älterer Ehepaare endet mit einem Todesfall. Renate fällt um, neben den selbst gebackenen Kuchen. Einfach so. Ihre Bekannte Thea, in der es schon lange Zeit brodelt, kommt durch dieses Ereignis zu dem Schluss: So darf sie nicht enden!
Seit Jahrzehnten mit Kurt verheiratet lebt Thea abgeschieden in einem gemütlichen Landhaus, nie ist sie wirklich rausgekommen. Drei Kinder hat sie aufgezogen, ihren Mann bei der Arbeit unterstützt und gewartet. Dass Kurt in Rente geht und sie dann, ja dann, endlich auch was erleben können.
Einige Jahre sind seit dem Rentenbeginn nun schon vergangen, aber Kurt hat so gar keine Ambitionen den kleinen Ort zu verlassen, etwas zu erleben, ein wenig Abenteuer in das beschauliche Leben zu lassen. In Thea, eigentlich sehr dynamisch und abenteuerlustig, hat sich große Unzufriedenheit breit gemacht.
Ein Hobby hat sie sich neben den familiären Verpflichtungen aber erhalten: Thea geht leidenschaftlich gerne jagen. Bei einem ihrer Jagdausflüge steht sie plötzlich vor einer herausfordernden, abstrusen Situation. Sie hat einen Astronauten angeschossen! Und zwar einen, der kurz nach seinem aufregenden Start in dem Nahe gelegenen Waldstück abgestürzt ist.
Vorerst kümmert sich Thea vor allem aus dem schlechten Gewissen heraus um ihn, verspürt aber nach und nach Faszination für die Raumkapsel und die Weite, die man mit dieser erreichen kann. Toni, der abgestürzte Astronaut, nimmt die 71-jährige lange nicht für voll, ist geradezu unverschämt, aber er braucht sie. Die Raumkapsel muss wieder fit werden und keiner soll vom Scheitern seiner Mission erfahren. Gemeinsam machen sie sich daran, das Fluggerät wieder fit zu machen, merken dabei, dass bei allen Unterschieden eines sie verbindet: Der Drang nach Abenteuer, nach Freiheit.
Als für sie klar wird, dass sie mit ihrem Ehemann nicht mehr viel neues erleben kann, steht ihre Entscheidung fest. Sie will weg. Mit Toni. In den Weltraum! Dieser ist wenig begeistert, kann aber nicht anders, da Thea sonst jede Hilfe verweigert. An Kurts Geburtstag wird es dann eng. Der Astronaut wurde geortet, näher und näher kommen Polizei und Journalisten. Und auch Kurt ist auf der Spur. Kurz vor Abflug hat Thea noch ein anderes Problem: Toni weigert sich sie mitzunehmen. Er hat entdeckt, wer ihm den Schuss in die Schulter verpasst hat. Aber diesmal will Thea nicht zurück stecken! Sie will raus, koste es, was es wolle!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Im Zentrum unseres Filmes steht einerseits das Leben im Alter, der Drang und die Freude dabei, noch etwas zu erleben. Anderseits die Raumkapsel und der schlussendliche Blick auf unsere Erde im Weltraum. Dadurch möchten wir gezielt nicht nur die ältere Generation ansprechen, sondern auch die Jugend dazu begeistern, etwas zu erleben und Freude an einem Abenteuer zu haben. Gleichzeitig aber auch Generation übergreifend auf die facettenreichen, schönen Momente der Raumfahrt und des Weltraums aufmerksam machen und das Gefühl von Freiheit zu vermitteln. Vielleicht sogar selbst dazu ermutigen, Astronaut zu werden.

Unser Film soll zunächst auf namhaften nationalen und internationalen Filmfestivals präsentiert werden. Gleichzeitig planen wir eine Auswertung im Fernsehen, Kino, Internet und auf DVD. Darüber hinaus möchten wir gezielt nach Fertigstellung Voführungen in diversen Senioreneinrichtungen und -Vereinen veranstalten, um in den direkten Dialog mit Senioren zu treten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Sie hielten sich meist bescheiden und gemächlich im Hintergrund, mieden den grossen Trubel und das Rampenlicht. Doch sie hatten immer alles unter Kontrolle und im wachsamen Auge. Ihre eigenen Leben hatten sie dabei oft gänzlich der eigenen Familie untergeordnet. Sie sind die unbesungenen Helden, vor denen wir uns nun augenzwinkernd mit Der späte Vogel tief verbeugen wollen: Unser aller Großmütter.
Als eine der womöglich letzten Jahrgänge mussten sie viel zurückstecken, hatten gar nie die Möglichkeit einfach studieren zu gehen, durch die Welt zu ziehen oder sich selbst zu finden. Dabei steht ihnen dieser Weg genauso wie jedem anderen zu, ohne dafür Kopfschütteln oder Unverständnis zu ernten.
Die Geschichten unserer eigenen Großmütter haben es bewiesen. Auch im Alter kann man noch aus dem Alltag ausbrechen, eine neue Liebe finden oder weite Reisen unternehmen. Diese Beobachtungen flechten wir nun in einer Erzählung zusammen über späte Emanzipation, über ein erneutes Coming Of Age. Besser spät als nie, denn der Tod kommt schon noch früh genug. Und bis er dann mal da ist, will das Leben noch einmal in vollen Zügen gelebt werden!

Durch den Absturz einer Raumkapsel nahe ihres Wäldchen geben wir Theas aufblühenden Wünschen nach Abenteuer, Veränderung und Freiheit ein Sinn- bild. Wir sehen die Science-Fiction Elemente dabei als größtmöglichen Gegensatz zur heimatlichen Enge, die unsere Protagonistin von innen aushöhlt. Die technische Komponente dieser fremden Welt unterstreicht außerdem ihre Faszination für das Unbekannte und fordert ihre Risikobereitschaft heraus, bis Thea den Ausbruch aus dem Schutz der Gewohnheit wagt und dafür mit dem atemberaubenden Blick auf die Erde belohnt wird.
Orientiert am schwarzen Geist der Filme von Wes Anderson oder der Coen Brüder, in denen nicht selten dysfunctional families im Blickpunkt stehen, wollen wir unserem Film einen ganz eigenen Ton verleihen, der vor humorvollen Momenten nicht zurückschreckt. Denn nicht jedem Drama ist mit mehr Drama weiter geholfen.

Für alle Filmfans, Raumfahrer, Großeltern und die selbst ein neues Abenteuer erleben wollen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Sämtliche Einnahmen fließen direkt in die Produktion des Filmes. Hiemit sollen die Kosten insbesondere für den Bau der Raumkapsel im Studio gedeckt werden. Damit jedes der Motive dazu beiträgt, einen gleichermaßen hochwertigen, wie innovativen Filmlook zu erzeugen, müssen die Motive entsprechend ausgestattet werden. Je mehr Geld wir haben, desto authentischer können wir unsere Raumkapsel und Theas Zuhause gestalten. Zusätzlich fließt das Geld auch in Kostüme (Raumanzug..), Technik und DVDs.

Wir würden uns natürlich über weitere Unterstützung über den angeforderten Betrag hinaus freuen, mit dem wir eine ordentliche Postproduktion (Colorgrading, Musik- und Sounddesign), Übersetzungen und Untertitel finanzieren würden.

Jeder noch so kleine Beitrag lässt unseren Film besser werden!

Wer steht hinter dem Projekt?

SASCHA VREDENBURG - Regie
Sascha Vredenburg, geboren im August 1987, erprobte sich zunächst am Zeichnen und Malen. Im Alter von 16 Jahren drehte er nach zwei eigenen Kunstausstellungen schließlich seinen ersten Kurzfilm. Nach weiteren Projekten und seinem Abitur im Jahr 2008 absolvierte er Regiehospitanzen an verschiedenen Theatern und arbeitete bei diversen Filmproduktionen in Köln. Seit Oktober 2010 studiert er szenische Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg.

SIMON RIEDL - Produktion
Simon Riedl studierte von 2002 bis 2009 in Halle/ Saale Medien- und Kommunikationswissenschaften. Erfahrungen im Ausland sammelte er in London, Madrid und Tokio. Während des Studiums gründete er mit Freunden die Filmnetz UG, die ein Filmfestival organisiert, eine Internetplattform betreibt und Image- und Kurzfilme, Musikvideos sowie Reportagen für das Fernsehen produziert. Schon während des Studiums arbeitete er bei Monarda Arts (ehemals RM Arts) als Produktionsassistent und später als Produktionsmanager in Halle. Seit 2010 studiert er Filmproduktion an der Filmakademie Baden-Württemberg.

FELIX RUPLE - Produktion
Felix Ruple wurde 1988 in Tettnang am Bodensee geboren und wuchs in Beuren auf. Durch sein großes Interesse an Kunst und Film arbeitete er während und nach seinem Abitur 2008 bei verschiedenen Filmproduktionen. Hierbei sammelte er insbesondere bei der Bavaria Fernsehproduktion GmbH, Dreamtool Entertainment AG und Schwabenlandfilm GmbH umfangreiche Erfahrungen. Seit Oktober 2010 studiert er Filmproduktion an der Filmakademie Baden-Württemberg.

MARKUS GEBHART - Kamera
Geboren 1983 in München. 2005 sammelte Markus durch ein Praktikum bei der Film & Video Postproduktionsfirma Piratesn Paradise in München erste Erfahrungen im filmischen Bereich. Es folgten Praktika am Set der Produktionsfirma Brainpool in Köln und im Kameraleihpark bei ARRI Rental in München. Nachfolgend arbeitete er freiberuflich als Material und Kameraassistent bei Werbe- und Fernsehfilmproduktionen. 2007 zog er für ein Studium im Fach Audiovisuelle-Medien (Kamera) an der BHT nach Berlin. Um sein Studium zu finanzieren, produzierte Markus mehrere kleine Imagefilme für Unternehmen in Berlin. Seit 2010 studiert Markus an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fach Bildgestaltung/Kamera.

ELENA PREINE - Drehbuch
Elena Preine, geboren im Mai 1987 schrieb neben ihrem Studium Informationsmanagement & Unternehmenskommunikation für verschiedene journalistische Magazine. Vor und nach ihrem Abschluss im Jahr 2011 absolvierte sie unterschiedliche Praktika im Fernsehproduktionsbereich sowie in der Drehbuchabteilung der Serie Dahoam is Dahoam und arbeite als Assistentin des Autors Stephan Knösel. Seit Oktober 2012 studiert sie an der Filmakademie Baden-Württemberg im Schwerpunkt Drehbuch.

MARC VOGEL - Drehbuch
Im goldenen September 1985 in einem kleinen Schweizer Dorf geboren, begann Marc schon früh Geschichten zu schreiben. Dem Film näherte er sich dann durch kulturjournalistische Veröffentlichungen in Zeitungen, Onlinemagazinen und Zeitschriften an. Parallel entstanden die ersten Drehbücher. Nach einem zweijährigen Dramaturgie-Studium an der filmArche Berlin, studiert Marc seit Oktober 2012 an der Filmakademie Baden-Württemberg Drehbuch.

PAULINE REINHARDT - Szenenbild
Pauline Reinhardt wurde 1986 in Erfurt geboren. Nach dem Abitur ging sie für zwei Jahre nach Schweden. Dort machte sie am Kvartersteatern in Sundsvall zunächst ihren Europäischen Freiwilligendienst und eine Grundausbildung in Textildesign. Anschließend studierte sie Architektur an der FH Erfurt. Während des Studiums nahm sie an interdisziplinären Projekten vom Tanztheater Erfurt teil und absolvierte Praktika am Theater Dessau sowie bei der Filmproduktion Der Preis im Bereich Szenenbild. Nach dem Bachelor bewarb sie sich an der Filmakademie Baden Württemberg und studiert dort seit Herbst 2011 Szenenbild.

DENNIS LUTZ - Schnitt
Dennis Lutz begann bereits mit elf Jahren sich an der Videokamera auszuprobieren. Nach seinem Abitur im Jahr 2003 und einigen Praktika in kleinen Produktionsfirmen führte ihn seine wachsende Leidenschaft für die Montage schließlich zum Bayerischen Rundfunk in München, bei dem er eine dreijährige Ausbildung zum Film- und Videoeditor absolvierte. Danach war er weitere drei Jahre als freier Cutter tätig  vor allem im Bereich Kultur. Seit 2010 studiert er an der Filmakademie Baden-Württemberg im Studiengang Montage.

Partner

Unterstützt durch den Verein zur Förderung der Raumfahrt VFR e.V.. Vielen Dank!

Unterstützt durch das Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg e.V.. Vielen Dank!

SWR

Der SWR unterstützt uns mit einem Sendeplatz und bringt unseren Kurzfilm ins Fernsehn!

Über Startnext

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