Crowdfunding beendet
In einem verglasten Container im öffentlichen Raum, begibt sich ein Künstler für 48 Stunden in die Obhut einer Pflegekraft. Die Aktion bedeutet eine Performance in einer Installation, im Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Selbstexperiment. Das Thema ist u.a. die [Un]Sichtbarkeit. Alles was im "Patientenzimmer" stattfindet, ist sichtbar. Zudem geht es auch um die Entfremdung von Lebensprozessen und Bewusstwerdung von etwas, das alle betrifft. Betroffenheit kann und soll auch bewirkt werden.
1.827 €
Fundingsumme
44
Unterstütz­er:innen
Alexander Katzmann
Alexander Katzmann Projektberatung "Eindrucksvoll durchgezogene Crowd-Finanzierungsrunde."
Datenschutzhinweis
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 Der verlassene Patient
 Der verlassene Patient
 Der verlassene Patient
 Der verlassene Patient

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 07.09.21 11:46 Uhr - 15.09.21 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 16.09.21 bis 20.09.21
Startlevel 800 €

Entscheidende Kostenpunkte für das Projekt sind die Miete/Transport/Versicherung des Containers, Ausstattungsgegenstände sowie ein Sicherheitsdienst (nachts).

Kategorie Kunst
Stadt Bonn

Projektbeschreibung anzeigen ausblenden

Worum geht es in dem Projekt?

Inmitten der Gesellschaft, im öffentlichen Raum, in der Innenstadt Bonns, in einem verglasten Container, soll die Verlassenheit eines Patienten im Krankenbett zum Ausdruck kommen; facettenreich, eindrucksvoll, provokativ. Der Titel der Aktion soll lauten "Der verlassene Patient" (alternativ: "Der [un]sichtbare Patient"). Dafür zieht für drei Tage ein Künstler in das künstliche Patientenzimmer ein und wird von einer Pflegekraft versorgt. Alle Handlungen darin werden nach außen sichtbar.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Nur, wenn ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein für die Bedeutung von Gesundheit und Krankheit besteht, ändern sich die Bedingungen einer Gesundheitspolitik und eines Gesundheitssystems. Das Projekt soll scheinbar Unsichtbares sichtbar machen und dabei über die Wahrnehmung ein Bewusstsein für etwas fördern, zu dem ein entfremdetes Verhältnis besteht. Pflege betrifft uns alle. Wir als Bürgerinnen und Bürger gestalten die Bedingungen, unter denen sie erfolgt!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Im Alltag erfahren wir Auswirkungen der Gesundheitspolitik im Positiven wie im Negativen, beschäftigen uns aber nur dann damit, wenn wir zutiefst betroffen sind. Wer nicht akut betroffen ist, ignoriert Probleme und nimmt Gestaltungsmöglichkeiten der Demokratie nicht wahr. Allenfalls wird sich in der Situation der direkten Betroffenheit (verständlicherweise) beklagt. Dann ist es jedoch meist zu spät. Das Projekt kann und soll im Jetzt "wachrütteln".

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Kunstaktion wird überwiegend aus eigenen Mitteln des Künstlers finanziert. Ohne Unterstützung wird sie jedoch nicht umgesetzt werden können. Die Miete des Containers, die Einrichtungsgegenstände, ein Sicherheitsdienst und weitere Kosten müssen gedeckt werden. Der angegebene Mindestbetrag ist wirklich die Mindestsumme. Je höher die Summe ausfällt, desto konsequenter kann die Aktion in ihrer Ausgestaltung umgesetzt werden. Hierfür bitte ich um Unterstützung!

Wer steht hinter dem Projekt?

Simon Theis (geb. 1989) ist gelernter Gesundheits- und Krankenpfleger mit mehrjähriger Berufserfahrung. Seit 2018 studiert er Philosophie, Kunst und Gesellschaft an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn. Mit dem beschriebenen Projekt, tritt er als Debütant erstmals mit einer Kunstaktion dieser Größe in die Öffentlichkeit. Er wird in der Kunstaktion von einem kleinen Team unterstützt.

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Der verlassene Patient
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