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Projekte / Music
Ein Feuer hat Dickfoot's Bandstudio zerstört. Gitarren, Amps, Mikros, Mixer... die Liste der Verluste ist lang, aber nicht so lang wie unser Atem! Der Brand hat uns mitten in der Album-Produktion unterbrochen, doch was wir begonnen haben, wollen wir auch zu Ende bringen. Also bauen wir alles wieder auf, schaffen neues Equipment an, neue Aufnahmetechnik und Instrumente. Bitte unterstützt uns, denn Luftgitarren rocken nicht!
670 €
2,000 € Funding threshold
27
Fans
20
Supporters
30 days
21/03/2017, 19:21 Jan Yarza Balzer
In diesem Artikel beantworten wir Fragen, die uns seit dem Feuer im Bandraum immer wieder erreichen. Wir erzählen euch etwas mehr über uns, und berichten Geschehnisse rund um das Feuer, das diese Band für immer prägen wird. Die Versicherungsfrage Natürlich ist in jedem Gespräch über den abgebrannten Bandraum die erste Frage: "Zahlt das nicht die Versicherung?" Leider nein. Es ist kein gutes Gefühl einsehen zu müssen, daß wir einen riesigen Fehler begangen haben, unsere Instrumente nicht zu versichern. Wir haben es auf die harte Tour gelernt, denn dieser Fehler ist für uns unfassbar folgenschwer, und prägt seit Monaten unseren Alltag. Wir hatten irrtümlich gedacht, in solch einem Fall müsste die Versicherung des Vermieters greifen, schließlich ist das Feuer durch einen Schwelbrand in der Hauselektrik ausgebrochen. Wir hatten nach jeder Probe penibel darauf geachtet, den Strom abzuschalten. Dennoch zahlt nur eine Gebäudeversicherung die Schäden am Bunker, für das Inventar müssen die Mieter selbst aufkommen. Das ist wie bei einem Wasserschaden des Nachbarn von oben: Die Wohnung bekommt man renoviert, aber für die beschädigten Möbel und Geräte kommt die eigene Hausrat auf, oder eben man selbst. Wir haben unsere Lektion gelernt: Eine solide Versicherung wird bei uns nie mehr fehlen. Die Verluste beziffern sich auf rund 19.000€. Unser Fundingziel von 5.000€ deckt nur ab, was wir jetzt noch brauchen, um wieder gut arbeiten zu können. Wir selbst haben schon viel Geld investiert, und bringen in Eigenleistung ein paar Teile wieder in Ordnung, die sich noch retten lassen. Die Berufsmusikerfrage "Lebt ihr denn von der Band?" Nein, obwohl wir alle schon von der Jugend an Musiker sind, haben wir diese Band seit sieben Jahren vor allem aus einem Grund: weil sie uns einen riesigen Spaß macht! Und doch gehen unsere Ambitionen bei Songwriting, Liveshow und Recording über die einer reinen "Hobbyband" weit hinaus. Wir produzieren unabhängig und in Eigenregie in unserem eigenen Proberaumstudio (wenn es nicht gerade abgebrannt ist). Wir alle haben unsere Jobs, und verdienen nichts an der Band. Im Gegenteil, wenn wir Konzerte spielen, gilt häufig das umstrittene "Pay-to-play". Dazu kommen Proberaummiete, Equipment, Wartung, Transporte, etc.. In diesem Crowdfunding geht es aber ausschließlich um Ersatz für unsere verbrannten Instrumente und Geräte. Mehr über Dickfoot kannst du auf Facebook oder auf unserer Homepage erfahren, oder direkt von uns, wenn du uns eine Email schreibst. Der Tag an dem das Feuer alles veränderte "Eidelstedt am 19.12.2016, nicht mal 5 Uhr morgens, Heik schläft tief und fest als es an der Tür Sturm klingelt. Polizei, es brennt im Bunker, Schlüssel einpacken, Jacke, los mit Blaulicht, 12 Minuten später am anderen Ende der Stadt: die Feuerwehr öffnet den Raum, Rauch quillt aus dem Bunker, kurz darauf fliegen Dämmplatten und Kram aus dem Fenster, eine Kühlbox mit unverwechselbarem Design: die gehört uns, es wird Gewissheit: es ist unser Raum der brennt. 7 Uhr morgens, Altona, ich schlafe noch, mein Telefon klingelt, Heik: Im Proberaum brennt's. Kaffee, Jacke, los. Wir stehen vor dem Bunker, und schauen fassungslos der Feuerwehr beim wuseln zu, und warten auf Infos. Was frühstücken gehen, dann stößt Meesha zu uns. Zynismus macht sich breit, Unglaube und Ratlosigkeit. Stunden später rückt die Feuerwehr ab, mit dem Kommentar: "Da drin ist alles Schrott". Wir ziehen uns zurück an den Tresen des "Hummel & Quiddje", und lassen sacken, ziehen Bilanz. Was war alles im Raum? Gitarren - die Tele, die Les Paul, die Ibanez, die Strat. Bässe, 4-Saiter, 5-Saiter. Das Schlagzeugkit. Die Verstärker, Orange, Sovtek, der Bassamp, die Boxen, Gesangsanlage, Mikrofone, Abhörboxen, Mischpult, der Aufnahmerechner. Die Aufnahmen. Keyboard, Percussions, Effektgeräte, Audiowandler, Kilometer Kabel, Ersatzteile, Zubehör und Kram, undundund, und Knot "Mr. Band" das Maskottchen - tot!  Wir schreiben eine Liste und kommen auf rund 19.000€. Zwei Tage später ist die Brandermittlung fertig, und wir dürfen zurück in den Raum, in dem wir seit 2009 proben, unsere Songs schreiben, Aufnahmen machen und Spass haben, diesmal um den "Schrott" zu sichten. Unser Raum: ein schwarzes Loch. Die verkohlten Dämmplatten hat die Feuerwehr schon entfernt, dadurch sind die Betonwände noch erstaunlich hell. Alles wurde auf eine Seite geworfen, Trommeln, Boxen, entstellte Gitarren, die erste Erkenntnis: alles ist im Arsch. Und es stinkt bestialisch. Stück für Stück wühlen wir uns durch den schwarzen Schutt, und dokumentieren, identifizieren durch Fotos unser Equipment. Ein Stück Gitarre, das Gerippe eines Keyboards, ein geschmolzenes Mikrofon, und so weiter. Ein paar Teile, die zwar völlig verdreckt, aber noch "am Stück" sind, packen wir in Müllsäcke und nehmen sie mit, und auch ein paar "Andenken". Am Abend Lagebesprechung - was nun, wie geht es weiter? Keine Versicherung, der Vermieter haftet scheinbar auch nicht für's Inventar. Bei jedem Foto das ich mir anschaue breche ich in diabolisches Lachen aus, und kann nicht mehr, Reizüberflutung, Tilt. Doch manche Teile sehen auf den Fotos gar nicht mal sooo zerstört aus! Bevor der Raum endgültig geräumt wird, wollen wir nochmal hin.  Aber erst kommt Weihnachten, Pause, wir sehen uns wieder im neuen Jahr." Fortsetzung in unserem Newsblog auf www.dickfoot.de
15/03/2017, 17:45 Jan Yarza Balzer
Es ist schon ein echter Albtraum für einen Musiker, wenn die eigenen Instrumente mit allem was dazu gehört in Flammen aufgehen, und davon nichts übrig bleibt ausser ein Haufen giftig stinkender Sondermüll. Uns ist genau das passiert. Doch nach dem Feuer ist uns schnell klar geworden, daß weder wir selbst, noch unser Bandname, noch unsere Vision von der Musik verbrannt sind. Trotz aller Verluste, der Spirit lebt. Sofort stand der Entschluss unser Bandstudio neu aufzubauen. Unser Schaden liegt bei 19.000€ - das ist eine massive Zahl! Eine Spendenaktion auf unserer Homepage hat schon einen Grundstein gelegt, und wir selbst investieren was wir können. Die jetzt noch fehlenden 5.000€ schaffen wir gemeinsam. Willkommen zu unserem Projekt!

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