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Projekte / Wissenschaft
Drupella cornus - ein Winzling zerstört Korallenriffe
Die Korallenriffe sind in Gefahr! Das ist keine neue Information und dass der Mensch daran beteiligt ist, auch nicht. Die korallenfressende Meeresschnecke Drupella cornus macht sich den Klimawandel zu nutze und breitet sich rasant aus. Im Roten Meer werden ganze Korallenblöcke abgeweidet, jedoch scheint sie nicht alle Korallen gleich zu mögen. Woran liegt das? Was hat die Eine, was die Andere nicht hat? Hat die Schnecke noch natürliche Feinde und was können wir tun, um die Korallen zu schützen?
7.570 €
7.500 € Fundingziel
103
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66
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Drupella cornus - ein Winzling zerstört Korallenriffe

Projekt

Finanzierungszeitraum 21.08.14 11:26 Uhr - 08.10.14 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Oktober 2014 - Anfang 2017
Fundingziel erreicht 7.500 €
Stadt Göttingen
Kategorie Wissenschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Die Meeresschnecke Drupella cornus, ist eine knapp 2,5cm große Gehäuseschnecke, die im Indo-Pazifik vorkommt und sich von Korallen ernährt.
Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass Drupella eine enorm zerstörende Wirkung auf Korallenriffe hat. Die Gründe für die rasante Verbreitung sind vielfältig, primär sind sie aber auf die Überfischung der natürlichen Prädatoren und die stetige Zunahme der Wassertemperatur zurückzuführen. In Hong Kong sind bereits zahlreiche Bioerosionen von Korallen auf Drupella zurückzuführen.
Im Roten Meer ernährt sich die Schnecke hauptsächlich von der Steinkoralle Acropora. Ist die Koralle gestresst, scheint sie noch attraktiver für die Schnecke zu sein. Stressfaktoren können zB. Trockenheit oder auch mechanische Verletzungen, durch Taucher sein. Warum das so ist und warum gerade Acropora befallen werden, soll in dieser Studie untersucht werden.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Da Drupella nicht alle Korallenarten gleich befällt, gilt es herauszufinden, worin dies begründet ist. Mögliche Ansätze sind:

  • Welche Wirkung hat der Korallenschleim auf die Schnecke? Zieht er sie vielleicht. an? Und verändert sich die Schleimzusammensetzung, sobald die Koralle unter Stress steht?
  • Welche natürlichen Feinde hat Drupella überhaupt noch?
  • Gibt es Interaktionen zu anderen Riffbewohnern, wie den Grundeln?
  • Können sich die Korallen regenerieren?
  • Welche Rolle spielt der pH - Wert des Wasser?

Die Studie soll dem marinen Naturschutz dienen und demnach meeresbiologische Institutionen und Naturschutzorganisationen ansprechen. Angesprochen darf sich aber auch ein jeder Meeresfreund fühlen, der sich gerne für den Erhalt der Korallenriffe einsetzen möchte.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

  • weil die Korallenriffe die Regenwälder der Meere sind und demnach geschützt werden müssen
  • weil intakte Korallenriffe große Massen an Touristen anziehen
  • weil so Schutzmaßnahmen für die Zukunft entstehen können
  • weil es mir die Möglichkeit zur Promotion gibt
  • weil ich mich durch interessante "Dankeschöns" erkenntlich zeigen werde

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit erfolgreicher Finanzierung dieses Projektes, wären die notwendigen Forschungsaufenthalte in Ägypten finanziert. Die Kosten für die An- und Abreise, der Unterkunft sowie für anfallende Laborgebühren, Materialien und den benötigten Tauchgängen, wären hierdurch abgesichert.
Das restliche Geld sichert meine Lebenserhaltungskosten und eine großzügige Spende an "ScienceStarter" - die das Ganze ja erst möglich machen - und nicht zu Letzt eure Dankeschöns!!
An-/Abreise: ca. 600€
Lebenshaltungskosten/Unterkunft: ca. 1000€
Laborkosten: ca. 3000€
Tauchkosten: ca. 2000€
Materialien: ca. 400€
Dankeschöns und eine großzügige Spende an Sciencestarter: ca. 500€.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter diesem Projekt steht eine junge und engagierte Wissenschaftlerin, deren Herz für das Meer schlägt und die sich für den Erhalt und Schutz dieses Ökosystems einsetzen möchte. Meine Faszination für Korallenriffe hat sich spätestens während meines Biologiestudiums herauskristallisiert. Im Rahmen meiner Masterarbeit, konnte ich bereits die Auswirkungen des Menschen auf einige Riffe vor der Küste Dahabs untersuchen. Dort konnte ich mit eigenen Augen sehen, wie schlecht es um die Riffe steht und wie groß der Handlungsbedarf ist. Als passionierte Tauchlehrerin und Wissenschaftlerin ist es mir ein großes Bedürfnis, einen Beitrag zu dem Erhalt der Korallenriffe zu leisten. Ökologische Freilandarbeit ist immer mit Kosten verbunden und wird in einem Land wie Ägypten leider selten durch den Staat subventioniert - daher bin ich auf Ihre Unterstützung angewiesen!!

Die Erstbetreuung meiner Dissertation übernimmt Prof. Dr. Rainer Willmann, Direktor des Zoologischen Museums der Universität Göttingen und Mitbegründer des Göttinger Zentrums für Biodiversitätsforschung und Ökologie. Als zusätzliche Betreuer fungieren PD Dr. Thomas Hörnschemeyer, Zoologe der Universität Göttingen und Dr. Robert Hofrichter, österreichischer Meeresbiologe und Autor des Standardwerkes "Das Mittelmeer I - III".

Die Kooperationspartner in Ägypten sind zum Einen die Universität Suez, in Vertretung durch Dr. Maqdy El – Alwany., zum Anderen zwei meeresbiologische Forschungsstationen in Dahab. Das RedSeaEnvironmentalCentre (RSEC) und das OpenOceanScienceCenter (OOSC).

Janina Goetz
Janina Goetz
Impressum
Janina Goetz
Maxstraße 13
22089 Hamburg Deutschland

Partner

mare-mundi.eu - Verein zur Förderung der Wissenschaft am Mittelmeer ist ein Verein mit Sitz in Salzburg, der sich zum ausschließlichen Ziel gesetzt hat die Wissenschaft am Mittelmeer zu fördern. Gründer des Vereins ist der aus den Medien bekannte Meeresbiologe Dr. Robert Hofrichter.

3 Ziele hat das OOSC sich gesetzt, Wissenschaft, Lehre und Naturschutz. Von Gastwissenschaftlern können hier Labore angemietet werden, Schulklassen haben die Möglichkeit meeresbiologische Kurse zu absolvieren und durch die Zusammenarbeit mit Beduinen, steht die Nachhaltigkeit stets im Vordergrund.

Das RSEC ist eine biologische Station in Dahab und steht für Forschung, Ausbildung und Umweltschutz am Roten Meer. Dort bietet das RSEC meeresbiologische Kurse, Workshops, Umweltschutzprojekte für Freiwillige, Praktika für Studenten und Unterstützung für Korallenriff Forscher an (www.redsea-ec.org).

Kuratiert von

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