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Projekte / Theater
West-Östlicher Diwan # reloaded
Ein Internationales Theaterprojekt der Cie.Freaks und Fremde mit dem Teheraner Theater Paradata. Zwei Kulturen treffen in einem Theaterstück aufeinander. Alte persische Geschichten bilden den Hintergrund für die Begegnung mit einem Land, das wir als Schurkenstaat aus den Nachrichten kennen. Was wollen die Menschen im Iran, was denken sie, was sind ihre Hoffnungen und Wünsche? Das Stück wird vom 05. bis 07.09.2013 im Societaetstheater Dresden gezeigt und geht in Deutschland und im Iran auf Tour.
5.255 €
5.000 € Fundingziel
103
Fans
29
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 West-Östlicher Diwan # reloaded

Projekt

Finanzierungszeitraum 26.06.13 13:40 Uhr - 15.08.13 23:59 Uhr
Fundingziel 5.000 €
Stadt Dresden
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Als wir in Teheran an der Universität Theaterstudenten unterrichteten, waren wir von der Gastfreundlichkeit der Iraner überwältigt. Wir begegneten einer reichen und jungen Kultur, offenherzigen Menschen, aber auch dem Frust über das herrschende System. Wir stellten fest, das unser Wissen vor allem aus Vorurteilen besteht.
In diesem Projekt entwickeln die Cie. Freaks und Fremde aus Dresden und das Theater Paradata ein gemeinsames Stück, dass einerseits auf Geschichten unserer Kulturen, auf unseren Ritualen fußt, sich aber auch der Alltagsbegegnungen, Interviews und Fantasien bedient, mit denen wir auf unserer Reise und in der gemeinsamen Arbeit konfrontiert waren. Das Stück kommt am 05.September 2013 im Societaetstheater Dresden zur Premiere und wird in Deutschland auf Tournee gehen. Vor allem soll es aber auch im Iran zur Aufführung kommen, wo das Theater Paradata bisher stets aufgrund von Vorurteilen gegen körperliches Theater und Zensurbestimmungen ein Underground-Dasein fristen musste.
Wir verstehen dabei als Neugierige und Lernende.
Das Stück folgt dem Credo unserer Company, dem Fremden mit Respekt und poetischer Neugier zu begegnen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das wichtigste Ziel des Projektes ist ein kreativer Austausch zwischen Deutschen und Iranern, sowohl zwischen den Beteiligten als auch zwischen Akteuren und Publikum. Es geht darum, Werte und Begriffe wie Freiheit, Demokratie, Selbstbestimmung zu befragen. Was können wir vom anderen lernen, wie können wir stets neugierig bleiben, wie können wir dem anderen nützlich sein. Was können wir im künstlerisch-persönlichen Austausch schaffen, was auf der politischen Bühne nicht gelingt?
Natürlich sind die Theater-Aufführungen selbst nebst lebendigem Austausch das maßgebliche Ziel. Uns ist es sehr wichtig, dass sich mit dieser Arbeit neue Chancen für die Theatermacher von Paradata ergeben. Das wird auch heißen, dass wir uns mit Zensur und dergleichen auseinandersetzen müssen.
Zielpublikum sind hier in Deutschland Menschen, die sich durch Perspektivwechsel im Theater überraschen lassen, Lust und Neugier verspüren, hinter die Fassaden zu sehen und das hierzulande herrschende eindimensionale Bild vom Iran und seinen Menschen aufzubrechen, Sympathien für die jungen Menschen im Iran zu entwickeln, die sich einen neuen Weg bahnen wollen, jenseits theokratischer Restriktionen.
Im Iran soll es jungen Menschen Mut machen, ihre Geschichten zu erzählen, ihre Wünsche und Träume zu formulieren, ins Gespräch zu kommen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir haben einige Förderung für das Projekt bekommen, die größte Schwierigkeit besteht aber darin, die gesamte Teheraner Gruppe für die Zeit der Proben und Aufführungen in Deutschland tatsächlich hier ins Land zu bekommen und ihren Aufenthalt, ihre Transportkosten und die Visagebühren zu finanzieren. Dafür benötigen wir vor allem den Betrag, den wir über diese Kampagne einwerben wollen. Das gesamte Team hat dabei schon einen erheblichen Beitrag geleistet, nun hoffen wir auf Eure Unterstützung. Was wir als Gegenleistung anbieten können, ist die Begegnung mit diesen wunderbaren Menschen und der Arbeit, die uns auf wunderbare Weise zusammen schmiedete.
Tatsächlich ist es sehr beschämend, wenn wir hier im reichen Deutschland nicht halb so vorbehaltlos gastfreundlich sein können, wie uns das dort stets begegnet ist. - Die Unterstützung für dieses Projekt bedeutet vor allem auch, sieben jungen iranischen Künstlern in ihrer professionellen Entwicklung weiter zu helfen. Nach jahrelanger Underground-Arbeit mit lediglich heimlichen Vorstellungen werden sie nun einem Publikum entgegentreten können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das eingeworbene Geld fließt ausschließlich in die Finanzierung der Flüge, der Visa und des Aufenthalts in Deutschland der iranischen Künstler. Wir wollen der gesamten Gruppe (3 Schauspieler, 3 Schauspielerinnen, 1 Musiker, 1 Regieassistent) ermöglichen an der Koproduktion teilzunehmen. Ohne diese Kampagne sehen wir uns nur in der Lage vier Mitglieder des Theaters Paradata für die Proben und Aufführungen nach Deutschland zu holen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Cie. Freaks und Fremde:
Heiki Ikkola (Schauspieler, Puppenspieler, Regisseur, Autor)
Sabine Köhler (Schauspielerin, Puppenspielerin, Szenografin, Regisseurin)
Daniel Williams (Musiker, Komponist)
Max Reiniger (Produktionsassistent)
Yvonne Dick (Szenografin, Theatermalerin)
Sebastian Nass (Fotograf, Grafiker)
Frieder Zimmermann (Support Musik, Sound)

Theater Paradata:
Shahab Anousha (Pantomime, Schauspieler, Übersetzer)
Davoud Rashidi Alavijeh (Pantomime, Schauspieler Szenograf)
Abdolreza Keshavarzahmadi (Regisseur, Pantomime)
Hesameddin Mohammadianpour (Musiker)
Amirhossein Mashaherifard (Regieassistent)
Elham Haghi (Schauspielerin)
Massoumeh Jalalieh (Schauspielerin)
Soolmaz Shoaie (Schauspielerin)
Forough Zagharifami (Produktionsmanagerin)

Gast:
Harald Fuhrmann (Regisseur, Schauspiel-Lehrer, Künstlerischer Leiter Theater Fliegende Fische)

Sabine Köhler und Heiki Ikkola studierten an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin, sie arbeiteten als Puppenspieler, Schauspieler, Regisseure, Ausstatter und Autoren an verschiedenen Theatern in Berlin, Magdeburg, Halle, Erfurt, Bernburg, Halle, Rostock, Dresden, Köln, Sydney, Tunis, Lahore. 2006 gründeten sie die Cie. Freaks und Fremde. Gastspiele in Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Russland, Indien, Pakistan, Schottland. - Preise: Berliner Theaterpreis IKARUS 2009, Dramatikerpreis des Staatstheaters Schwerin 2000, Zuschauerpreis des Theaterfestivals Tunis 2004.

Impressum
Cie. Freaks und Fremde
Heiko Oeft
Döbelner Str.118
01129 Dresden Deutschland / Sachsen

Steuer-Nr. beim Finanzamt Dresden-Nord: 202/254/06767

Partner

Wir danken dem Fonds Darstellende Künste, der Kulturstiftung Sachsen, dem Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden, der deutschen Botschaft in Teheran und dem Deutschen Archäologischen Institut

Kuratiert von

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