Projekte / Theater
Wir (Remo Philipp und Selina Girschweiler) studieren zusammen Regie an der Folkwang UdK in Bochum. Dieses Jahr schließen wir unser vierjähriges Diplomstudium mit Inszenierungen von „Kabale und Liebe“ (Friedrich Schiller) und „Der Autofriedhof“ (Fernando Arrabal) ab. Diese Arbeiten finden in Kooperation mit der Abschlussklasse der Schauspielabteilung der Folkwang UdK statt und werden als Doppelabend gezeigt. Für die Finanzierung weiterer künstlerischer Gäste brauchen wir eure Unterstützung.
Bochum
1.584 €
2.500 € Fundingziel
10
Fans
26
Unterstützer
58 Tage

Projekt

Finanzierungszeitraum 18.07.18 21:01 Uhr - 14.10.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum August 2018 - Oktober 2018
Fundingziel 2.500 €
2. Fundingziel 4.000 €
Wir möchten eine kleine Probenpauschale und Spesen für externe Schauspieler, Musiker und Ausstatterinnen zahlen.
Mit dem erreichen des zweiten Ziels, wollen wir unser Gastspieltour erweitern. (Berlin, Zürich, Chur ... etc. )
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Remo inszeniert „KABALE UND LIEBE“ von Friedrich Schiller und Selina inszeniert „DER AUTOFRIEDHOF“ von Fernando Arrabal.

KABALE UND LIEBE
In " Kabale und Liebe" wird eine Gesellschaft beschrieben, deren Vertrauensverhältnis gestört ist. Die Figuren um Ferdinand und Luise streben nach ihrem persönlichen Gefühl von Glück und ignorieren dafür die Bedürfnisse der anderen.
Luise liebt Ferdinand. Ferdinand liebt Luise.
Doch diese Liebe wird durch ein Lügenkonstrukt zu Fall gebracht. Schlimmer noch: Die Lüge macht Ferdinand zum Mörder.

Bühne und Kostüme: Sophie Lenglachner
Es spielen: Yannik Heckmann, Rudolf Klein, Florian Schmidtke, Anne Stein, Maximilian Strestik und Anne Weise


DER AUTOFRIEDHOF
In „Der Autofriedhof“ lebt eine Gruppe von Menschen zwischen Schrott in der absoluten Leere – vor sich hin. Milos, ein Zimmerkellner, der in den Autowracks ein Hotel betreibt, Dila, eine Dirne, Lasca und Tiossido, von denen man nicht genau weiß, ob sie eigentlich Leistungssportler oder Polizisten sind und die Musiker Emanou und Topé. In diesem eigenen Kosmos haben die Menschen einen verrohten Umgang miteinander. Sie koexistieren mehr, als dass sie zusammenleben. Immer wieder taucht das Verlangen nach Musik auf. Musik ist allerdings verboten; wenn die Musiker spielen, werden sie verfolgt und verhaftet.
Das Stück beschreibt eine Welt, in der Zärtlichkeit, Solidarität und Sensibilität abhanden gekommen sind und zeigt Menschen im Konflikt zwischen der Sehnsucht nach Veränderung und dem gewaltsamen Aufrechterhalten des Status Quo.

Bühne: Sophie Charlotte Fetten
Kostüme:Mara Zechendorff
Musik: Benedikt ter Braak
Es spielen: Mahalia Horvath, Minju Kim, Clara Kroneck, Leonhard Meier und Franziska Roth

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Remo beschäftigt sich in seiner Inszenierung von "Kabale und Liebe" mit einer Gesellschaft, die durch Misstrauen Liebe unmöglich macht.
In seiner Arbeit will er diesen Zustand kritisieren und an die Ehrlichkeit appelieren.

Selina untersucht in „Der Autofriedhof“ die immer mehr hervortretende Hysterie in einer Gesellschaft, der es an gemeinsamen Visionen mangelt.
Darin erkennt sie ein heutiges Lebensgefühl wieder.
In ihrer Inszenierung will sie dafür einen Ausdruck finden und einen Raum für existenzielle Erfahrungen schaffen.

Es ist uns wichtig, mit unseren Inszenierungen sowohl regelmäßige Theaterbesucher als auch Theaterneulinge anzusprechen, die sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander setzen wollen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die beiden Inszenierungen und die Tour bilden die Grundlage für den Berufseinstieg als junge RegisseurInnen.
Es ist uns wichtig, dass wir mit Künstlern arbeiten, die bereits im Beruf stehen.
Sie bereichern unsere Arbeit mit frischen Impulsen und realer Arbeitserfahrung.
Wir hoffen, dass durch diese Zusammenarbeit eine längerfristige künstlerische und vertrauensvolle Partnerschaft entsteht.
Unsere Wertschätzung wollen wir sowohl persönlich als auch finanziell ausdrücken.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir zahlen den fünf Gastkünstlern eine Probenpauschale und Spesen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Remo Philipp wurde 1989 in Magdeburg geboren. Von 2004 bis 2010 war er aktives Mitglied des Theaterjugendclubs Magdeburg, arbeitete mit dem Puppentheater Magdeburg und freien Theatergruppen zusammen und übernahm 2008 erstmals selbst die Leitung einer Jugendclubproduktion.
In der Spielzeit 2009/2010 absolvierte er ein Freiwilliges Soziales Jahr im Bereich Theaterpädagogik des Theaters Magdeburg. 2010 bis 2012 übernahm er in drei Produktionen des Jugendclubs des Hans Otto Theater die Leitung. Ab der Spielzeit 2012/2013 bis April 2015 war er als fester Regieassistent am Hans Otto Theater engagiert und arbeitete u. a. mit Regisseuren wie Markus Dietz, Michael Talke, Sascha Hawemann, Elias Perrig und Tobias Wellemeyer zusammen. Er inszenierte in dieser Zeit: „Das Herz eines Boxers“ von Lutz Hübner, „Geld darf nicht nötig sein“ nach „Genannt Gospodin“ von Philipp Löhle und „Nieves“ von Elsa-Sophie Jach (im Rahmen des Festivals „Wildwuchs. Junge Texte fürs Theater“).
Seit April 2015 studiert er an der Folkwang Universität der Künste Regie. Dort inszenierte er u. a „Warten auf Godot“, „Titus Andronicus“ , „Osama der Held“ und „Klein Eyolf“. Zuletzt inszenierte er „Howie the Rookie“ am Rottstr5-Theater in Bochum und die deutsche Erstaufführung von „Robins Glück im Unglück“ am Thalia Theater Halle.
Seit Oktober 2016 ist er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Selina Girschweiler wurde 1993 in Zürich im Juli geboren.
Erste Inszenierungserfahrungen machte sie mit ihrer Matura-Arbeit, einem selbstgeschriebenen und -gespielten musikalischen Bühnenprogramm. Nach der Matura arbeitete sie am Theater Neumarkt, Theater Chur und Schauspielhaus Zürich als Hospitantin (bei Herbert Fritsch, Pedro Martins Beja und Sebastian Nübling) und Darstellerin („o Ewigkeit, Zeit ohne Zeit“, Regie Peter Konwitschny und „Brauchst Du mich noch“, Regie Klaus Brömmelmeier/Sibylle Burkart). Seit April 2015 studiert sie an der Folkwang Universität der Künste. An der Folkwang Universität erarbeitete sie "Pizza al gusto" (frei nach einer Pizzaanleitung von Aldi), "Richard III" (William Shakespeare), „Die Kahle Sängerin“ (von Eugène Ionesco), „Gespenstersonate 2.0“ (frei nach August Strindbergs Gespenstersonate) und in Kooperation mit dem Rottstr.5-Theater „Szenen einer Ehe“ (in einer eigenen Fassung nach Ingmar Bergman).

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