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Projekte / Kunst
Dossier №zero
Wir sind 2 Studentinnen und kunsbegeisterte Personen, die eine internationale Gruppenausstellung mit dem Hauptthema "Dossier " organisieren, dass das Bild eines zeitgenössischen Individuums in der Gesellschaft entfaltet. Wir probieren sich in der kuratorischen Arbeit aus, weil wir ein starkes Bedürfnis für die Selbstrealisierung als junge Kulturschaffende in der Entwicklung und Präsentation der Ideen und Werten der jungen Künstler empfinden. http://www.atelierhof-kreuzberg.com/
Berlin
350 €
350 € Fundingziel
18
Fans
7
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 04.11.13 16:36 Uhr - 30.11.13 23:59 Uhr
Fundingziel 350 €
Stadt Berlin
Kategorie Kunst

Worum geht es in dem Projekt?

Das Ausstellungsprojekt eint in sich künstlerische sowie kuratorische Positionen im Bezug auf das Thema Dossier, welches von den unterschiedlichen Perspektiven untersucht wird. Es entfaltet in einer Komplexität zwei Ebenen des Begriffs Dossier – eine davon spiegelt ihren ursprünglich dokumentarischen Charakter in der Form von Akten, die während der Ausstellung dem Publikum gezeigt werden. Sie eröffnen einen Durchblick in der künstlerischen Praxis der Künstler durch die Zerlegung ihrer Leben in Daten und Ereignisse. Die Uniformität der Aktenpräsentation bestimmt sie jedoch als Teil der sozialen Realität und überprüft ihre gesellschaftliche Zugehörigkeit. Dadurch wird das Thema des Gesellschaftsbildes erweitert und gleichzeitig auf die Selbstreflexion bezogen. Andererseits wird das Dossier als eine abstrakte Form betrachtet, deren vielschichtige Aspekte in verschiedenen Medien (Installationen, Video, Performances) von den Künstlern erforscht werden. Das Entstehen und die Dekonstruktion von Informationen, die zur Auffassung der Persönlichkeit beitragen und die Geschichte zum Vorgang und deren Umwandlung bringen und Informationen, die ihre Spuren im Gedächtnis hinterlassen und die Möglichkeit der Machthabe und Manipulation bieten. All dies wird durch zeitgenössische Mittel in der Ausstellung hinterfragt.

Das Dossier ist eine andere Realität, die sowohl eine Fiktion, Erfindung als auch ein Spiegelbild der realen Ereignisse seien kann. Es ist ein Akkumulator unterschiedlicher Orte und Zeitschnitte, ein Beweisstück einer bestimmten Biographie oder Geschichte. Ein Dossier hat eine Funktion – die Vermittlung der Information über ein Subjekt, aber mehrere Ziele – z.B. das Kontrollieren, Disziplinieren, Systematisieren und Bewahren. Es ist ein Ort ohne realen Ort, der in einem besonderen Verhältnis zur Gesellschaft steht. Ein Ort, der von einer Gesellschaft konstruiert wurde um die Unordnung und Flüchtigkeit der Realität zu kompensieren und einen anderen Raum der Ganzheit zu schaffen. Das Verlangen nach einem bestimmten Systematisierungsprozess ist ein integrierender Bestandteil der menschlichen Natur, der einerseits zu einer Gefahr werden kann, indem er ein Manipulation – und Kontrollwunsch verursacht. Mit Hilfe eines Dossiers nimmt man etwas in seinem Besitz und hat Macht darüber. Andererseits verkörpert es einen guten historischen und psychologischen Überblick der Menschheit und hilft dabei, die Erinnerungen und Ereignisse zu rekonstruieren.
Die traditionellen Wahrheitskriterien des Dossiers werden in Frage gestellt, indem sich die Gegensätze von Dokument und Erfindung, Wirklichkeit und Fiktion, Realität und Inszenierung durcheinanderbringen. Es wird versucht auf die heutige Situation der absichtlichen Entblößung des Privatlebens, die Grenzen und Formen ihrer Kontrolle hinzuweisen. Die Zuschauer dringen in die Privatsphäre der Künstler ein, sie spionieren aus, verfolgen die Chronologie ihrer Leben und werden ein Teil ihrer Erfahrungen und ihrer Geschichte. Dem Betrachter wird die Möglichkeit gegeben, die Schlussfolgerungen festzuhalten und dadurch die Dossiers selbst anzulegen. Diese Inszenierung kombiniert in sich detektivische Verfolgung mit einer Art Verhaltensforschung und journalistischer Recherche. Neugier, voyeuristisches Vergnügen des Betrachters und die Idee der Überwachung werden in dieser Ausstellung gleichermaßen dargestellt. Jeder Versuch der Annäherung an den Anderen entspricht dem Wunsch, etwas von sich selbst zu erfahren. Annäherung wird als die Erfahrung von Grenzen dokumentiert.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir beschränken nicht unsere Ausstellung mit dem Bereich der zeitgenössischen Kunst, sondern machen ein Versuch eine gesellschaftliche Problematik einzuschließen. Wir orientieren uns auf ein breites Publikum, das durch die Idee unserer Ausstellung über die Fragen nach der Position des Individuums gegenüber Gesellschaft reflektiert. Im Konzept des Austellungsprojekts gibt es ein Potential einen historischen und psychologischen Überblick der Menschheit zu reflektieren, der dabei hilft, die Erinnerungen und Ereignisse zu rekonstruieren.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Als junge Kuratorinnen möchten wir neue Präsentationsformen im Rahmen der zeitgenössischen Kunst entwickeln, einen Beitrag zum kulturellen Leben in Berlin leisten und auch junge potenziell volle Künstler unterstützen, die Berliner Kunstszene bereichern.Von diesem Standpunkt entwickeln wir eine besondere Art der Beziehungen zwischen dem Betrachter und Künstler, die durch das Thema und Präsentionsmitteln (in dem Fall Akten) verkörpert werden. Dadurch versuchen wir neue Werte und Bedeutungen in der Gegenwartskunst einzubringen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die hier angegebene Summe deckt unsere Miet- und Aufbaukosten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Kuratorinnen - Tanja Sokolnykova und Ksenia Telepova ( Ukraine, Russland)
In dem Projekt beteiligte Künstler - Theresa Baumgartner, Tim Wulff,Birte Reinhardt, Anja Gieschler (Deutschland), Shira Wachsmann, Guy David Briller (Israel), Lan Hungh (Taiwan), Ksenja Telepova (Russland), Anne Duk Hee Jordan (Korea)
Grafik-Designer - Robert Selim W. Hill

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