Unsere Vision: Wassersport wird plastikfrei! Mit eurer Hilfe entwickeln wir »ecoSUP« – ein ökologisches Stand-up-Paddle-Board – aus vollständig nachwachsendem Material. Unser holzbasierter Leichtbau-Werkstoff würde Wassersport umweltverträglicher machen und der gesamten Branche eine neue Perspektive geben. Unterstützt uns und setzt ein klares Zeichen gegen die Plastikflut in Gewässern und für diesen wunderbaren Sport im Einklang mit der Natur!
4.934 €
Fundingsumme
77
Unterstützer:innen
Charlott Roth
Charlott Roth / Projektberatung
Dieses Mal hat es nicht geklappt. Gut zu wissen: Eine zweite Kampagne ist meistens erfolgreicher!
01.12.2020

Balsaholz: Herzstück des ecoSUPs

Federico Luis-Leon Böhm
Federico Luis-Leon Böhm2 min Lesezeit

Warum verwenden wir für das ecoSUP Balsaholz?

Stand-Paddle-Boards werden meist aus umweltschädlichen und erdölbasierten Materialien hergestellt. Dies wollen wir ändern: Unser ecoSUP verfügt über einen Kern aus Balsaholz und soll aus 100% nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Das Balsaholz eignet sich aufgrund seiner mechanischen Eigenschaften hervorragend für die Herstellung von Surfboards. Es ist extrem leicht und trotzdem robust und langlebig – perfekt für den Einsatz im Wasser.

Wie wird das Balsaholz gewonnen?

Das Balsaholz kann aus ausrangierten Windkraftrotorblättern recycelt werden. In den nächsten Jahren werden in Deutschland eine Vielzahl von Windkraftanlagen stillgelegt. Dadurch werden bald große Mengen an Balsaholz zur Verfügung stehen. Aktuell wird Balsaholz aber zum Großteil aus Asien importiert. Diese Beschaffung führt durch den langen Transport zu großen Schäden und Beeinflussung der Umwelt. Höchste Zeit also, einen Stoffkreislauf für das Balsaholz zu finden. Durch unsere langjährige Forschung im Bereich Recycling verfügen wir am Fraunhofer Institut für Holzforschung (WKI), über weitreichende Erkenntnisse zum Kreislaufwirtschaften und Stoffkreisläufen.

Das Problem: die Größe und das Gewicht von Rotorblättern

Die ausgedienten Rotorblätter der Windkraftanlagen sind allerdings sehr groß und schwer. Aufgrund der riesigen Ausmaße der Windrotorblätter ist es uns am Fraunhofer WKI aktuell nicht möglich das Recycling an ganzen Rotorblättern durchzuführen. Mit den Mitteln aus der Crowdfunding-Kampagne wollen wir Spezialwerkzeug anschaffen, um die Rotorblätter und das Balsaholz direkt bei uns vor Ort am Institut in Braunschweig verarbeiten zu können.

Wie wird aus dem Balsaholz ein Surfboard?

Damit das Balsaholz im Wasser gut „performt“, verarbeiten wir den Rohstoff für unser ecoSUP zu einem Holzschaum. Bei diesem Verfahren wird das Holz zunächst bei hohem Wassergehalt in feine Partikel zermahlen, bis eine Holzsuspension entsteht. Die zermahlene Masse wird im nächsten Schritt mit CO2 aufgeschäumt. Der letzte Schritt besteht darin, den Schaum aushärten zu lassen. Die Festigkeit des Schaums entsteht durch die holzeigenen Bindungskräfte, sodass auch hier komplett auf synthetische Klebstoffe verzichtet werden kann.
Wer noch mehr über Balsaholz-Recycling bei uns am Fraunhofer WKI erfahren will, schaut am besten in den Beitrag von arte – oder wendet sich an mich oder Chris. :)

23.12.2020

DANKE!

Alexandra Goßner
Alexandra Goßner2 min Lesezeit
Impressum
Fraunhofer-Zukunftsstiftung
Alexandra Goßner
Hansastraße 27c
80686 München Deutschland

Nutzungsrechte

Copyright © by Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Rechte vorbehalten. Die Urheberrechte der Inhalte dieser Webseite liegen vollständig bei der Fraunhofer-Gesellschaft.

Ein Download oder Ausdruck dieser Veröffentlichungen ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch gestattet. Alle darüber hinaus gehenden Verwendungen, insbesondere die kommerzielle Nutzung und Verbreitung, sind grundsätzlich nicht gestattet und bedürfen der schriftlichen Genehmigung.

Ein Download oder Ausdruck ist darüber hinaus lediglich zum Zweck der Berichterstattung über die Fraunhofer-Gesellschaft und ihrer Institute nach Maßgabe untenstehender Nutzungsbedingungen gestattet:

Grafische Veränderungen an Bildmotiven - außer zum Freistellen des Hauptmotivs - sind nicht gestattet. Es ist stets die Quellenangabe und Übersendung von zwei kostenlosen Belegexemplaren an die oben genannte Adresse erforderlich. Die Verwendung ist honorarfrei.

Haftungshinweis

Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Wir sind bemüht, die Projektseite stets aktuell und inhaltlich richtig sowie vollständig anzubieten. Dennoch ist das Auftreten von Fehlern nicht völlig auszuschließen. Das Fraunhofer-Institut bzw. die Fraunhofer-Gesellschaft übernimmt keine Haftung für die Aktualität, die inhaltliche Richtigkeit sowie für die Vollständigkeit der in ihrem Webangebot eingestellten Informationen. Dies bezieht sich auf eventuelle Schäden materieller oder ideeller Art Dritter, die durch die Nutzung dieses Webangebotes verursacht wurden.

Geschützte Marken und Namen, Bilder und Texte werden auf unseren Seiten in der Regel nicht als solche kenntlich gemacht. Das Fehlen einer solchen Kennzeichnung bedeutet jedoch nicht, dass es sich um einen freien Namen, ein freies Bild oder einen freien Text im Sinne des Markenzeichenrechts handelt.