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Projekte / Journalismus
Wir - eine Gruppe von Fl├╝chtlingen und (Wahl)-Berlinern - haben einen Ansatz f├╝r schnellere Integration gefunden. Wir glauben, wenn Fl├╝chtlinge dieselben Informationen erhalten, die jeder Berliner meist schon automatisch hat, haben sie die Chance, ihre Integration von Beginn an selbst in die Hand zu nehmen und mit Berlinern auf Augenh├Âhe in Kontakt zu kommen. Deshalb haben wir mit Eed be Eed ein arabischsprachiges Magazin f├╝r Kultur & Alltag in Berlin entwickelt.
2.755 ÔéČ
6.000 ÔéČ Fundingschwelle
45
Fans
88
Unterst├╝tzer
17 Tage
 Eed be Eed - Hand in Hand

Projekt

Finanzierungszeitraum 07.03.17 23:18 Uhr - 15.04.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Ab Fr├╝hjahr/Sommer 2017
Fundingschwelle 6.000 ÔéČ
Fundingziel 15.000 ÔéČ
Stadt Berlin
Kategorie Journalismus

Worum geht es in dem Projekt?

Wenn Fl├╝chtlinge in Berlin ankommen, landen sie oft zuerst in Sammelunterk├╝nften. Dort ist die Atmosph├Ąre meist hoffnungslos und trist, und die ersten Schritte in einen erfolgreichen Integrationsprozess scheinen fast unm├Âglich. Auf der anderen Seite bietet Berlin jedoch eine Vielzahl von Aktivit├Ąten, Programmen und Organisationen, und viele Leute wollen helfen. Das ist toll, denn ein Fl├╝chtling, der - oft durch Gl├╝ck oder Zufall - die ersten Schritte im Integrationsprozess gemacht hat, kann sich ├╝ber eine gro├če Auswahl an Aktivit├Ąten freuen.

Das Problem liegt auf der Hand: Die meisten Fl├╝chtlinge wissen nicht, dass ihnen diese T├╝ren offen stehen. Besonders in der ersten Zeit nach dem Ankommen, wenn viele weder Deutsch noch Englisch ausreichend sprechen, ist es fast unm├Âglich, einen Startpunkt zu finden. Dadurch entsteht Frust und wir verlieren: Zeit f├╝r Integration.

Deshalb haben wir mit Eed be Eed einen arabischsprachigen Ratgeber f├╝r Alltagskultur in Berlin ins Leben gerufen - um die Br├╝cke zwischen Neuank├Âmmlingen und den engagierten Bewohnern Berlins zu schlagen. Denn wir glauben fest daran, dass Integration nicht auf Gl├╝ck beruhen, sondern eine Chance f├╝r jeden sein sollte.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Online-Version von Eed be Eed ist bereits live, schau doch mal rein! Wir haben bereits einige Artikel ins Deutsche ├╝bersetzt und planen, dies auch weiter zu tun. Auf unserem Youtube-Kanal gibt es informative und h├Âchst charmante Videos, und auch auf Facebook sind wir nat├╝rlich aktiv.

Aber: Um das Problem bei der Wurzel zu packen, brauchen wir eine gedruckte Ausgabe des Magazins, um dort M├Âglichkeiten aufzuzeigen, wo Frustration & Hoffnungslosigkeit entstehen: In den Fl├╝chtlingsheimen Berlins. Daher ist es momentan unser gr├Â├čtes Ziel, regelm├Ą├čig ein kostenloses Magazin zu verteilen. Genauer gesagt: eine Auflage von 10.000 St├╝ck, f├╝r Zehntausende von Fl├╝chtlingen in den 128 Notunterk├╝nften in ganz Berlin. Und hier kommst du ins Spiel!

Wenn du so wie wir denkst dass Integration auf beiden Seiten stattfinden muss, du daran glaubst dass Gefl├╝chtete dieselben Chancen haben sollten wie alteingesessene Berliner und du Teil einer neuen Partnerschaft auf Augenh├Âhe sein m├Âchtest: Sch├Ân dass du da bist, hier bist du richtig. Egal ob jung, alt, blond oder br├╝nett, schwarz oder wei├č, gro├č oder klein. Du kannst sogar superkleine Trump-H├Ąnde haben! Jeder kann dazu beitragen, dass Integration funktioniert!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterst├╝tzen?

Wie werden wir wohl in Zehn Jahren auf diese Zeit zur├╝ck blicken? Werden wir davon reden, dass damals viele Fehler bei der Integration der Gefl├╝chteten gemacht wurden? Werden wir den Gefl├╝chteten solange wirklichen Zugang zu unserer Gesellschaft verweigert haben, bis sie sich entt├Ąuscht von uns abwenden? Werden wir sp├Ąter sagen, dass unser Nicht-Handeln, doch irgendwie Probleme herauf beschworen hat, die gar nicht h├Ątten entstehen m├╝ssen? Oder werden wir sp├Ąter sagen, dass wir klug genug waren einander auf Augenh├Âhe zu begegnen? Dass wir uns die Hand gereicht haben und beide Seiten, Gefl├╝chtete wie Alteingesessene, daran gearbeitet haben eine verl├Ąssliche, fruchtbare Partnerschaft aufzubauen, die unsere Gesellschaft vielseitiger und st├Ąrker gemacht hat als je zuvor?

Eed Be Eed ist nat├╝rlich nur ein Teil davon - aber ein Teil der einen echten Unterschied machen kann. Davon abgesehen: Nur bei uns kriegst du die coolsten Pyjamas der Stadt!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden dein Geld nutzen, um die erste gedruckte Ausgabe von Eed be Eed auf die Stra├če und in die Notunterk├╝nfte zu bringen.

Nehmen wir mehr Geld ein, als wir f├╝r die erste Ausgabe von Eed be Eed brauchen, garantieren wir, dass wir es f├╝r die weitere Entwicklung des Projekts sinnvoll nutzen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind ein bunt gemischtes Team von Fl├╝chtlingen, Berlinern und Wahlberlinern. Insgesamt sind wir 7 Mitglieder im Kernteam und rund 34 Freiwillige - und wir wachsen stetig!

Impressum
Eed be Eed e.V. i.Gr.
Ahmad Denno
K├Ąthe-Niederkirchner-Str. 18
10407 Berlin Deutschland

Kuratiert von

Social Impact Finance

Social Impact gGmbH Die Social Impact gGmbH ist Experte f├╝r Gr├╝ndungsberatung. Mehrere hundert Unternehmen wurden bereits mit der Unterst├╝tzung von Social Impact gegr├╝ndet. Im Mittelpunkt steht der Aufbau von Social Impact Labs und die Unterst├╝tzung von Social Startups, die mit ihren Ideen ge...

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Startnext ist die gr├Â├čte Crowdfunding-Plattform f├╝r kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, ├ľsterreich und der Schweiz. K├╝nstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterst├╝tzung von vielen Menschen.

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