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Wir - eine Gruppe von Flüchtlingen und (Wahl)-Berlinern - haben einen Ansatz für schnellere Integration gefunden. Wir glauben, wenn Flüchtlinge dieselben Informationen erhalten, die jeder Berliner meist schon automatisch hat, haben sie die Chance, ihre Integration von Beginn an selbst in die Hand zu nehmen und mit Berlinern auf Augenhöhe in Kontakt zu kommen. Deshalb haben wir mit Eed be Eed ein arabischsprachiges Magazin für Kultur & Alltag in Berlin entwickelt.
9.943 €
15.000 € 2. Fundingziel
210
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
 Eed be Eed - Hand in Hand
 Eed be Eed - Hand in Hand
 Eed be Eed - Hand in Hand

Projekt

Finanzierungszeitraum 07.03.17 23:18 Uhr - 15.04.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Ab Frühjahr/Sommer 2017
Fundingziel 6.000 €
2. Fundingziel 15.000 €
Kategorie Journalismus
Stadt Berlin
Worum geht es in dem Projekt?

Wenn Flüchtlinge in Berlin ankommen, landen sie oft zuerst in Sammelunterkünften. Dort ist die Atmosphäre meist hoffnungslos und trist, und die ersten Schritte in einen erfolgreichen Integrationsprozess scheinen fast unmöglich. Auf der anderen Seite bietet Berlin jedoch eine Vielzahl von Aktivitäten, Programmen und Organisationen, und viele Leute wollen helfen. Das ist toll, denn ein Flüchtling, der - oft durch Glück oder Zufall - die ersten Schritte im Integrationsprozess gemacht hat, kann sich über eine große Auswahl an Aktivitäten freuen.

Das Problem liegt auf der Hand: Die meisten Flüchtlinge wissen nicht, dass ihnen diese Türen offen stehen. Besonders in der ersten Zeit nach dem Ankommen, wenn viele weder Deutsch noch Englisch ausreichend sprechen, ist es fast unmöglich, einen Startpunkt zu finden. Dadurch entsteht Frust und wir verlieren: Zeit für Integration.

Deshalb haben wir mit Eed be Eed einen arabischsprachigen Ratgeber für Alltagskultur in Berlin ins Leben gerufen - um die Brücke zwischen Neuankömmlingen und den engagierten Bewohnern Berlins zu schlagen. Denn wir glauben fest daran, dass Integration nicht auf Glück beruhen, sondern eine Chance für jeden sein sollte.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Online-Version von Eed be Eed ist bereits live, schau doch mal rein! Wir haben bereits einige Artikel ins Deutsche übersetzt und planen, dies auch weiter zu tun. Auf unserem Youtube-Kanal gibt es informative und höchst charmante Videos, und auch auf Facebook sind wir natürlich aktiv.

Aber: Um das Problem bei der Wurzel zu packen, brauchen wir eine gedruckte Ausgabe des Magazins, um dort Möglichkeiten aufzuzeigen, wo Frustration & Hoffnungslosigkeit entstehen: In den Flüchtlingsheimen Berlins. Daher ist es momentan unser größtes Ziel, regelmäßig ein kostenloses Magazin zu verteilen. Genauer gesagt: eine Auflage von 10.000 Stück, für Zehntausende von Flüchtlingen in den 128 Notunterkünften in ganz Berlin. Und hier kommst du ins Spiel!

Wenn du so wie wir denkst dass Integration auf beiden Seiten stattfinden muss, du daran glaubst dass Geflüchtete dieselben Chancen haben sollten wie alteingesessene Berliner und du Teil einer neuen Partnerschaft auf Augenhöhe sein möchtest: Schön dass du da bist, hier bist du richtig. Egal ob jung, alt, blond oder brünett, schwarz oder weiß, groß oder klein. Du kannst sogar superkleine Trump-Hände haben! Jeder kann dazu beitragen, dass Integration funktioniert!

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wie werden wir wohl in Zehn Jahren auf diese Zeit zurück blicken? Werden wir davon reden, dass damals viele Fehler bei der Integration der Geflüchteten gemacht wurden? Werden wir den Geflüchteten solange wirklichen Zugang zu unserer Gesellschaft verweigert haben, bis sie sich enttäuscht von uns abwenden? Werden wir später sagen, dass unser Nicht-Handeln, doch irgendwie Probleme herauf beschworen hat, die gar nicht hätten entstehen müssen? Oder werden wir später sagen, dass wir klug genug waren einander auf Augenhöhe zu begegnen? Dass wir uns die Hand gereicht haben und beide Seiten, Geflüchtete wie Alteingesessene, daran gearbeitet haben eine verlässliche, fruchtbare Partnerschaft aufzubauen, die unsere Gesellschaft vielseitiger und stärker gemacht hat als je zuvor?

Eed Be Eed ist natürlich nur ein Teil davon - aber ein Teil der einen echten Unterschied machen kann. Davon abgesehen: Nur bei uns kriegst du die coolsten Pyjamas der Stadt!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden dein Geld nutzen, um die erste gedruckte Ausgabe von Eed be Eed auf die Straße und in die Notunterkünfte zu bringen.

Nehmen wir mehr Geld ein, als wir für die erste Ausgabe von Eed be Eed brauchen, garantieren wir, dass wir es für die weitere Entwicklung des Projekts sinnvoll nutzen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind ein bunt gemischtes Team von Flüchtlingen, Berlinern und Wahlberlinern. Insgesamt sind wir 7 Mitglieder im Kernteam und rund 34 Freiwillige - und wir wachsen stetig!

Website & Social Media
Impressum
Eed be Eed e.V. i.Gr.
Ahmad Denno
Käthe-Niederkirchner-Str. 18
10407 Berlin Deutschland

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